Angeln Mecklenburgische Seenplatte

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Angeln an der Mecklenburgischen Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte bietet Anglern ein einmaliges Naturerlebnis mit zahlreichen Möglichkeiten auf echte Traumfänge – mehr als 1.000 Gewässer stehen hierfür zur Verfügung.

Die Seenplatte gehört zu den vielfältigsten Wasserlandschaften in ganz Europa. Viele der malerischen Seen sind miteinander verbunden. Angler und Naturfreunde finden in dieser faszinierenden, intakten Flora und Fauna ein wahres, fischreiches Paradies. Der größte Binnensee Deutschlands, die Müritz, bietet eine Wasserfläche von 120 Quadratkilometern, dazu kommen der Plauer See, der Fleesensee und der Kölpinsee - zusammen haben die Angler hier Dutzende Quadratkilometer Wasserfläche vor sich. Ein Angelspaß der Superlative präsentiert sich mit Hechten, Karpfen, Barschschwärme und Schleien. Zwischen einem dicht gewachsenen Schilfgürtel und urigen Wäldern findet man zahlreiche, idyllische Angelspots, die manchmal sehr versteckt liegen. Gute Erfolgsaussichten hat man hier auch vom Boot aus. Alle Großseen werden mit der Müritz-Elde-Wasserstraße verbunden - so ist es möglich, das Revier und auch die gewünschten Fischarten schnell zu wechseln. Angler können Boote bis zu 15 PS ohne Führerschein hier vielerorts mieten. Besucher, die ihren Angelurlaub für mehrere Wochen gebucht haben, mieten sich gerne ein Floß oder Hausboot. Diese Variante ist einzigartig, bietet Komfort, und eignet sich bestens als unvergesslicher Spaß für alle Familienmitglieder.

Ein fischreiches Labyrinth bieten die Kleinseen

Die Mecklenburgische Seenplatte setzt sich aus mehr als 300 Kleinseen zusammen. Angrenzende Orte sind Neustrelitz, Mirow und Feldberg. Urige Flüsse und Kanäle verbinden sich zu einem riesigen, sehr schönem Wasserreich. Man sieht Menschen, die die Gegend mit dem Angelkajak, Ruderboot oder dem Kanu erkunden. In der Bandbreite, in der sich die Seen präsentieren, soll hier auch die Palette der Fischarten sein. Viele Schleie sind an den bewachsenen Uferzonen zu finden. Der Zander kommt fast überall in den Beständen vor. In den kälteren Monaten sind die Chancen, im Breiten Luzin auf kräftige Quappen zu stoßen, besonders gut. In den Feldberger Gewässertiefen und im klaren Tollensesee sollen sogar Maränen leben. Diese sind normalerweise nur im Alpenraum zu finden. Die zahlreichen idyllischen Fischerhöfe sind ein idealer Ausgangspunkt für Menschen, die einen erfolgreichen und entspannten Angelurlaub verbringen möchten.

Touristen können einen Fischereischein erwerben

Jeder, der in Deutschland angeln geht, benötigt in den meisten Fällen einen Fischereischein. Diesen Schein beantragt man bei der Gemeindeverwaltung oder bei der Stadt im Bürgerbüro. Wenn das Angelseminar vonstattenging und eine theoretische und praktische Prüfung absolviert wurde, wird der Fischereischein zugesandt. Wenn dann noch ein Anglerschein in einem Angelgeschäft erworben wurde, steht einem Angelabenteuer nichts mehr im Wege. Seitdem der Touristen-Fischereischein einführt wurde, haben auch Urlauber und Angelbegeisterte, die keinen gültigen Fischereischein haben, die Möglichkeit, an der Seenplatte zu angeln.

Die sogenannte Urlaubslizenz hat eine Gültigkeit für einen Zeitraum von maximal 28 Tagen. Es ist möglich, den Touristen-Fischereischein in einem Kalenderjahr mehrfach zu verlängern - dafür muss die Erstausstellung vorlegt werden. Der erste Schein und die Verlängerung sind kostenpflichtig. Das Mindestalter für diesen Schein beträgt 15 Jahre - das ist auch das Mindestalter, um einen Fischereischein zu machen. Mit der Aushändigung der Erstausgabe des Touristen-Fischereischeines erhalten Interessenten eine Informationsbroschüre mit den rechtlichen Grundlagen, den Ordnungsvorschriften beim Angeln und die richtige Ausübung der Fischerei inklusive dem fachgerechten Umgang mit den gefangenen Fischen. Es gibt keine freien Angelgewässer in Mecklenburg-Vorpommern, das heißt, jeder, der hier angeln möchte, ob vom Ufer oder vom Boot aus, benötigt mindestens neben dem erforderlichen Touristen-Fischereischein auch eine gültige Angelkarte. Bei Zuwiderhandlung erfüllt sich der Tatbestand Fischwilderei, der mit bis zu 1000 Euro und mehr bestraft wird.