Die Mühlenroute: der abwechslungsreiche Rundwanderweg im Herzen der Eifel

Bruch Ölmühle - Herbert BillenDie Ferienregion Moseleifel, die – wie ihr Name schon verrät – zwischen der waldreichen Eifel und der weinreichen Mosel liegt, ist ein wahres Wanderparadies mit einzigartigem Charme, der sowohl Natur- als auch Weinliebhaber in seinen Bann zieht. Kein Wunder also, dass die im Herzen der Moseleifel gelegene Mühlenroute zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands zählt. Der Rundwanderweg verläuft entlang der beiden Flüsse Lieser und Salm und führt Wanderer durch eine abwechslungsreiche Landschaft über Weinberge, alte Waldweide und vorbei an vielen historischen Wassermühlen.

Das Wandern ist des Müllers Lust? Von wegen: Das Wandern steht für immer mehr Urlauber auf dem Programm, bietet es doch eine unschlagbare Kombination aus Erholung und Sport – beides eine willkommene Abwechslung zum Alltag! Wer seinen Urlaub in Rheinland-Pfalz verbringen und das Moselgebiet etwas genauer erkunden möchte, der sollte unbedingt die Erlebnisschleife Mühlenroute in die engere Auswahl nehmen. Der Rundwanderweg entlang Lieser und Salm bietet Wanderern viel Abwechslung: Neben naturbelassenen Wegen durch dicht begrünte Täler, in denen man die Natur voll und ganz auf sich wirken lassen kann, führt der Pfad auch durch beeindruckende Kulturdenkmäler. Die Mühlenroute verläuft zudem durch herrliche Weinberggebiete, die atemberaubende Panoramablicke auf die umgebenden Täler und Höhenzüge eröffnen.

Die Mühlenroute: Lage und Wanderroute

Da es sich bei der Mühlenroute um einen Rundwanderweg handelt, gibt es keinen festgelegten Startpunkt. Aufgrund der Länge von 30,6 Kilometern ist es allerdings empfehlenswert, die Route auf zwei Etappen aufzuteilen. Die erste Etappe könnte etwa am Kloster Himmerod beginnen, welches zwischen Großlittgen sowie Eisenschmitt im Salm-Tal liegt. Von hier aus führt die Mühlenroute in südöstlicher Richtung nach Großlittgen und anschließend durch Täler und über lange Fluren in die Kreisstadt Wittlich. In Wittlich können Wanderer zunächst verschnaufen, sich stärken und sodann gleich weiterlaufen. Empfehlenswert ist es jedoch, in eines der komfortablen Hotels in Wittlich einzukehren und sich etwas Zeit für die Stadt selbst zu nehmen. Auf der zweiten Etappe führt die Mühlenroute nach Minderlittgen-Hupperath und endet im Anschluss daran wieder am Startpunkt, nämlich am Kloster Himmerod.

Burg Bruch - Herbert BillenSehenswertes entlang der Mühlenroute

Wie bereits erwähnt ist die Mühlenroute nicht nur in landschaftlicher Hinsicht überaus besonders, auch kulturell können Wanderer einiges erleben. So ist allein schon das Kloster Himmerod als im Jahre 1134/35 gegründete Zisterzienserabtei einen Besuch wert. Denn dieser Ort vermittelt inmitten unberührter Natur viel Ruhe, sodass sich insbesondere stressgeplagte Besucher hier Entspannung gönnen können. Ebenfalls sehenswert ist die Kreisstadt Wittlich mit dem alten Rathaus am Marktplatz, welches einen Teil des Nachlasses des Malers Georg Meistermann beherbergt. Darüber hinaus empfiehlt sich auch ein Abstecher in die ehemalige Synagoge, die heute Kultur- und Tagungsstätte ist. Zudem lassen die barocke Kirche St. Markus sowie die neugotische evangelische Christuskirche die Herzen von Architekturliebhaber höher schlagen. Nach einer anstrengenden Wanderung können Wanderfreunde den Abend sodann in einem Restaurant oder einer Weinstube mit einem guten Schluck Moselwein ausklingen lassen.