Hotelbewertung für
Hotel Brisas del Mar
Isla Margarita / Isla de Coche
Brisas del Mar
Alex
19.06.2010
3.6
Kann man bedenkenlos hinfahren...
Hotel: ...wenn man keinen 5 Sterne-Luxusurlaub erwartet und einige Abstriche in Kauf nimmt.Am Wochenende viele einheimische Gäste, sonst hauptsächlich Kitesurfer.
Lage: Das Hotel liegt sehr abgelegen. Der Strand ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Der Strand ist mit seinem weißen Sand und den Palmen sehr schön, das Meer ist in Ufernähe bedingt durch den etwas schlickigen Meeresboden jedoch eher türkisgrau statt leuchtend hell türkisblau. Kurzum: Es wird den Erwartungen an einen Karibik-Traumstrand nicht zu 100 % gerecht. Dafür ist man in der Woche fast alleine da und auch am Wochenende sucht man Überfüllung vergebens.Liegen und Getränke gibt es am Strand kostenlos
Service: Der Großteil des Personals war sehr freundlich. Wenn man den Menschen selbst mit einem Lächeln und ein paar Brocken Spanisch entgegentritt, wird man überrascht sein, wie nett die Menschen dort sind.Weniger schön war, dass die Poolbar manchmal schon vor 23 Uhr geschlossen wurde oder auch mal 20 Minuten unbesetzt war. Zur Not musste man sich beherzt selbst über den Tresen schwingen.
Gastronomie: Wenn man die vielen negativen Bewertungen über das Essen liest, scheint mittlerweile eine echte Verbesserung eingetreten zu sein. Es gab durchweg sehr schmackhafte venezolanische Hausmannskost. Neben Hühnchen und frischem, gegrillten Fisch gab es auch immer mal wieder andere Hauptgerichte wie z.B. Frikadellen, Roastbeef, Lasagne, Pizza oder Rindergeschnezeltes, so dass für genügend Abwechslung gesorgt war. Das Besteck war immer sauber und wir hatten auch keine Probleme mit Durchfall, ebenso die anderen Gäste, mit denen wir gesprochen haben.Es wird lokales Light Bier in Flaschen ausgeschenkt. Darin sind laut Etikett zwar angeblich 4 % Alkohol enthalten, es ist aber praktisch unmöglich, sich damit zu betrinken. Außerdem gab es noch eine Hand voll verschiedener Cocktails, von denen der Cuba Libre und der Gin Tonic einigermaßen trinkbar waren.
Sport: An Unterhaltungsmöglichkeiten wurde wenig geboten. Samstags gab es eine Liveband, die aber ausschließlich spanische Lieder für die einheimischen gespielt hat. Nach spätestens einer Stunde sucht man freiwillig das Weite.In der Woche gab es noch ein bis zweimal einen Karaokeabend (in der letzten Woche auch mit englischen Liedern), der recht lustig war. Durch die abgelegene Lage kommt man mit den europäischen Mitreisenden schnell in Kontakt und kann daher die Abende auch ohne großes Programm gut verbringen.Im Pool sollte man besser nicht untertauchen, das Wasser ist milchig und trüb. Wir waren öfter in der sehr schönen Poollandschaft des benachbarten Coche Paradise Hotels.
Zimmer: Die Zimmer sind einfach, aber sauber und geräumig. An die recht laute Klimaanlage gewöhnt man sich schnell. Warmes Wasser gibt es in der Regel nur, nachdem man sich beschwert hat. Scheint eine findige Sparidee des Besitzers zu sein. Richtig kalt wird das Wasser jedoch nie und bei den Temperaturen kann man eine Abkühlung ganz gut gebrauchen.
