Studie: Taschendiebstähle in Deutschland nehmen zu

Bild Taschendiebstähle in DeutschlandEs passiert schnell, leise und meist unbemerkt für die Opfer – immer häufiger kommt es in Deutschland zu Taschendiebstählen. Die Diebe werden dabei stets professioneller und erbeuteten allein im letzten Jahr einen Gesamtwert von 40 Mio. Euro.

Anstieg im Vergleich zum Jahr 2008 um 48%

Die Zahl der angezeigten Straftaten im Bereich der Taschendiebstähle stieg im Jahr 2013 auf einen neuen Höchststand. Ganze 135.617 Fälle gab es allein im letzten Jahr und somit 18.300 Diebstähle mehr als noch 2012. Dies ergibt einen Anstieg von 15,6%, wie nun die umfangreiche Städte-Studie „Taschendiebstähle in Deutschland“ des Reisebuchungsportals ab-in-den-urlaub.de feststellte. Vergleicht man diese Zahl mit dem Jahr 2008, ergibt das sogar ein Plus von knapp 48%. Damals waren es „nur“ 91.600 Straftaten. Wie zu erwarten, sind die Diebe vor allem in den Großstädten Deutschlands aktiv. In den 115 größten Städten zählte ab-in-den-urlaub.de 110.534 Delikte.

Düsseldorf mit den meisten Fällen

Hochburg der Taschendiebstähle ist Düsseldorf mit 8.299 angezeigten Fällen, dicht gefolgt von der Rheinstadt Köln. Platz drei belegt Hamburg. Auf den nächsten Plätzen folgen dann einige Ruhrgebietsstädte sowie Frankfurt und Berlin. Vor allem im Westen der Bundesrepublik scheint die Gefahr eines Taschendiebstahls am größten. Als relativ sicher dagegen zählen beispielsweise die Städte Dresden, Erfurt und Augsburg. Die Studie verdeutlicht, dass in Zukunft lieber zwei mal überprüft werden sollte, ob die Tasche auch wirklich geschlossen ist. Denn ist die Geldbörse oder das Handy erst ein mal weg, bleibt das wahrscheinlich auch so. Wie die Erhebung zeigt, werden deutschlandweit lediglich 5,7 % der Täter überführt.

Hier geht es zur vollständigen Studie.