Einreise in die USA: US-Botschaft warnt vor Esta-Betrügern

Foto Bei der Einreise in die USA gibt es derzeit einiges zu beachtenIn den USA ist alles möglich – außer einer unkomplizierten Einreise. Wer in die Vereinigten Staaten reisen möchte, muss eine Einreiseerlaubnis beantragen. Diesen Umstand machen sich Betrüger zu nutze und versuchen, arglose Urlauber zu täuschen. Einen speziellen Service gibt es derzeit für alle, die häufiger in die USA reisen.

Extrakosten auf inoffiziellen Esta-Webseiten

Deutsche Staatsbürger müssen vor der Einreise in die USA eine elektronische Einreiseerlaubnis (Esta) beantragen, und zwar auf der offiziellen Website des US-Heimatschutzministeriums. Die  US-amerikanische Botschaft in berlin warnt nun allerdings vor Abzockerwebseiten, die ebenfalls die Ausstellung der Esta anbieten und dabei allerhand Kostenfallen einbauen. Einige dieser Seiten verlangen demnach Gebühren für Formulare und Informtionen rund um die Einreise in die USA, die Urlauber auf dem offiziellen Weg kostenlos erhalten können. Offenbar verlangen manche der Betrugsseiten auch Geld für Dienstleistungen, die nicht geliefert werden.

Tipp: Wer sichergehen möchte, sollte nur Webseiten benutzen, die auf „.gov“ enden – dabei handelt es sich um offizielle Webseiten der US-Regierung. Zudem sollten Urlauber misstrauisch werden, wenn ihnen Unternehmen die Mitarbeit bei der Beantragung des USA-Visums anbieten.

Die elektronische Einreiseerlaubnis gilt für zwei Jahre und kostet 14 US-Dollar (umgerechnet etwa 12,50 Euro). Sie erlaubt berufliche und touristische Aufenthalte in den USA bis zu einer Dauer von 90 Tagen. Bei längeren Aufenthalten, wie etwa einem Studienautauschprogramm oder einem Au-pair-Besuch, muss ein Visum beantragt werden.

Schnellere US-Einreise durch Global-Entry

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten für alle, die häufiger in die USA reisen: Dank des Global-Entry-Programms wird die Einreise in die Vereinigten Staaten erleichtert. Wer den Registrierungsprozess vorab durchläuft, gelangt später wesentlich schneller durch die Passkontrollen am US-Flughafen. An vielen Flughäfen in den USA gibt es spezielle Global-Entry-Automaten. Registrierte Reisende gehen nach der Landung einfach an einen solchen Automaten, scannen ihren Pass und Fingerabdruck ein und geben eine Zollerklärung ab. Danach geht es weiter zur Gepäckausgabe. Zur Teilnahme am Global-Entry-Programm berechtigt sind neben Staatsbürgern und dauerhaft Aufenthaltsberechtigten der USA auch Bürger aus Deutschland (Mindestalter 12 Jahre), den Niederlanden, Südkorea, Panama und Mexiko.

Die Registrierung für das Global-Entry-Programm ist aufwändig, die folgenden Schritte müssen eingehalten werden:

1. Teilnehmer müssen sich bei der Bundespolizei an einem der folgenden Flughäfen registrieren lassen: Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf oder Frankfurt am Main

2. Anschließend erfolgt das Ausfüllen des Global-Entry-Formulars im Internet und die Entrichtung einer nicht erstattungsfähigen Gebühr in Höhe von 100 US-Dollar

3. Nach der vorläufigen Zulassung muss ein Termin für die Registrierung ausgewählt werden

4. Antragsteller müssen den Registrierungstermin persönlich wahrnehmen.

Für die Registrierung gibt es diverse Sonderveranstaltungen an deutschen Flughäfen und in der US-amerikanischen Botschaft in Berlin:

26. bis 29. Oktober: Flughafen Frankfurt
02. bis 03. November: US-Botschaft in Berlin
05. bis 06. November: Flughafen Düsseldorf
09. bis 11. November: Flughafen München.

Informationen zum Global-Entry-Programm gibt’s auch in folgendem Video:

Quelle: YouTube/usbotschaft