Preis/Leistung: Geld kann man zum Kurs 1:8 problemlos in dem Souvenirladen gegenüber dem Coche Paradise wechseln.Im Restaurant hat man leidlich WLAN-Empfang vom Coche Paradise. Einfach einen mitreisenden Internetnutzer nach dem Zugangscode fragen.Die beste Reisezeit sind die Wintermonate, da die Insel im April häufig von einer Quallenplage heimgesucht wird und ab Mai/Juni die Regenzeit beginnt. Dann dreht der Wind oft auf West, so dass jede Menge unschönes Seegras an den Strand gespült wird. Wir hatten im Mai jedoch Glück mit Quallen und Seegras, nur an den letzen Tagen war der Strand etwas schmutzig.In den ersten Tagen empfiehlt es sich, im Schatten zu bleiben und langsam auszutesten, wie lange man die Sonne verträgt. Andernfalls sieht man als Europäer aus wie nach einem Reaktorunfall. Die Sonne ist wirklich höllisch stark, noch einiges intensiver als in Ägypten oder am Mittelmeer.Europäische Stecker passen, manche Geräte brauchen aber einen Transformator. Rasierer und Handyladegerät haben funktioniert, die Ladestation der elektrischen Zahnbürste jedoch nicht so richtig.Als Ausflug empfiehlt sich eine Fahrt für 5 Bolivar mit dem Linienbus von Porlamar nach Playa el Agua im Nordosten der Isla Margarita. Die Busse starten in der Nähe der Kirche San Nicolas, am besten einen Busfahrer fragen. Porlamar selbst hat uns nicht so gut gefallen - ein einziges Moloch.Den nächsten Karibikurlaub würde ich trotzdem eher in der DomRep oder auf Kuba verbringen, auch wenn es etwas teurer ist. Die Strände und das Meer dort vermitteln einfach mehr Karibik-Feeling.
Hotelübersicht von Hotel Brisas del Mar
alle Hotelbewertungen von Hotel Brisas del Mar
Reisedaten
| Weiterempfehlung | ja | Bewertung |
(3.6) |
|
Name |
Alex |
Reisemonat | Mai |
| Alter |
26 - 30 Jahre | Reisedauer | 2 Wochen |
| Verreist als |
Paar | Reisejahr | 2010 |
| Mitgereiste Kinder |
keine | Urlaubsart |
Badeurlaub |
Titel Hotelbewertung Brisas del Mar
| Kann man bedenkenlos hinfahren... |
Hotel
| ...wenn man keinen 5 Sterne-Luxusurlaub erwartet und einige Abstriche in Kauf nimmt.Am Wochenende viele einheimische Gäste, sonst hauptsächlich Kitesurfer. |
| Zustand des Hotels | Allg. Sauberkeit der einz. Bereiche | Familienfreundlichkeit | Atmosphäre im Hotel |
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Lage
| Das Hotel liegt sehr abgelegen. Der Strand ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Der Strand ist mit seinem weißen Sand und den Palmen sehr schön, das Meer ist in Ufernähe bedingt durch den etwas schlickigen Meeresboden jedoch eher türkisgrau statt leuchtend hell türkisblau. Kurzum: Es wird den Erwartungen an einen Karibik-Traumstrand nicht zu 100 % gerecht. Dafür ist man in der Woche fast alleine da und auch am Wochenende sucht man Überfüllung vergebens.Liegen und Getränke gibt es am Strand kostenlos |
| Einkaufsmöglichk. in Umgebung | Verkehrsanbind. und Ausflugsmögl. | Restaurants & Bars in der Nähe | Sonstige Freizeitmöglichk. | Entfernung zum Strand |
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Service
| Der Großteil des Personals war sehr freundlich. Wenn man den Menschen selbst mit einem Lächeln und ein paar Brocken Spanisch entgegentritt, wird man überrascht sein, wie nett die Menschen dort sind.Weniger schön war, dass die Poolbar manchmal schon vor 23 Uhr geschlossen wurde oder auch mal 20 Minuten unbesetzt war. Zur Not musste man sich beherzt selbst über den Tresen schwingen. |
| Service (z.B. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft des Personals) | Kompetenz & Fremdsprachenkennt. des Personals | Check-In Abfertigung / Freundlichkeit des Empfangs | Umgang mit Reklamationen |
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Gastronomie
| Wenn man die vielen negativen Bewertungen über das Essen liest, scheint mittlerweile eine echte Verbesserung eingetreten zu sein. Es gab durchweg sehr schmackhafte venezolanische Hausmannskost. Neben Hühnchen und frischem, gegrillten Fisch gab es auch immer mal wieder andere Hauptgerichte wie z.B. Frikadellen, Roastbeef, Lasagne, Pizza oder Rindergeschnezeltes, so dass für genügend Abwechslung gesorgt war. Das Besteck war immer sauber und wir hatten auch keine Probleme mit Durchfall, ebenso die anderen Gäste, mit denen wir gesprochen haben.Es wird lokales Light Bier in Flaschen ausgeschenkt. Darin sind laut Etikett zwar angeblich 4 % Alkohol enthalten, es ist aber praktisch unmöglich, sich damit zu betrinken. Außerdem gab es noch eine Hand voll verschiedener Cocktails, von denen der Cuba Libre und der Gin Tonic einigermaßen trinkbar waren. |
