Deshalb solltet ihr jetzt Bayerisch lernen

Deutschland ist als Reiseziel so beliebt wie lange nicht mehr. 2017 haben 178,2 Millionen Menschen ihren Urlaub in Deutschland verbracht. Welches die beliebteste Ferienregion ist, zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Tourismusverband (DTV).

Der Deutsche Tourismusverband hat die aktuellen Reisezahlen für 2017 vorgelegt. Demnach ist Bayern die beliebteste Region in Deutschland, um Urlaub zu machen. Fast 37,7 Millionen Ankünfte hatte das Bundesland im vergangenen Jahr verzeichnet, davon die meisten aus Deutschland (rund 27,9 Mio.).

Bayern ist beliebteste Ferienregion 2017

Nicht nur die Ankünfte, auch die Übernachtungszahlen sind in Bayern laut der aktuellen Statistik besonders hoch. 94,4 Millionen Übernachtungen wurden 2017 auf bayerischem Boden gezählt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 3,7 Prozent, so der DTV. Neben dem Allgäu und dem Bayerischen Wald ist es auch das Frankenland und natürlich die Landeshauptstadt München, die viele Besucher anzieht. Letzteres ist besonders zur Oktoberfestzeit ein starker Anziehungspunkt. Etwas weiter südlich ist das Schloss Neuschwanstein eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in ganz Deutschland. Wenn ihr Bayern bisher nur von Bildern kennt, lohnt es sich daher, einige Brocken Bayerisch zu lernen und sich auf in den Süden zu machen.

So schön kann ein Urlaub in Bayern sein:

Quelle. YouTube / Allgäu

Hinter Bayern folgt das Nachbarbundesland Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz: 52,9 Millionen Mal haben Urlauber im vergangenen Jahr hier übernachtet und besonders den Schwarzwald, das Allgäu und den Bodensee besucht. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent. Auf den weiteren Rängen folgen Nordrhein-Westfalen mit 51,5 Millionen Übernachtungen (+ 3,9 %). Hier ist es vor allem der Ballungsraum zwischen Düsseldorf und Köln, der bei Städtereisenden in Deutschland beliebt ist. Auf dem vierten Platz liegt Niedersachsen mit seinen 43,5 Millionen Übernachtungen, davon viele an der Nordseeküste, die ebenfalls ein Plus bedeuten (+ 1,7 %).

Gewinner und Verlierer für den Urlaub in Deutschland

Aufsteiger des Jahres 2017 unter den deutschen Ferienregionen ist Schleswig-Holstein mit einem satten Zuwachs von 6 Prozent und 29,9 Millionen Übernachtungen. Verlierer hingegen ist das benachbarte Mecklenburg-Vorpommern mit einem Minus von 1,8 Prozent und im Übrigen das einzige Bundesland überhaupt, das einen Übernachtungsrückgang zu verzeichnen hatte. „Nur“ 29,8 Millionen Übernachtungen wurden 2017 im diesjährigen Partnerland der Internationalen Tourismusbörse (ITB) gezählt.

Die wenigsten Übernachtungen konnte Bremen verzeichnen, davor liegen nur noch das Saarland und Brandenburg. In diesen drei Bundesländern bewegen sich die Übernachtungszahlen zwischen 2,4 Millionen und 3,1 Millionen. Insgesamt wurden in Deutschland 459,5 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht. Durchschnittlich dauert ein Urlaub in Deutschland 2,6 Nächte, wobei gerade Sommerurlauber deutlich länger am Ferienort verweilen werden.

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