Reisenews der Woche #4: Billiger fliegen, Valentinstag und Glasmauerbau

Bild Reisenews #4In dieser Woche gab es einen besonderen Tag für Verliebte, mehr Auswahl für Billigflüge und eine gute Nachricht für Urlauber, deren Flug willkürlich verschoben wurde. Ab-in-den-Urlaub Extra fasst die Reisenews der Woche für Sie zusammen.

Nachrichten aus aller Welt

Valentinstag rund um den Globus

Verliebt, verliebter, Valentinstag. So könnte man den 14. Februar beschreiben, der vor allem Paare in dieser Woche beschäftigt hat. Während die einen am Dienstag noch verzweifelt nach einem Last-Minute-Geschenk gesucht haben, waren die anderen schon im Liebesurlaub in der Sonne und in einer romantischen Stadt. Vor allem die Promis dieser Welt zeigten ganz öffentlich, wie sie den Valentinstag verbringen. Besonders beliebt in diesem Jahr: der Instagram-Post von Michelle Obama, der die ehemalige First Lady und den Ex-POTUS im Strandurlaub zeigt. So sieht wohl wahre Liebe aus.

Happy Valentine’s Day to the love of my life and favorite island mate, @barackobama. #valentines 💕💕

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Eiffelturm soll Glasmauer erhalten

Eine Mauer aus Glas soll künftig das Pariser Wahrzeichen und seine Besucher vor terroristischen Anschlägen schützen. Bisher sind feste Metallbarrieren um den Eiffelturm installiert, die jedoch den ästhetischen Ansprüchen der Pariser kaum genügen dürften. So hat die Stadt nun bekannt gegeben, eine Glaswand rund um das Areal zu erreichten, um die Besucherströme besser kontrollieren zu können. Dabei haben Interessierte immer noch die Möglichkeit, einen Blick auf das Wahrzeichen zu werfen. Ab Herbst soll Baubeginn für die Glaswand sein, die 2,50 Meter hoch und rund 20 Millionen Euro teuer werden soll.

Gute Nachrichten für Urlauber

Bild Mehr Billigflüge im Sommer

Mehr Auswahl an Billigflügen

Wer fürs Fliegen nur wenig ausgeben möchte, hat in diesem Jahr besonders gute Karten. Denn für den Sommer 2017 haben gleich mehrere günstige Airlines angekündigt, zu expandieren. Das sorgt nicht nur dafür, dass noch mehr Ziele angeboten werden, auch die Preise bleiben klein. Neben Ryanair wollen etwa auch Easyjet, Eurowings und die ungarische Wizz Air mehr Maschinen an deutschen Flughäfen stationieren, teils zum Ärger der etablierten Platzhirsche wie der Lufthansa. Einige der Low-Coster wollen wegen des stark umkämpften Marktes in Europa gleich den Schritt auf die Langstrecke wagen, wenn auch die Gewinnspannen hier deutlich geringer sind.

Amtsgericht entscheiden zugunsten von Reisenden

Wer einmal einen Nachtflug antreten musste, weiß, dass dieser für den Körper nicht unbedingt erholsam ist. Umso ärgerlicher, wenn ein solcher Flug ungeplant vom Reiseveranstalter angeordnet wird. So geschehen ist es Urlaubern, die eine Reise nach Zypern gebucht hatten. Nach der Insolvenz der Airline, die den Flug durchführen sollte, buchte der Veranstalter die Reisenden auf eine andere Maschine um, die statt nachmittags um 14.30 Uhr schon um 3.50 Uhr in der Nacht starten sollte. Eine Unzumutbarkeit fanden die Urlauber und kündigten den Reisevertrag mit dem Veranstalter, der anschließend Stornierungsgebühren in Höhe von 2907 Euro in Rechnung stellte. Zu Unrecht, wie das Amtsgericht Köln in einem Urteil entschied (Az.: 133 C 265/15). Die Verlegung des Fluges in die Nacht sei den Urlaubern nicht zuzumuten. Deshalb hätten die Kläger nicht nur das Recht, den Vertrag mit dem Reiseveranstalter zu kündigen, sondern könnten von ihm auch noch eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent fordern.