| Vielfalt der Speisen & Getränke | Geschmack/Qualität der Speisen & Getränke | Atmosphäre & Einrichtung im Hotelrestaurant und Bar | Sauberkeit im Restaurant und am Tisch |
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Sport
| An Unterhaltungsmöglichkeiten wurde wenig geboten. Samstags gab es eine Liveband, die aber ausschließlich spanische Lieder für die einheimischen gespielt hat. Nach spätestens einer Stunde sucht man freiwillig das Weite.In der Woche gab es noch ein bis zweimal einen Karaokeabend (in der letzten Woche auch mit englischen Liedern), der recht lustig war. Durch die abgelegene Lage kommt man mit den europäischen Mitreisenden schnell in Kontakt und kann daher die Abende auch ohne großes Programm gut verbringen.Im Pool sollte man besser nicht untertauchen, das Wasser ist milchig und trüb. Wir waren öfter in der sehr schönen Poollandschaft des benachbarten Coche Paradise Hotels. |
| Freizeitangebot (z.B. Sauna, Tennis, Animation ...) | Qualität des Strandes | Zustand und Qualität des Pools | Kinderbetreuung oder Spielplatz |
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Zimmer
| Die Zimmer sind einfach, aber sauber und geräumig. An die recht laute Klimaanlage gewöhnt man sich schnell. Warmes Wasser gibt es in der Regel nur, nachdem man sich beschwert hat. Scheint eine findige Sparidee des Besitzers zu sein. Richtig kalt wird das Wasser jedoch nie und bei den Temperaturen kann man eine Abkühlung ganz gut gebrauchen. |
| Sauberkeit des Zimmers (Reinigung, Bettwäschewechsel ...) | Zimmergröße | Zimmerausstattung (TV, Balkon, Safe ...) | Bad / Dusche / WC (Größe, Beschaffenheit, Sauberkeit ...) |
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Preis/Leistung
| Geld kann man zum Kurs 1:8 problemlos in dem Souvenirladen gegenüber dem Coche Paradise wechseln.Im Restaurant hat man leidlich WLAN-Empfang vom Coche Paradise. Einfach einen mitreisenden Internetnutzer nach dem Zugangscode fragen.Die beste Reisezeit sind die Wintermonate, da die Insel im April häufig von einer Quallenplage heimgesucht wird und ab Mai/Juni die Regenzeit beginnt. Dann dreht der Wind oft auf West, so dass jede Menge unschönes Seegras an den Strand gespült wird. Wir hatten im Mai jedoch Glück mit Quallen und Seegras, nur an den letzen Tagen war der Strand etwas schmutzig.In den ersten Tagen empfiehlt es sich, im Schatten zu bleiben und langsam auszutesten, wie lange man die Sonne verträgt. Andernfalls sieht man als Europäer aus wie nach einem Reaktorunfall. Die Sonne ist wirklich höllisch stark, noch einiges intensiver als in Ägypten oder am Mittelmeer.Europäische Stecker passen, manche Geräte brauchen aber einen Transformator. Rasierer und Handyladegerät haben funktioniert, die Ladestation der elektrischen Zahnbürste jedoch nicht so richtig.Als Ausflug empfiehlt sich eine Fahrt für 5 Bolivar mit dem Linienbus von Porlamar nach Playa el Agua im Nordosten der Isla Margarita. Die Busse starten in der Nähe der Kirche San Nicolas, am besten einen Busfahrer fragen. Porlamar selbst hat uns nicht so gut gefallen - ein einziges Moloch.Den nächsten Karibikurlaub würde ich trotzdem eher in der DomRep oder auf Kuba verbringen, auch wenn es etwas teurer ist. Die Strände und das Meer dort vermitteln einfach mehr Karibik-Feeling. |
| Preis-/Leistungsverhältnis |
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Kann man bedenkenlos hinfahren..., Brisas del Mar
Der Urlauber Alex hat für Sie eine sehr interessante Hotelbewertung mit dem Titel "Kann man bedenkenlos hinfahren..."
für das Hotel Brisas del Mar veröffentlicht. Der Gast im Alter von
26 - 30 Jahre verreiste als Paar im Reisemonat Mai im Jahr 2010.
Das Hotel Brisas del Mar wählte der Urlauber als Badeurlaub.
Haben auch Sie
2 Wochen oder länger im Brisas del Mar verbracht, dann schreiben auch Sie eine Bewertung für andere Urlauber.

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