Magischer Himmel: Polarlicht beobachten im Norden

Bild Polarlicht: Hier ist es zu findenBunte Lichter, die über den Nachthimmel wandern – ein magisches Naturschauspiel, das es nur an einigen Orten der Welt zu bestaunen gibt. Die Rede ist vom grünen, blauen oder gar pinken Polarlicht. Ab-in-den-Urlaub Extra weiß, wo es zu finden ist.

Für alle Nordeuropa-Fans die gute Nachricht vorweg: In Skandinavien ist das Phänomen Polarlicht besonders verbreitet. Jetzt ist die beste Zeit, die Leuchterscheinung am Nachthimmel zu beobachten. Noch bis März sind die Lichter häufiger zu sehen.

An der Himmelsstation in Magie eintauchen

In Schweden ist die Region Lappland das Ziel der Wahl, wenn Sie den Nachthimmel in bunten Farben erleben wollen. Die besten Bedingungen für die Beobachtung von Polarlicht herrschen, wenn der Himmel wolkenlos ist und es nicht regnet. Der Abisko-Nationalpark und Kiruna sind laut Schweden-Experten deshalb eine gute Wahl, denn Regen fällt hier nur äußerst selten. An der Aurora Sky Station auf dem 900 Meter hohen Mount Nuolja lässt sich „Aurora Borealis“, wie das Polarlicht in Wissenschaftskreisen genannt wird, am allerbesten sehen. Kein künstliches Licht einer Stadt beeinträchtigt das Naturschauspiel, so dass die Station mittlerweile zum Ziel vieler Besucher für den Urlaub in Schweden geworden ist.

Stimmungsvolle Nächte in Norwegen

Noch weiter im Norden ist auch in Norwegen von Herbst bis Frühjahr Polarlicht, denn je dunkler die Jahreszeit ist, desto besser kann man „Aurora Borealis“ sehen. Besonders häufig und erkennbar ist das Polarlicht auf den Lofoten und Spitzbergen, wo es nicht einmal (zeitlich) Nacht werden muss, damit man das strahlende Grün, Blau oder Pink sehen kann. Dank der Polarnacht, die von November bis Februar andauert, ist das Polarlicht auch mittags schon erkennbar. Besonders stimmungsvoll wird es, wenn sie etwa auf den Lofoten in einem historischen Fischerhaus übernachten. Auch Tromsø, das 350 Kilometer nördlich vom Polarkreis liegt, bietet einen guten Blick auf das Polarlicht. Wer in der Stadt am Eismeer übernachtet, hat nicht nur das Naturschauspiel im Urlaubspaket, auch Tromsø selbst ist eine Besichtigung wert.

Polarlicht zwischen Trendstadt und Natur

Auch wenn sich die Isländer vielleicht gerade überlegen, wie sie Besuchern aus dem Ausland gegenüberstehen – das Phänomen „Aurora Borealis“ überlassen wir den Einheimischen nur ungern allein. Auch hier dauert die Saison für Polarlicht-Beobachtungen von September bis April an. Einige Tage im hippen Reyjkavik und dann ab zur Lichtshow, so könnte der Urlaub in Island im Winter aussehen. Wer wissen will, wann und wo in etwa das Polarlicht am wahrscheinlichsten zu sehen ist, sollte sich an die isländische „Aurora-Vorhersage“ halten. Besonders gut sind die Chancen im Norden von Island und in den Westfjorden, wo die Nacht länger andauert. Aurora-Fans findet man aber auch im südwestlichen Landmannalaugar und der Gletscherlagune Jökulsárlón im Südosten der Insel.


Quelle: YouTube/Anna Possberg