Bald keine Betten mehr frei? Besucheransturm in Hamburg

Bild Neue Hotels für HamburgHamburg ist beliebt wie lange nicht mehr. Obwohl die Hotelkapazitäten in der Hansestadt bereits massiv ausgebaut werden, steigen die Übernachtungszahlen stärker an als die freien Betten. Wo finden Urlauber dann noch Hotels in Hamburg?

Vor allem im Boutique- und Luxussegement ist das Angebot in Hamburg offenbar zu klein. Auch die Elbphilharmonie trägt zum Ansturm bei.

Besucherzahlen der Hansestadt steigen stetig

Für das Jahr 2016 sind in Hamburg rund 13,3 Übernachtungen gezählt worden. Bis zum Jahr 2025 sollen es zwischen 21,9 und 25 Millionen Übernachtungen werden, so eine aktuelle Prognose. Wie Experten der Wirtschaftsförderung in Hamburg berichten, bräuchte es bei dieser Entwicklung rund 15.000 Zimmer zusätzlich. Vor allem die neue Elbphilharmonie, aber auch die anderen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in der Hansestadt, wie etwa der jährliche Hafengeburtstag und das Nachtleben auf St. Pauli, ziehen immer mehr Touristen an.

Zum Wochenende mal ein Hamburger Klassiker 😊 Schönen Sonntag euch!

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Neue Hotels für Hamburg

Aktuell befinden sich gleich mehrere Hotelprojekte in Hamburg in der Planung oder im Bau. Gerade fertiggestellt wurde etwa das Hotel Holiday Inn City Nord im Stadtteil Winterhude. Das 4-Sterne-Hotel verfügt 297 Zimmer, die sich auf 19 Stockwerke und eine Gesamtfläche von 17.200 Quadratmetern verteilen. Auf den großen heißen Stein namens Bettenmangel ist das selbstredend nur ein kleiner Tropfen, aber dennoch ein Anfang. Und weitere Hotelprojekte sind bereits in der Pipeline: An der Binnenalster wird das Luxushotel „The Fontenay“ gebaut, in Hamburg-Mitte das „Fraser Suites“. Zudem soll an der Nordkanalstraße ein Premier Inn Hotel mit 280 Zimmern entstehen. Den Hamburger Hotelbetreibern liegen auch die internationalen Gäste am Herzen, die mit dem Flugzeug anreisen. Noch seien die Fluganbindungen nicht unbedingt ideal. Wer etwa nach Hamburg zweimal umsteigen müsse, wähle eben lieber den Direktflug nach München, so die Meinung der Hotelexperten. Auch das internationale Publikum setze auf moderne Boutiquehotels und 5-Sterne-Hotels. Werden letztere gezielt angefragt, kann es in der Hansestadt schon mal knapp werden, wie erst der G20-Gipfel in Hamburg gezeigt hat. So musste etwa US-Präsident Donald Trump auf das Gästehaus des Hamburger Senats ausweichen, weil das von ihm favorisierte Hotel „Vier Jahreszeiten“ schon vom König von Saudi-Arabien gebucht worden war.

Unser Tipp: Wer ein Hotel in Hamburg sucht, hat die größte Auswahl, wenn er nicht ganz kurzfristig bucht, gerade wenn Großveranstaltungen anstehen. Dann stehen auch Hotels verschiedener Preisklassen zur Verfügung. Anhand der Bewertungen anderer Hotelgäste lässt sich auch über die Zufriedenheit der Urlauber ein gutes Bild machen.