Reisenews 43: Schneechaos, Schlittschuhlaufen und Neuheiten im Sommer

Bild Reisenews mit SchlittschuhlaufenAb-in-den-Urlaub Extra blickt zurück auf die zweite Reisewoche des Jahres, in der Schnee und Eis die bestimmenden Themen waren. Aber auch von den Sonnenzielen der Welt gibt es Neues – hier der Überblick.

Neues aus aller Welt

JFK-Airport versinkt im Schneechaos

Reisende an die Ostküste der USA brauchten in den vergangenen Tagen starke Nerven: Wegen einer Kältewelle, die sich immer noch von Kanada in Richtung USA zieht, waren mehrere US-Flughäfen am Wochenende und dem Anfang dieser Woche nicht oder nur schwer zu erreichen. Am Großflughafen JFK in New York kam es zu einem regelrechten Chaos. Tausende Passagiere saßen an den Terminals oder gar auf dem Rollfeld fest, mussten stundenlang bei der Gepäckausgabe warten. Unter ihnen viele Familien mit kleinen Kindern, aber auch ältere Menschen, die jetzt Vorwürfe gegen das Management des Flughafens erheben. Man habe sie weder versorgt, noch über aktuelle Vorgänge informiert. Zusätzlich kam es am Montagmorgen dann auch noch zu einem Wasserrohrbruch im Terminal 4 des Flughafens. Zahlreiche internationale Flüge mussten entweder umgeleitet werden oder drehten gar wenige Stunden nach dem Start um.
Nur langsam entspannt sich nun die Situation am John F. Kennedy International Airport. Wegen der unsicheren Wetterlage wird Reisenden nach New York empfohlen, sich vor Abflug mit ihrer Airline in Kontakt zu setzen.

Endlich Entwarnung für die Schweiz

Ebenfalls der Schnee ist es, der derzeit Teile der Schweiz vollständig lahmlegt. Vor allem das südliche Wallis und das Tessin sind von einer wahren Schneeflut betroffen. Nach starken Schneefällen herrscht vielerorts immer noch Lawinengefahr der Stufe vier. Zwei Tage lang waren die beliebten Ferienorte Zermatt und Saas Fee lediglich mit dem Helikopter zu erreichen, alle Zufahrtswege komplett abgeschnitten. Die derzeit rund 13.000 Touristen in Zermatt mussten darauf warten, bis die Straßen wieder sicher befahrbar waren und durften gleichzeitig wegen der hohen Gefahr von Lawinen nicht auf die Piste. Nur grüppchenweise wurden Urlauber mit dem Heli aus- und einige neue eingeflogen. Entgegen einiger Medienberichte herrschte in dem Wintersportort jedoch kein Notstand, Touristen und Einheimische waren stets gut versorgt. Seit Donnerstag, 10 Uhr sind auch die letzten Straßen im Feriengebiet wieder geöffnet, die Wetterlage entspannt sich weiter.

Neue Kreuzfahrt für FKKler

Schon ab Februar 2018 können Sie sich nackig machen, wenn Sie denn wollen. Das „Big Nude Boat“, ein FKK-Kreuzfahrtschiff der Extra-Klasse sticht wieder in See und nimmt die Karibik als Ziel. Es ist wohl nicht nur die nahtlose Bräune, die sich rund 3000 Anhänger der Freikörperkultur auf dem Schiff wünschen. FKK ist ein Lebensgefühl, das man eben nur unter Gleichgesinnten so richtig ausleben kann. Dementsprechend locker geht es auf der Carnival Victory der Reederei Carnival Cruise Lines zu. Oder anders ausgedrückt: Wer sich etwas anziehen will, ist hier falsch. Los geht es am 2. Februar in Miami, es folgen die Bahamas, die Dominikanische Republik, Curacao, Bonaire und Aruba. Ein ähnliches Angebot gibt es mit der Royal Clipper Anfang Juni auch für Europa. Von Rom aus geht es auf der zweiwöchigen FKK-Kreuzfahrt übers Mittelmeer.


Quelle: Vimeo/ Bare Necessities

Wissenswertes für Urlauber

Schlittschuhlaufen für Sparfüchse

Wer sich in diesen Tagen günstig aufs Eis wagen will, sollte sich den aktuellen Preisvergleich für Eissporthallen in deutschen Großstädten einmal näher ansehen. So ergeben sich deutschlandweit teils erhebliche Preisunterschiede für Schlittschuhläufer. Die günstigsten Durchschnittspreise für den Eintritt in die Eishalle gibt es in Düsseldorf (3,40 Euro), wohingegen es im nur knapp 50 Kilometer entfernten Köln (13 Euro) sehr viel teurer wird. Nicht zu unterschätzen sind auch die Eintrittspreise für Kinder, die innerhalb der Analyse zwischen einem Euro und 7,50 Euro schwanken. In welchen Fällen sich eine Familienkarte lohnt, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

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Viel Neues im Mallorca-Sommer 2018

Für alle Mallorca-Urlauber gibt es 2018 einige Neuerungen. Einerseits bieten neue Flugverbindungen auf die Baleareninsel die Möglichkeit, noch flexibler zu buchen. Andererseits ist die Inselverwaltung in diesem Jahr besonders bemüht, in den öffentlichen Verkehr zu investieren. Umgekehrt heißt das aber auch, dass die Anzahl an Mietwagen auf Mallorca in diesem Sommer begrenzt werden könnte. Wer nicht auf einen Mietwagen verzichten kann, sollten diesen daher rechtzeitig buchen. Die gestiegene Tourismus-Steuer für Mallorca kommt hingegen besonderen Umweltschutzprojekten zugute, von denen am Ende auch die Urlauber profitieren.