So geht Franken: Panoramaweg Taubertal

Das liebliche Taubertal bietet seinen Besuchern mit dem Panoramaweg die Gelegenheit, die landschaftlichen und kulturellen Reize der Region kennenzulernen. Zwischen den Tagesetappen darf man sich dann an der regionalen Küche erfreuen. Eine Wanderung über den Panoramaweg verbindet Bewegung mit sinnlichen Eindrücken, darum bereichert wird der Urlauber glücklich und zufrieden heimkehren.

Der mit dem Siegel „Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnete Panoramaweg Taubertal wird von den Wanderern am besten in fünf Etappen abgelaufen. Die Strecken haben Längen zwischen 19 und 32 km. Bei der ersten Etappe „Durchs Tal der Mühlen“ geht es von Rothenburg ob der Tauber bis nach Creglingen. Mit 21,8 km ist es der kürzeste Abschnitt. Gut zur Eingewöhnung sozusagen. Am zweiten Tag führt der Weg von Creglingen nach Bad Mergentheim, Motto ist in dem Fall „Schlösser, Wald und Wein“. Zurückgelegt werden 31,9 km, was bedeutet, dass es sich hierbei um die längste Strecke handelt. „Bocksbeutel und Madonnen“ erwarten die Wanderer auf der Tour von Bad Mergentheim nach Tauberbischofsheim. Die Teilstrecke hat eine Länge von 27, 9 km. Sind die wanderfreudigen Touristen von Tauberbischofsheim nach Wertheim unterwegs, kommen sie an „Terrassen im Buntsandstein“ vorbei. Nach 25,7 km haben sie das Ziel erreicht. Die letzte Etappe heißt „Burgruinen säumen den Weg“ und ist 26 km lang. Wer einen Urlaub in Wertheim zwecks Wandern plant, sollte sich rechtzeitig nach Unterkünften umsehen.

Von Rothenburg bis Tauberbischofsheim

Während der ersten drei Tage legen die Wanderer 81,6 km zurück. Von Rothenburg geht es zunächst nach Detwang ins Taubertal, dem kurzen und steilen Abstieg folgt ein Gang auf halber Höhe durch Feldgehölz und Magerrasen, durchzogen von Steinriegeln. Nach dem Start in Rothenburg mit seinem mittelalterlichen Stadtbild passiert man die Mühlen, die der Route ihren Namen gaben, darunter die Hautschenmühle in Tauberzell. Nachdem in Creglingen das Fingerhutmuseum oder das Romschlössle besucht wurde, führt der Weg an Trockenrasenflächen, Steinmauern und -riegeln, Weinbergen und schönen Aussichten entlang. Unterwegs besteht die Möglichkeit, sich in Weikersheim das Renaissanceschloss mit Alchemiemuseum und in Bad Mergentheim ein Deutschordenschloss und -museum sowie die Fachwerkhäuser der Altstadt anzuschauen. An Tag drei, quasi in der Mitte der Tour, laufen die Wanderer durch schönen Misch- und Buchenwald und kommen an Weinbergen vorbei. In Lauda locken Reste der Stadtbefestigung und abermals Fachwerkhäuser, in Oberlauda wartet mit einem Durchmesser von 8,5 m Süddeutschlands größtes Mühlrad. Am Ziel kann u. a. das Kurmainzische Schloss besichtigt werden. Führen Reisen nach Tauberbischofsheim sollten zumindest Teilstrecken entlang des Taubertals gewandert werden.

Von Tauberbischofsheim bis Freudenberg

Die letzten beiden Tage bringen es auf 51,7 km. Nach einem Aufstieg kann die Sicht auf Tauberbischofsheim genossen werden, man kommt am Naturschutzgebiet Apfelberg vorbei, kann einen Blick auf das Kloster Bronnbach werfen und sieht terrassierte Weinberge sowie das schmaler werdende Taubertal mit viel Buntsandstein. In der Burg Gamburg gibt es die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen zu bewundern. Deren Besichtigung ist an Wochenenden, Feiertagen und auf Anfrage möglich. In Wertheim zählen die Hofhaltung, das Hofgartenschlösschen und das Glasmuseum zu den Sehenswürdigkeiten. An Tag fünf geht es auf halber Höhe ins Maintal, einem Abstieg in Wildtal folgt der Weg hinauf zur Freudenburg in Freudenberg.

Kontakt
Tourismusverband „Liebliches Taubertal“
Gartenstraße 1
97941 Tauberbischofsheim
Telefon 09341/82-5806 und -5807
Fax 09341/5700
E-Mail: [email protected]
Internet: www.liebliches-taubertal.de