Verbrecherjagd: Geocaching wird jetzt kriminell

Keine Angst, Geocaching bleibt auch weiterhin legal. Die GPS-Schnitzeljagd, die bisher zu versteckten Behältern mit unbekanntem Inhalt führte, erlebt jedoch deutschlandweit ein Lift-up. Findige Krimiautoren und Freizeitveranstalter bieten Geocaching als Verbrecherjagd.

So begann das Geocaching in Deutschland

Geocaching ist das Suchen von Verstecken mithilfe von Satellitenkoordinaten. Genauer bezeichnet der Geocache aber den „Schatz“, den es zu finden gilt. Es handelt sich meistens um einen festen, verschließbaren Behälter. Er schützt ein Logbuch der bisherigen Finder sowie mitunter eine kleine Mitgift, die von Finder zu Finder durch etwas Neues ersetzt wird. Die Idee zum Geocaching stammt zwar aus den USA, doch sie verbreitete sich auch schnell in Deutschland. Der erste deutsche Geocache soll im Oktober 2000 südlich von Berlin versteckt worden sein. Zur deutschen Hochburg des Geocachings konnte sich die Hauptstadt umso leichter entwickeln. Pro Quadratkilometer geht man von über 4 Caches aus. Die absolut meisten deutschen Geocaches gibt es jedoch in Nordrhein-Westfalen. Über 56.000 waren es im Herbst 2017.

Krimi-Geocaching ist noch spannender

Noch attraktiver als das bloße Geocaching im Wald, auf dem Land oder der Stadt ist inzwischen das Krimi-Geocaching. Hier wird die GPS-Technologie mit einer packenden Kriminalgeschichte verbunden. Es geht darum Verbrecher zu verfolgen oder geheimnisvolle Morde aufzuklären. So wird die ursprüngliche Geocachingtour von einer Krimi-Story gerahmt. Es gibt von solchen Krimitouren verschiedene Varianten, etwa als gemeinsames Ermittlerteam oder aber nach dem Prinzip von Katz und Maus. Wir von Ab-in-den-Urlaub.de stellen Ihnen in unserem aktuellen Special die interessantesten Angebote zum Krimi-Geocaching vor. Ob als Event während des Urlaubs oder aber als Kurzurlaub über das Wochenende; mit Kollegen von der Arbeit oder der Familie – Spürnasen mit Kombinationsgabe und einem Fable zum Lösen kniffliger Rätsel werden folgende Angebote aus ganz Deutschland lieben:

The Target: GPS Verbrecherjagd statt schnödes Geocaching
„The Target“ ist ein einzigartiges Location-Based-Game für Spürnasen ab 16 Jahren, in welchem die Teilnehmer in die Rolle von Verbrecher und Polizei schlüpfen. Die Ermittler versuchen, den Gangster mittels GPS-Signalen zu tappen. Das einzigartige Reallife-Spiel ist in bereits 18 Städten zum Hit geworden. Mehr dazu.

Krimicaching: Ostfrieslands Küste hat ein dunkles Geheimnis
Wer glaubt, Ostfriesland hätte keine dunkle Seite, der täuscht sich. Rund um die Stadt Norden enthüllt das Projekt „Krimiküste“ Etappe für Etappe alle Details eines packenden Nordseekrimis. Die Storys stammen aus der Feder renommierter Krimiautoren, deren gelesene Werke eine Hörtour von bis zu 33 Kilometern begleiten. Mehr dazu.

Tatort Niederrhein: Interaktive Krimitour rund um Kleve
Auch am schönen Niederrhein bleibt Mord nicht aus. Die Sonderkommission steht hier vor einem großen Rätsel. An einem Baum stranguliert, wird die Leiche eines Mannes gefunden. Selbstmord scheidet jedoch schnell als Erklärung aus. Jetzt sind findige Helfer gefragt, um den Fall im Rahmen einer abwechslungsreichen Tagestour zu lösen. Mehr dazu.

Mordsspaß beim Krimi-Geocaching im Park
Vorrangig an Kinder- und Schülergruppen richtet sich das Angebot von „Mord im Park“. Ausgerüstet mit einer umfangreichen Detektivausrüstung von der Schwarzlichtlampe bis zu Spiegel und Lupe, muss in bester Detektivmanier der Täter eines skrupellosen Mordfalls ausfindig gemacht werden. „Mord im Park“ gibt es deutschlandweit an sechs Standorten. Mehr dazu.

Du kennst weitere Krimitouren? Wir freuen uns auf deinen sachdienlichen Hinweis!

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