In der Spreewelten Sauna zur Ruhe kommen

Das Spreewelten Bad befindet sich rund 35 Kilometer nordwestlich von Cottbus. Ein Besuch des Bades lässt sich praktisch mit einem Urlaub in Brandenburg, genauer gesagt im Spreewald, verbinden. Es bietet neben einer ganz besonderen Saunalandschaft inklusive Wellness-Bereich, ein Spaß-Areal mit Pinguinen. In 14 verschiedenen Saunen können sich die Gäste erholen und ihr Immunsystem stärken, während in der Badewelt die Möglichkeit besteht, im ganzjährig warmen Außenbecken, nur durch eine Glasscheibe getrennt mit Pinguinen in Kontakt zu treten. Die niedlichen Humboldt-Pinguine kommen gerne an den verglasten Rand ihres Beckens, um die Badegäste zu beäugen. Im Wellnessbereich gibt es verschiedenste Massagen, darunter Hamam-Zeremonien, Aromaölmassagen, Teilkörpermassagen und Anwendungen aus aller Welt wie Ayurveda und Rasul. Bei Letzterem wird die Haut mit verschiedenen Schlämmen gereinigt, um sie hinterher mit einem Aromaöl zu pflegen.

Die Saunalandschaft: der Innenbereich

Schon beim Betreten der Saunawelt verspürt man eine angenehme Ruhe, die einen sogleich einen Gang runter schalten lässt. In der SPREEWALDSAUNA mit trockenen 95 °C wird es nur zu den Aufgüssen feucht. Der Stoffwechsel wird angeregt und der Kreislauf stimuliert. Die BIOSAUNA hat eine Temperatur von 40 bis 50 °C und ist somit ideal für Einsteiger. Belebende Düfte und Entspannungsmusik fördern die mentale Stärke. Wer 15 bis 30 Minuten in der Sauna bleibt, bringt seinen Kreislauf in Schwung. Die DAMPF- UND AROMASAUNA sorgt mit angenehmen 45 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent für eine erhöhte Hautdurchblutung und Reinigung der Atemwege. Zehn bis 15 Minuten reichen, um Muskeln zu lockern und Verspannungen zu mildern. Die SPREEWÄLDER WASCHKÜCHE ist ein bei 45 °C betriebenes Dampfbad, das bei Atemwegserkrankungen helfen kann. Das Orangenaroma wirkt sich ebenfalls positiv auf das Wohlbefinden aus. Der SALZSTOLLEN ist mit Keloholz ausgestattet. Die auf Reisig-Zweige herabtropfende Sole sorgt zusätzlich für ein angenehmes Gefühl. Die Luft hängt voll mit Mineralien, beispielsweise Jod, Magnesium, Calcium und Kalium, die beim Einatmen aufgenommen werden. In der INFRAROTKAMMER gelangen die Wärme-Strahlen bis in das Unterhautgewebe und verstärken die Stoffwechselprozesse. Die Durchblutung wird gefördert und der Körper entschlackt. Die Temperatur liegt bei 55 °C. Schwangere sollten die Infrarotkammer meiden. Im AEROSOL werden Salz desTotes Meeres, Mineralien und Öle eingeatmet. Rein äußerlich gibt es einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Haut. Zwischen den Saunagängen empfielt sich ein Spaziergang an frischer Luft, viel Ruhe und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Gaumenfreuden gegen den kleinen und großen Hunger bietet das Saunabistro.

Das Saunadorf

Weitere sieben Saunen befinden sich im Spreewälder Saunadorf, dem Außenbereich der Saunalandschaft. Die urigen Holzhütten erinnern an ein verträumtes Spreewalddorf. Allen voran eine originale, rund 150 Jahre alte Spreewaldscheune, in der sich ausschließlich Ruhezonen und eine kleine FUTTERKRIPPE befinden. Vor der Scheune schlängelt sich ein kleiner Wasserlauf (im Spreewald „Fließ“ genannt). In den warmen Monaten kann man an dessen Ufer in einem alten Spreewälder Holzkahn entspannen. Die Saunahütten sind durch Spazierwege miteinander verbunden. Fünf der Außensaunen überraschen durch eine liebevolle Innendekoration: In der GUTEN STUBE kann bei 80 °C auf Stühlen, im Bett oder auf der Ofenbank geschwitzt werden. Die Innenausstattung ist dem Wohnraum traditioneller Spreewaldhäuser nachempfunden. Die GURKENSAUNA sieht aus wie eine Gurkeneinlegerei. Und sie duftet auch so. Gurkensud kommt dort bei 60 °C zum Einsatz. Die Saunaschaukel ist eine weitere Attraktion dieser Sauna. Spurenelemente werden über einen Heilpflanzensud bei 90 °C in der HEUSAUNA verteilt. Eber, Sau und kleine Ferkel leisten den Saunagängern im SAU(NA)STALL Gesellschaft. Wie gut, dass es sich dabei nicht um echte Schweine handelt, schließlich beträgt die Innentemperatur 70 °C. Spreewälder Sagengeschichten bekommen die Besucher der LUTKI-HÖHLE während ihres Saunagangs erzählt. Bei 85 °C kann man den wohltuenden Duft getrockneter Kräutersträuße einatmen, die dekorativ von der Decke hängen. Im ALTEN SPEICHER sind Getreide-Säcke und Einmach-Gläser eingelagert, Schinken und Weidenkörbe hängen von der Decke. Alles aus Holz. Vegetarier können sich getrost hereintrauen und die 80 °C samt Eukalyptusduft genießen. Dieser wirkt kühlend und erfrischend. Ideal bei Erkältungen oder Husten. Ebenfalls 80 °C herrschen in der SALZSAUNA. Drei Mal am Tag findet dort der beliebte Salzaufguss statt. Darüber hinaus gibt es täglich zwei Überraschungsaufgüsse – spezielle Aufguss-Shows begleitet von Licht- und Klangeffekten. Abends können die Spreewelten-Besucher dann glücklich und zufrieden in ihre Unterkunft im Spreewald zurückkehren.