Dresden oder Leipzig: Welcher Weihnachtsmarkt ist besser?

Bild Winterzeit WeihnachtsmarktIn Sachen Weihnachtsmarkt braucht sich das schöne Sachsen wahrlich nicht zu verstecken. Mit dem Dresdner Striezelmarkt und dem Weihnachtsmarkt in Leipzig gibt es im Land gleich zwei hochkarätige Adventsattraktionen. Doch welcher Weihnachtsmarkt ist der Bessere?

Die Sachsen haben die Qual der Wahl, ob sie sich im Dezember im Elbflorenz Dresden oder der Messestadt Leipzig in das weihnachtliche Getümmel zwischen Glühwein, Lebkuchen und möglichen Geschenken stürzen. Doch welcher Weihnachtsmarkt hat die besseren Angebote und das stimmungsvollere Ambiente?

Striezelmarkt in Dresden: Zwischen Stollen und Weihnachtspyramide

Dresden ist einer der Klassiker unter den deutschen Weihnachtsmärkten. Nur an wenigen anderen Orten wird die erzgebirgische Tradition der Öffentlichkeit so schmackhaft wie auf dem Dresdner Striezelmarkt. Jährlich kommen etwa 2,5 Millionen Besucher in die sächsische Landeshauptstadt, um sich durch den traditionellen Christstollen und andere Spezialitäten der Region zu schlemmen. Hauptanziehungspunkt auf dem Altmarkt in Dresden ist die mit 14,62 Metern größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt. Als ältester urkundlich erwähnter Weihnachtsmarkt in Deutschland stellt der Striezelmarkt gleich einen zweiten Rekord auf. Besuchern des stimmungsvollen Marktes sind derlei Superlative wohl eher einerlei. Sie wollen Tannenduft und gebrannte Mandeln schnuppern, sich an einer Feuerzangenbowle wärmen und sich nach einer sächsischen Rostbratwurst auch noch eine kleine Tüte Kräppelchen schmecken lassen. Feierlich eröffnet wird der Dresdner Striezelmarkt am 29. November mit dem Ökumenischem Gottesdienst in der Kreuzkirche ab 15 Uhr. Später schneidet der Oberbürgermeister den Dresdner Christstollen an, der anschließend an die ersten Besucher auf dem Weihnachtsmarkt verteilt wird. Der Striezelmarkt hat täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet.


Quelle: YouTube/Landeshauptstadt Dresden

Weihnachtsmarkt in Leipzig: Abwechslungsreicher Adventstrubel

Der Leipziger Weihnachtsmarkt ist ebenfalls kein Neuling: Bis ins 15. Jahrhundert reicht die Tradition zurück, in der Adventszeit Verkaufsstände aufzubauen und Besucher mit weihnachtlichen Klängen zu verzaubern. Heuer sind es um die 300 Stände, an denen man in Leipzig feine Sachen trinken und schlemmen, Kunsthandwerk einkaufen oder einfach nur staunen kann. Vor dem Alten Rathaus ist der Ort, auf dem der Leipziger Weihnachtsmarkt jedes Jahr seinen Platz findet. Doch nicht nur dort stehen die erleuchteten Buden: Über den historischen Markt auf dem Naschmarkt, der erzgebirgischen Weihnachtspyramide auf dem Hof der Nikolaikirche bis zum finnischen Dorf auf dem Augustusplatz ziehen sich die Angebote für Groß und Klein. Am 28. November wird gegen 17 Uhr der Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet und öffnet fortan täglich von 10 bis 21 Uhr seine Pforten, am Wochenende gar bis 22 Uhr. Eine ganz besondere Attraktion ist die Ankunft des Weihnachtsmannes, die vor allem von den jüngsten Besuchern in Leipzig sehnsüchtig erwartet wird. In diesem Jahr wird es am 2. Dezember um 12 Uhr so weit sein.


Quelle: YouTube/Leipzig Travel