Reisenews 41: Weihnachts-Countdown, Weihnachtsgrüße und Weihnachtswunder

Bild Reisenews mit WeihnachtswunderDer Countdown läuft: Nur noch zehn Tage sind es bis zum Heiligabend. Während die einen noch die letzten Geschenke shoppen müssen, können sich die anderen zurücklehnen und Reisenews der Woche genießen. Los geht’s!

Neues aus aller Welt

Schnellfahrstrecke der Bahn wird zum Ausbremser

Die Deutsche Bahn ist mit der Einführung ihrer neuen Schnellstrecke zwischen Berlin und München erst furios gestartet, um nur drei Tage später bereits etliche Pannen eingestehen zu müssen. Immer wieder sind ICEs seit dem Wochenende auf der gut 600 Kilometer langen Strecke liegengeblieben. Manch ein Zug konnte gar nicht erst eingesetzt werden, weil er nicht abfahrbereit am Gleis stand. Unterdessen erheben Lokführer der Bahn Vorwürfe gegen das Unternehmen: Es habe keinen Testbetrieb auf der neuen Strecke gegeben, die Höchstgeschwindigkeiten seien nicht ausreichend erprobt. Zwar arbeitet die Bahn mit Hochdruck an einer Lösung der technischen Probleme. Bis der Fahrbetrieb wieder reibungslos läuft, wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen.


Quelle: YouTube/ Deutsche Bahn Konzern

Top-Reiseländer des Jahres 2017

In diesem Jahr konnten einige Reiseländer reichlich Boden gut machen. Besonders jene Reiseländer, die in den vergangenen Jahren Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, konnten sich 2017 wieder aufraffen. Gewinner des Jahres sind Griechenland und Ägypten, die beide mit günstigen Preisen und tollen Reisezielen punkten können. Ebenfalls starke Zuläufe haben Zypern, Kroatien und Bulgarien. Fast nur noch im Last-Minute-Geschäft punkten kann die Türkei, die USA sind noch immer das beliebteste Fernreiseziel für deutsche Urlauber, jedoch verlieren sie mit dem „Trump-Effekt“ in diesem Jahr gleich 17 Prozent an Umsatz.

Weihnachtsgruß von Airbus

Einen wirklich weihnachtlichen Gruß hat in dieser Woche der Pilot eines Airbus A380 in den Himmel geschickt. Bei einem Testflug steuerte der Pilot eine Route über weite Teile Deutschlands an, der auf dem Radarschirm die Form eines Weihnachtsbaumes ergab – Kugeln inklusive. Das weihnachtliche Radarbild teilte das Unternehmen anschließend auf Twitter. Einen Dank gab es noch für die deutsche Flugsicherung, welche den außergewöhnlichen Kurs erst möglich gemacht hatte.

Wissenswertes für Urlauber

Niki-Insolvenz wirbelt Flugwelt durcheinander

Für Kunden und Mitarbeiter des Ferienfliegers Niki waren die letzten Tage turbulent: Nach der Insolvenz am Mittwoch folgte umgehend die Einstellung des Flugbetriebs. Doch mehrere Tausend Passagiere der Airline befinden sich aktuell noch im Urlaub und bangen nun um ihre Rückkehr. Ebenfalls betroffen sind die etwa 1.000 Mitarbeiter des Unternehmens, denen kurz vor Weihnachten nun der Jobverlust droht. Den gestrandeten Reisenden wollen nun verschiedene Airlines helfen: Condor, TuiFly und Lufthansa holen Niki-Kunden jetzt zu günstigeren Preisen nach Hause zurück. Auch die österreichische Regierung hat ihre Unterstützung zugesagt. Derweil versucht Insolvenzverwalter Lucas Flöther, einen neuen Käufer für die Air-Berlin-Tochter zu finden, nachdem die Lufthansa ihr Übernahmeangebot zurückgezogen hatte. Noch im Rennen ist offenbar auch der einstige Gründer Niki Lauda – ein Verkauf an ihn wäre in der Tat etwas wie ein Weihnachtswunder.

🎶 Time to say goodbye @_www.flyniki.com_ 😔 ———————————————- Aircraft: A320-214 Airline: Niki (op. by airberlin) Registration: D-ABHL Age: 7.6 years Location: Berlin Tegel TXL ———————————————- #airbus #airbuslovers #a320family #a320 #a320200 #aircraft #aviation #sky #cockpit #pilot #airline #niki #flyniki #airberlin #airberlingroup #timetosaygoodbye #airport #berlin #txlairport #instatxl #txl #bluejetsspotters #planespotting #worldofspotting ———————————————- Mate: @jakobs.aviation ———————————————- In cooperation with: @jakobs.aviation @fraportspotting @oliver_cedricc @berlin.txl.spotter @txl.spotter @jonthn.txl @_adria_nw_ @planes_at_txl @planes_o @ma_aviationphotography @planespotter_lej @p3d_pictures_germany @blue.jets @berlin_airport @worldofspotting

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Streik bei Ryanair vorerst abgewehrt

Ryanair-Kunden in Deutschland droht unter Umständen in den nächsten Wochen ein Streik. Wie die Vereinigung Cockpit (VC) mitteilte, plane man in der Zukunft mit Arbeitskämpfen auch an deutschen Basen des Billigfliegers. Nachdem Ryanair zunächst angekündigt hatte, VC nicht als Gewerkschaft anzuerkennen und die Sache mehr oder weniger auszusitzen, scheint sich das Blatt innerhalb weniger Tage doch gewendet zu haben: Um Streiks vor Weihnachten zu vermeiden, will Ryanair die Vereinigung nun doch als Piloten-Vertretung anerkennen und mit ihnen verhandeln. Passagiere der Airline können vorerst aufatmen und getrost ihre Flugreise zur Weihnachtszeit antreten.