Hier könnt ihr in Deutschland sicher baden

Sauberes Badevergnügen: In Deutschland sind die meisten Seen, Flüsse und auch die Küsten an der Nord- und Ostsee ausgezeichnet. Das hat die Überprüfung der EU ergeben.

Im Sommer zieht es viele Deutsche nicht nur ins nächste Freibad. Auch Badeseen und andere heimische Gewässer werden gerne zum Abkühlen genutzt. Wie eine europaweite Überprüfung der Wasserqualität ergeben hat, entsprechen 85 Prozent der untersuchten Badegewässer den höchsten Qualitätsnormen der EU. Das heißt, dass ihr nicht nur in Deutschland an vielen Stellen ganz unbesorgt baden gehen könnt, denn diese sind von der Europäischen Union als „ausgezeichnet“ eingestuft.

Die besten Stellen zum Baden

Alleine in Deutschland wurden für die Erhebung aus dem Jahr 2017 ganze 2450 Badestellen untersucht. 91,4 Prozent können laut EU-Bericht eine ausgezeichnete Qualität vorweisen. Acht Badestellen konnten den Test nicht bestehen, das sind drei mehr als noch im Jahr zuvor. Eine Auswahl der besten Badestellen für Deutschland seht ihr in dieser Liste:

Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern:
• Müggelsee, Krumme Lanke, Strandbad Wannsee, Schlachtensee, Flughafensee
• Plauer See, Fleesensee, Müritz, Schmaler und Breiter Luzin
• Werbellinsee, Schweriner See, Ruppiner See
• Born/Darß
• Kühlungsborn
• Heiligendamm
• Boltenhagen

Schleswig-Holstein/Niedersachsen/Hessen:
• Plöner See
• Okertalsperre
• Edertalsperre
• Büsum
• Sylt
• Pellworm
• St. Peter-Ording
• Föhr
• Flensburg
• Grömitz
• Sierksdorf
• Scharbeutz
• Fehmarn
• Timmendorfer Strand
• Weißenhäuser Strand

Bayern/Baden-Württemberg:
• Chiemsee, Eibsee, Schliersee, Wolfgangsee
• Titisee, Schluchsee, Bodensee-Therme Konstanz

Baden ist nicht überall zu empfehlen

Nicht den Kriterien entsprechen folgende acht Badestellen: Blaue Adria bei Ludwigsburg, Goldscheuer Badesee im Ortenaukreis, See Freigericht Ost bei Aschaffenburg, Südufer des Werratalsees, Strelasund bei Tremt, Strandbad Reinsdorf bei Wittenberg, Satzdorfer See bei Runding und Spreelagune Lübben. Bei schlechter Wasserqualität sollte man gemeinhin vom Baden absehen. Zu groß ist die Gefahr, dass Keime in die Haut eindringen oder der Körper schlecht auf die vorhandenen Bakterien und andere Verunreinigungen reagiert. Gerade für Kinder darf die Belastung in Badegewässern nicht unterschätzt werden. Wer nach dem Baden in freien Gewässern Hautauschlag, Übelkeit oder andere Symptome bemerkt, sollte dringen den Hausarzt aufsuchen.

Die vorliegenden Daten für den aktuellen EU-Bericht stammen aus der Saison 2017 und umfasst insgesamt über 21.000 ausgewiesene Badestellen in EU-Ländern, Albanien und der Schweiz. Untersucht wurde das Wasser auf Bakterien und Salmonellen, aber auch Reinigungsmittel, Säuren und Rückstände von Mineralöl.

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