Salvatorianerinnen in Meran: Dem Himmel ein Stückchen näher

Das Klosterleben blickt auf eine sehr lange Tradition zurück und noch heute übt es auf viele Menschen eine starke Faszination aus. Doch was macht Klöster eigentlich so interessant? Ist es der Glaube, die Spiritualität, die Ruhe oder die Abgeschiedenheit vom weltlichen Leben, das uns anzieht und beeindruckt? Wer dies herausfinden möchte, der ist bei den Salvatorianerinnen in Meran, in Südtirol, genau richtig und herzlich willkommen.

Die Geschichte der Salvatorianerinnen in Meran

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Außenansicht

Ihren Anfang verdanken die Salvatorianerinnen in Meran Johann Baptist Jordan, einem Priester aus dem Schwarzwald, der nach seiner Priesterweihe die Gesellschaft der Patres Salvatorianer (SDS) gründete. Diese ließ sich im Mai 1898 am Fuße der Alpen in einem gemieteten Haus in Meran nieder. Wenige Jahre später begann der Neubau des Marienkollegs, welches 1906 fertiggestellt und sogleich von Studenten und Theologen bezogen wurde. Im Jahr 1912 wurde dann den Salvatorianerinnen das Haus übertragen, das sodann hauptsächlich als Ausbildungsstätte für junge Mitglieder sowie als Erholungsort für erkrankte Mitschwestern diente. Schon zu dieser Zeit nahmen die Schwestern Pensionsgäste auf, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Der erste Weltkrieg veränderte die Situation grundlegend, da viele Salvatorianerinnen Meran verließen und zur Unterstützung und Hilfe in die umliegenden Großstädte wie München oder Wien eilten. Nach dem Ende des Kriegs mussten die Schwestern eine neue Einnahmequelle für das Haus schaffen, woraufhin der gesamte zweite Stock des Klosters für Kurgäste eingerichtet wurde. Heute können Gäste im wunderschönen Gästehaus entspannen und die Seele baumeln lassen.

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Speisesaal

Das Gästehaus der Salvatorianerinnen: Urlaub und Erholung für Körper, Geist und Seele

Das Haus der Salvatorianerinnen befindet sich im Meraner Stadtteil Obermais. Es bietet Übernachtungsmöglichkeiten in zehn Doppel- sowie acht Einzelzimmern. Alle Zimmer sind modernisiert, geräumig, barrierefrei und warten mit einer geschmackvollen, wenngleich schlichten Einrichtung auf. Sie verfügen über ein Bad mit WC und Dusche sowie Internet und Telefon. Wer einen eigenen Fernseher im Zimmer wünscht hat die Möglichkeit, diesen kostenfrei zu buchen. Darüber hinaus steht ein Fernsehraum zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung. Die Zimmerpreise variieren je nach Saison und Pensionsleistungen und sind jederzeit auf der Website aktualisiert und abrufbar. Entspannen können die Gäste auch im weitläufigen Garten mit Liegewiese, Sitzplätzen und herrlichen Blumen, Pflanzen und Heilkräutern. In klösterlicher Umgebung, mit Blick auf das faszinierende Alpenpanorama, kann man Atem holen, Abstand gewinnen und Erholung finden.

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Kapelle

Mitleben im Kloster: Wieder zu sich selbst finden

Nicht nur den erholungsuchenden Gästen stehen die Türen des Klosters und Gästehauses offen. Zusätzlich bieten die Salvatorianerinnen in Meran all jenen, die sich für eine bestimmte Zeit gänzlich aus dem Alltag zurückziehen und sich auf die Suche nach dem tieferen Sinn ihres Lebens begeben möchten, die Möglichkeit des Klosters auf Zeit. Interessierte müssen offen und bereit sein, die Lebens- und Glaubensgemeinschaft der Salvatorianerinnen zu teilen. Gestärkt durch diesen Aufenthalt werden sie bereichert und mit neuer Kraft in den Alltag zurückkehren.

Informationen und Dank

Wir bedanken uns bei den Salvatorianerinnen für die Bereitstellung der Informationen. Sie erreichen die Salvatoriannerinnen unter folgenden Kontaktdaten:

Salvagarten 026

Salvagarten

Salvatorianerinnen
Schönblickstrasse 6
I- 39012 MERAN
Südtirol – Italien

Tel. +39 0473 498 700

Mail: pension@sds-meran.org
Website: www.sds-meran.org

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