Wirbelsturm „Irma“ bedroht Urlaubsgebiete in der Karibik und Florida

Bild Wirbelsturm Irma wütet in der KaribikVon Osten her bewegt sich ein Wirbelsturm auf die Karibik zu und damit auch auf viele beliebte Urlaubsregionen. Vom nationalen Hurrikanzentrum der USA wurde „Irma“ jetzt in die höchste Kategorie 5 eingestuft. Ab-in-den-Urlaub Extra weiß, worauf Reisende sich jetzt einstellen müssen.

Mit über 250 Stundenkilometern könnte der Wirbelsturm über die Karibik und Florida hinweg fegen, so die Einschätzung von Meteorologen. Am Mittwoch hat „Irma“ die Kleinen Antillen erreicht, anschließend die Virgin Islands und Puerto Rico. Am Donnerstag oder Freitag dürften die Dominikanische Republik und Haiti, sowie Kuba und die Bahamas folgen.

Urlauber in Karibik und Florida zur Vorsicht aufgerufen

Wer sich bereits im Urlaub in der Dominikanischen Republik befindet, sollte unbedingt den Anweisungen der Behörden Folge leisten und an Sturmtagen im Hotel bleiben. Erste Ansprechpartner bei Fragen zum eigenen Verhalten sind das Hotelmanagement und die Reiseleitung. Aber auch der Reiseveranstalter steht Urlaubern im Normalfall telefonisch für Fragen zur Verfügung. Wer auf eigene Faust ins Land gereist ist, sollte sich zumindest mit Lebensmitteln und Trinkwasser, sowie mit Taschenlampen und Batterien für Radios einzudecken. Auch sollte klar sein, wo sich die nächste Notunterkunft befindet. In den USA haben die Behörden Touristen bereits aufgefordert, die südwestliche Region Floridas zu verlassen, wozu auch die beliebte Inselkette der Florida Keys gehört. Einwohner sollen das Gebiet ebenfalls wenn möglich verlassen. Genauso wie in Puerto Rico wurde auch in Florida aufgrund der aktuellen Situation der Ausnahmezustand erklärt.

„Irma“ wirbelt Flugverkehr und Kreuzfahrtrouten durcheinander

Noch ist nicht eindeutig vorherzusagen, mit welcher Intensität „Irma“ auf die einzelnen Küsten treffen wird. Klar ist jedoch, dass zahlreiche Flugverbindungen in die Karibik, aber auch zwischen den Inseln betroffen sein werden. Nach aktuellen Vorhersagen wird der Wirbelsturm der Kategorie 5 über etliche stark frequentierte Kreuzfahrtrouten ziehen, weshalb Schiffsreisende mit Kursänderungen rechnen müssen. Noch halten sich die Reedereien jedoch bedeckt, welche Routen als Alternativen befahren werden sollen. Dazu werden noch die aktuelleren Wetterdaten abgewartet. Wer als Urlauber in den nächsten Tagen eine Kreuzfahrt in der Karibik antreten will, sollte sich mit dem jeweiligen Veranstalter in Verbindung setzen, um über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Flugreisende wenden sich bei Unsicherheiten ebenfalls an die Airline (bei einzeln gebuchten Flügen) oder an den Reiseveranstalter (bei Pauschalreisen), um Informationen zu ihrem Flug zu erhalten.

Update: Hurrikan „Irma“ hat in seinem Verlauf die Karibikinsel Barbuda fast vollständig zerstört. Am Donnerstag trifft der Wirbelsturm auf die Nordseite der Dominikanischen Republik, in Florida wird er am Samstag erwartet. Die Stadt Miami soll deshalb zu Teilen zwangsevakuiert werden.

Einige große Reiseveranstalter, wie etwa TUI, Thomas Cook und DER Touristik, bieten derweil kostenlose Stornierungen für Reisen in die Dominikanische Republik an, wenn diese bis einschließlich 8. September angetreten werden sollen. Für Reisen nach Florida gibt es bisher noch keine konkreten Informationen. Urlauber sind gehalten, sich bei Bedenken mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen.