München oder Nürnberg: Wer hat den schönsten Weihnachtsmarkt?

Bild München oder Nürnberg?Besucher und Einwohner in Bayern haben im Dezember wie Qual der Wahl: Nürnberg oder München? Natürlich geht es um den jeweiligen Weihnachtsmarkt, wo hierzulande das Christkind Hauptfigur des Geschehens ist.

Zum Monatswechsel öffnen deutschlandweit die schönsten Weihnachtsmärkte. Auch in Bayern geht es los, wo der Weihnachtsmarkt traditionell als Christkindlmarkt oder Christkindlesmarkt bekannt ist. Doch wo lohnt sich ein Besuch am ehesten – im fränkischen Nürnberg oder in der Landeshauptstadt München?

Christkindlmarkt in München: Herzlich bayerisch und traditionell

Ein wahres Original und herrlich traditionell ist der Münchner Christkindlmarkt, der alljährlich auf dem Marienplatz seine Düfte und Klänge in die Straßen der Stadt aussendet. Über 20.000 Quadratmeter sind den Buden und Kunsthandwerkständen vorbehalten, die ihre Waren den Besuchern des Christkindlmarktes feilbieten. Viele handgefertigte Stücke, wie etwa Weihnachtsschmuck, aber auch Korb-, Fell- und Lederwaren bringen die Anbieter Jahr für Jahr nach München mit. Ein kleines Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel findet sich hier immer, allein schon, weil etwas Handgefertigtem auch immer eine besondere Bedeutung mitschwingt. Stimmungsvoll zeigt sich auch der Blick auf das Alte Rathaus, vor dem der Christbaum in festlichem Glanz erstrahlt. Mit einem fruchtigen Beerenglühwein in der einen und einer Bratwurstsemmel in der anderen Hand lässt es sich besonders gut über den Weihnachtsmarkt in München schlendern. Ebenfalls schön: Es sind nicht nur Touristen, die auf dem Christkindlmarkt die Adventsstimmung genießen wollen. Auch viele Münchner selbst nutzen etwa die Mittagspause oder die frühen Abendstunden, um erst einige Besorgungen in den umliegenden Geschäften zu machen und sich dann mit Freunden und Familie zur vorweihnachtlichen Auszeit zu treffen. Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt ab 27. November. Wir finden: Tradition und Bayern pur, das ist der Chriskindlmarkt in München!


Quelle: YouTube/München

Christkindlesmarkt in Nürnberg: Die vielleicht größte Adventswelt

Weltweit noch ein wenig bekannter als der in München ist der Weihnachtsmarkt im nördlicheren Nürnberg, in erster Linie als Christkindlesmarkt bekannt. Zur Vorweihnachtszeit putzt sich auch die fränkische Metropole festlich heraus und lässt die Lebkuchen und Bratwurstproduktion auf Hochtouren laufen. Hauptperson der Adventswochen in der Nürnberger Altstadt ist jedoch das Christkind, das turnusmäßig alle zwei Jahre neu gewählt wird, so auch 2017. Am 1. Dezember eröffnet es um 17.30 Uhr mit dem feierlichen Prolog den Weihnachtsmarkt in Nürnberg, der dann bis Heiligabend täglich ab 10 Uhr besucht werden kann. Erfahrungsgemäß ist der Ansturm am Eröffnungswochenende am größten, wer es etwas ruhiger mag, sollte besser erst Mitte Dezember zum Christkindlesmarkt nach Nürnberg reisen oder die Wochentage für einen Besuch nutzen. Traditionell sind die knapp 200 Holzbuden mit rot-weißen Stoffen dekoriert, woher auch der Beiname „Städtlein aus Holz und Tuch“ stammt. Zentraler Anziehungspunkt des Marktes ist die alte Krippe mit ihren traditionellen Figuren, aber auch der Weihnachtsbaum mit seinen vielen Lichtern kann bestaunt werden. Unbedingt versuchen sollte man auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg die feinen Lebkuchen und den kräftigen Glühwein, der gerne von einer deftigen Rostbratwurst begleitet wird. Als Mitbringsel sind die kleinen Zwetschgenmännle ein Muss. Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist unser Tipp für alle, die in eine wahrlich große Weihnachtswelt eintauchen wollen!


Quelle: YouTube/Nürnberg