Frauenkirche Dresden – Ein Ort der Versöhnung

Dresden ist eine Stadt, die nur so vor Sehenswürdigkeiten strotzt: Buchen Urlauber ein Hotel in der Innenstadt Dresdens, so können sie beispielsweise den Dresdner Zwinger mit dem Grünen Gewölbe und die Semperoper fußläufig erreichen. Doch auch die wohl berühmteste Kirche in Dresden liegt mitten im Zentrum – die Frauenkirche.

Bewegte Geschichte und Neuaufbau

Frauenkirche Dresden (© Stiftung Frauenkirche Dresden)

Frauenkirche Dresden (© Stiftung Frauenkirche Dresden)

Die barocke Kirche am Dresdner Neumarkt ist eine der prächtigsten evangelischen Gotteshäuser des Landes. Sie entstand nach den Plänen des Architekten George Bähr und wurde in der Zeit von 1726 bis 1743 erbaut. Ursprünglich sollte ihre Kuppel aus einer Holz-Kupfer-Konstruktion bestehen, man entschied sich dann jedoch für eine Steinkuppel. Das architektonische Vorbild der Kirche ist unter anderem die Santa Maria della Salute in Venedig.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Frauenkirche dann so stark beschädigt, dass sie ausbrannte und in sich zusammen stürzte. Die Trümmer wurden auch nach Kriegsende nicht beseitigt und somit diente die Ruine als Mahnmal gegen den Krieg. Erst nach dem Mauerfall konkretisierten sich die Pläne des Wiederaufbaus. Der Trümmerberg wurde abgetragen, die noch erhaltenen Steine sortiert und geordnet und nach der Grundsteinlegung im Jahr 1994 begann zwei Jahre später der Bau. Dieser wurde zu einem großen Teil aus Spenden finanziert und fand im Jahr 2005 seinen Abschluss. Heute zeugen die gefleckten Fassaden von alten und neuen Bestandteilen.

Ort des Glaubens und der Musik – Festtage im Oktober

Die Frauenkirche Dresden hat zwar keine eigene feste Gemeinde, steht ihren Besuchern trotzdem für Gottesdienste, Andachten sowie täglich zu den Zeiten der Offenen Kirche zur Besichtigung bereit. Das kann in der Gruppe oder individuell mit Audioguide geschehen – außerdem ist da noch die Kuppel mit Aussichtsplattform auf 67 Metern Höhe, die einen wunderbaren Ausblick auf die Elbe und die Dresdner Altstadt bereithält.

Anlässlich des 10. Kirchweihfestes finden vom 22. bis 31. Oktober 2015 zudem einige Veranstaltungen statt, die eine Reise nach Dresden besonders lohnenswert machen. In diesen zehn Festtagen gibt es zahlreiche Gottesdienste, Orgelandachten sowie besondere Konzerte rund um das Motto „Kommt, und geht in Frieden“, die den Stellenwert der Frauenkirche als Ort der Versöhnung und des Friedens immer wieder verdeutlichen. Ausführliche Informationen zu den Angeboten in der Festwoche im Speziellen und dem Jubiläumsjahr im Allgemeinen gibt es auf http://www.frauenkirche-dresden.de/jubilaeumsjahr-2015/ zu entdecken.

Ein herzlicher Dank gilt der Stiftung Frauenkirche Dresden für die Bereitstellung der Informationen sowie Bildmaterialien. Weitere Berichte und interessante Themen rund um die Frauenkirche finden Sie auf folgenden Seiten:

Überblick Gottesdienstliche Angebote: http://www.frauenkirche-dresden.de/gottesdienste-und-andachten/
Konzerthighlights: http://www.frauenkirche-dresden.de/musikjahr-2015/
Führungen: http://www.frauenkirche-dresden.de/fuehrungen/
Kuppelaufstieg: http://www.frauenkirche-dresden.de/kuppelaufstieg/
360°-Panorama: http://www.frauenkirche-dresden.de/panorama/
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Weiterführende Angebote zu Dresden:
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