Vorbei an Dolomitfelsen und sonnigen Wacholderheiden: der Altmühltal-Panoramaweg

Auf insgesamt 200 km bringt es der Altmühltal-Panoramaweg, der die Wanderer mit seinen Dolomitfelsen, Wacholderheiden und Buchenwäldern begeistert. Da ist es nicht abwegig, dass der Weitwanderweg vom Deutschen Wanderverband zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ erklärt wurde. Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft quer durch den bayerischen Naturpark Altmühltal und ist dessen Aushängeschild.

Start und Ziel sind Gunzenhausen am Altmühlsee und Kelheim an der Donau. Der Weg ist gut ausgeschildert und verfügt über eine ebenso gute Verkehrsanbindung. Beim Wandern an der naturnahen Strecke erleben die Urlauber gleich zwei Genüsse: Auf der einen Seite sind vielfältige Landschafts- und Kulturerlebnisse, auf der anderen Seite warten bei Pausen in den an der Route gelegenen Städten Leckereien wie fränkische Bratwürste, Feines vom Altmühltaler Lamm, frischer Fisch aus dem Teich und bayerischer Krustenbraten mit Knödeln. Hmm…

Darauf können sich Wanderer freuen

Wanderer, die nur Tagestouren unternehmen möchten, können „Die schönsten Rundwege“ ausprobieren, wobei es sich um 16 Schlaufenwege handelt. Sie sind an den Hauptweg angeschlossen und eignen sich darüber hinaus auch für Halbtagestouren, denn die Streckenlängen betragen zwischen 6,5 und 26 Kilometern. Die qualitätsgeprüften Wege sind in den idyllischen Seitentälern der Altmühl gelegen und zeigen den Touristen romantische Bachläufe, Natur- und Kulturdenkmäler sowie historische Orte. Wer möchte, kann einen Teil des Altmühltal-Wanderwegs mit dem Schiff zurücklegen und die schöne Landschaft vom Wasser aus entdecken. Müde, aber glückliche Wanderer bringt der Freizeitbus von vielen Orten im unteren Altmühltal nach Hause.

Kurze Etappen

Von Solnhofen bis Mörnsheim sind es sieben Kilometer, die Wanderer bewegen sich in Höhen zwischen 403 und 551 m. Noch vor Eßlingen recken sich aus dem Trockenrasen die „12 Apostel“, Kalksteinfelsen, die im Jurameer einmal Riffe waren. Die Wanderung geht weiter über eine Wacholderheide und zum Ende hin kann man auf das Gailachtal schauen, wo das Ziel Mörnsheim wartet. Bevor Wanderer die acht Kilometer von Kipfenberg nach Kinding zurücklegen, sollten sie sich auf Burg Kipfenberg das Römer und Bajuwaren Museum anschauen. Anschließend geht es über die andere Talseite an schattigen Waldwegen entlang in Richtung Kohlplatte, was eine Anhöhe ist. Wer gerade Urlaub in Solnhofen oder Mörnsheim macht, sollte sich überlegen, ob er die Route einmal ausprobiert.

Wandern Kloster WeltenburgLange Routen

Beim Streckenabschnitt von Spielberg nach Treuchtlingen werden 28 km zurückgelegt. Unterwegs wartet bei Wolfsbronn die „Steinerne Rinne“. Der 128 m lange Damm, der Richtung Tal führt, besteht aus Kalktuff, der beim Austritt des Wassers aus einer Quelle gebildet wird. Am Endpunkt der Route wartet die Altmühltherme mit ihren Heilwasser. 23 km legen die Wanderer zurück, wenn sie sich für die Route von Dietfurt nach Riedenburg entscheiden. Ein Teil des Weges führt am Main-Donau-Kanal entlang und der Rosskopfsteig ermöglicht den Blick von einer Anhöhe ins Tal. Nächster Höhepunkt ist Schloss Eggersberg mit dem Hofmarkmuseum, gefolgt vom Teufelsfelsen, von dem aus wieder eine tolle Aussicht genossen werden kann. Nach der langen und schönen Wanderung ist man sicher froh, in einem der Hotels in Treuchtlingen oder Riedenburg die Füße hochlegen zu können.