Das Huskyerlebnis im Hunsrück

Zwischen dem freudig aufgeregten Bellen der Hunde reicht ein leises „Chicco okay“, dann verstummen die 28 Huskys von Alexandra Taetz und die Gespanne setzen sich in Bewegung. Die Huskys ziehen ruhig und fleissig an ihrer Leine und führen die Gäste über Feld- und Waldwege. Bei einer üblichen Huskytour werden insgesamt 11 Kilometer zurück gelegt, bevor die Hunde zufrieden in das Gehege zurück kehren. 20160306-IMG_7203-2Das Gehege befindet sich auf dem Gelände des Tier-Erlebnispark Bell. Dort leben neben zahlreichen Wildtieren, Haustieren und Bauernhoftieren auch insgesamt 35 Hunde. Alle Tiere haben eines gemeinsam – sie wurden aus zweiter Hand übernommen und finden im Park nicht nur ein neues Zuhause, sondern werden auch artgerecht beschäftigt. Bei den Huskys steht natürlich das Laufen auf dem Tagesprogramm.

Blaue Augen, unendliche Lauffreude und Sehnsucht nach Schnee – so stellen wir uns einen Siberian Husky vor. Die Kleineren der zugfreudigen nordischen Hunde sind die „Siberian Huskys“. Die Hunde sind freundlich, sanftmütig und agil. Sie sind sehr sozial, leben meist im Rudel und sind Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Die Hunde bei Alexandra Taetz sind auch den Umgang mit Kindern gewöhnt. Der Orientierungssinn von Huskys ist ausgezeichnet. Selbst bei dicker Schneedecke und schlechter Sicht kommen sie nie vom Weg ab. 20160924-IMG_3966Das Huskys blaue Augen haben ist jedoch ein Irrtum. Nur die wenigsten schauen Ihre Besitzer mit treuen blauen Hundeaugen an. In Alexandra Taetz’s Huskygehege gibt es jedoch einige Hunde mit diesen schönen auffallenden Augen.

Die ersten Huskys sind 2014 auf dem Gelände eingezogen, zuvor hat Frau Taetz unter anderem in Finnland als Hundeschlittenführerin gearbeitet und viel Wissenswertes über die nordischen Hunde gelernt. Die meisten Hunde haben einen Teil ihres Lebens beim Tierschutz verbracht. Der älteste Hund ist schon 13 Jahre alt, der jüngste bald 5 Jahre. Jeder Hund hat seine ganz eigene Vorgeschichte. Jetzt ziehen alle an einem Strang und zwar an der Zugleine des Huskywagens. Seit dem die Temperaturen etwas gesunken sind werden die Huskys regelmäßig trainiert, so dass seit Anfang Oktober wieder Huskytouren für Gäste angeboten werden. Zu den Touren gehört nicht nur die Fahrt mit den Huskys, sondern auch, eine ausführliche Einweisung und Interessante Informationen von dem Guide, das Vorbereiten und die Fütterung der Hunde und je nach Wahl ein gemütliches ausklingen am Lagerfeuer, oder sogar direkt im Park übernachten, sei es exklusiv in eine Holzhäuschen mit Sauna, oder ganz einfach in einer großen Kothe (einem finnischen Zelt). So wird der Besuch bei den Huskys zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Weitere Informationen über das Huskyerlebnis finden Sie auf www.huskyerlebnis.de