Oktoberfest 2017: Das müssen Sie jetzt wissen

Bild Leckereien zum OktoberfestSeit Mitte September heißt es wieder „O‘zapft is!“. Nach dem traditionellen Fassanstich am vergangenen Samstag strömten die ersten Besucher auf die Wiesn. Wollen Sie 2017 zum erste mal das wohl bekannteste Volksfest der Welt besuchen? Dann hätten wir hier ein paar Tipps für Sie!

Die Wiesn hat begonnen und mit ihre die wildesten 18 Tage des Jahres in München. Wer zum Oktoberfest will, sollte einige Dinge wissen. Denn auch zur diesjährigen Wiesn werden wieder mehr als fünf Millionen Besucher erwartet, die zünftig feiern wollen.

In den Festzelten steppt der Bär

Wer auf dem Oktoberfest so richtig feiern will, sollte sich seinen Platz in einem der Festzelte sichern. Hier wird zur Live-Musik geschunkelt und gesungen, das Festbier mit rund sechs Prozent Alkohol in der Mass ausgeschenkt. Alle 14 große und 21 etwas kleinere Festzelte haben wochentags ab 10 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag schon ab 9 Uhr. Bis jeweils 23:30 Uhr kann zünftig die Sau rausgelassen werden, dann heißt es: Zapfenstreich. Nur in der „Käfer‘s Wiesnschänke“ und dem „Weinzelt“ geht es bis 0:15 Uhr. Auf die Ohren gibt es je nach Musikkapelle traditionelle Blasmusik, aber auch schmissige Wiesn-Hits. Für alle Biertrinker empfiehlt es sich, auch das Essen eher deftig zu wählen, damit im Magen eine vernünftige Grundlage geschaffen wird. Immer lecker schmecken ein knuspriges Brathendl, Weißwürste (bitte nur vormittags), Braten mit Knödeln, aber auch eine kalte Brotzeit. Um auf Nummer sicher zu gehen, lohnt es sich, vorab einen Platz im Zelt zu reservieren, gerade wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Ohne Reservierung hat man bessere Chancen, wenn mal nur zu zweit unterwegs ist und das erste und letzte Festwochenende meidet. Die Mass Bier kostet in diesem Jahr 10,95 Euro.

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Familienfreundliche Attraktionen auf dem Oktoberfest

Für alle, denen es beim Oktoberfest weniger auf den Alkoholpegel ankommt, ist der Dienstag als Familientag sehr zu empfehlen. Von 10 bis 18 Uhr sind dann viele Fahrgeschäfte günstiger und auch die Imbissbuden haben Sonderpreise. Gerade mit älteren Kindern lohnt sich dann der Besuch der zahlreichen Fahrgeschäfte wie der „Münchner Rutsch‘n“, oder ganz neu, der Rafting-Rutsche „Rio Rapidos“. Die kleineren Wiesn-Gäste kommen beim Ponyreiten, dem Flohzirkus oder dem Kasperletheater voll auf ihre Kosten. Wer möchte, kann auch seine eigene Verpflegung mit aufs Oktoberfest nehmen und etwa im Mini-Biergarten des Familien-Platzls verzehren. Dort gibt es aber auch zünftige Brotzeiten für Groß und Klein, die den Ansprüchen von Familien vollends genügen. Nahe dem Biergarten warten mit der Märcheneisenbahn und dem Babyflug weitere Highlights für die Kleinsten. Ein besonderes Schmankerl für Traditionsbewusste ist die „Oide Wiesn“ als nostalgischer Bereich. Zwar kostet es hier drei Euro Eintritt (ab 14 Jahren), die Preise für die Fahrgeschäfte sind mit je einem Euro dafür „wie in alten Zeiten“.

Wer noch kurzfristig ein Hotel in München sucht, muss mit den typischen Preisen zur Oktoberfestzeit rechnen. Bei geschickter Hotelwahl fernab des Zentrums lassen sich jedoch auch last Minute noch gute Angebote finden.