Hitzewelle in Südeuropa: Extreme Temperaturen belasten Mensch und Umwelt

Bild Hitzewelle im südlichen EuropaSommer, Sonne, Sonnenschein – das wünscht sich ein Großteil der Reisenden, der in den Süden fährt. Doch die aktuelle Hitzewelle belastet die Menschen unterdessen so sehr, dass die Freude an der Sonne auf der Strecke bleibt. In Italien, Spanien, Griechenland, dem Balkan und der Türkei ächzen Einwohner und Urlauber unter der Hitzelast.

Es ist heiß im südlichen Europa. Bei beständigen Temperaturen um die 40 Grad leiden Menschen, Tiere und nicht zuletzt die Natur. Weil es auch nachts nur selten kühler als 30 Grad wird, findet kaum jemand Schlaf. Vielerorts kommt es zu Waldbränden und das Wasser wird knapp.

Hitzewelle raubt Atem und Schlaf

Wer sich mit Ventilatoren etwas Abkühlung verschaffen will, hat es auf Mallorca schwer. Dort sind die Geräte in den meisten Geschäften bereits ausverkauft. In den Häusern mit Klimaanlagen steigt der Stromverbrauch drastisch, denn die Raumluft will beständig heruntergekühlt werden. Urlauber und Einwohner und technische Hilfsmittel müssen hingegen in der Hitze schwitzen – an Schlaf ist da kaum zu denken. Doch nicht nur für körperliche Beschwerden sorgt die Hitzewelle im Süden des Kontinents. Wegen des mangelnden Regens und der starken Sonneneinstrahlung wüten vielerorts schon Waldbrände, besonders Griechenland und Italien sind betroffen. Feuerwehrleute und weitere Helfer sind unermüdlich im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern und Menschen aus der Gefahrenzone zu bringen. Auch auf dem Balkan kam es am Wochenende zu Temperaturen von über 40 Grad, das Stromnetz wurde so stark belastet, dass die bosnische Stromwirtschaft vor einem Kollaps warnte. Wie serbische Medien berichten, ist schon jetzt mit starken Einbußen bei der Ernte zu rechnen, weil wichtige Erzeugnisse wie Mais und Soja durch die Hitze gelitten haben. In Griechenland ist es der Wind, der die angespannte Lage zusätzlich verschärft. Er treibt die Flammen immer weiter und vergrößert so die Brandgefahr.

Extreme Temperaturen und kein Ende in Sicht

Ursache für die extreme Hitze in den Ländern Spanien, Italien und Griechenland, aber auch den Balkanstaaten und in der Türkei ist eine Hitzeblase, die von Nordafrika ausgehend, ihren Weg auf den Kontinent gesucht hat. Mit einer leichten Abkühlung ist erst ab Mitte der Woche zu rechnen, bevor die Thermometer zum Wochenende hin wieder nach oben klettert. Währen der Hitzewelle sollten Urlauber einige Punkte beachten, um den Temperaturen angemessen zu begegnen:

  • UV-Schutz und passende Bekleidung wählen
  • ● Mittagshitze meiden
  • ● Aktivitäten in den Abend verlegen
  • ● ausreichend trinken
  • ● Anweisungen der Behörden Folge leisten
  • ● kein Wasser verschwenden