Die internationalen Hotspots zum Felsenspringen


Wann hat man im Alltag schon die Chance, sich einfach fallen zu lassen? Ein schneller Weg, wenngleich er nur für Mutige geeignet ist, ist das Felsenspringen. Urlauber sollten sich jedoch nur an ausgeschriebenen, behördlich genehmigten Stellen in die Tiefe stürzen, da es sonst lebensgefährlich wird. Hier gibt es die aufregendsten Spots, um sich fallen zu lassen.

Felsenspringen in Deutschland

In Deutschland gibt es kaum Naturfelsen, von denen man behördlich genehmigt springen darf. Bei Aschau kann man sich jedoch von bis zu sechs Metern Höhe in den Weißenbach, der ein Zufluss der Prien ist, fallen lassen. Künstlich angelegte Sprungfelsen in Naturerlebnisbädern gibt es in Deutschland jedoch häufiger. Eines davon befindet sich in Schöllkrippen.

Felsenspringer im Sonnenuntergang

Ab in die Fluten

Springen in der Schweiz

In einer Schlucht bei Ponte Brolla im Nordwesten von Locarno kann man sich von einem bis zu zwanzig Meter hohen Felsen ins Bergwasser stürzen. Dort befinden sich zahlreiche Felsen, von denen Urlauber in kaltes, tiefes und kristallklares Wasser springen können. Auch im Kanton Bern gibt es gute Möglichkeiten zum Felsenspringen, beispielsweise an der Aare oder am Vierwaldstättersee bei Luzern. Für die Schweiz existiert sogar ein Klippenführer für Mutige: „Pied à la lune“ (Fuß zum Mond) umfasst immerhin 206 Seiten voller Tipps zum Klippenspringen in der Schweiz.

Griechenlands Klippen

Nahe des jahrtausendealten Tempels der Göttin Hera am Golf von Korinth bei Loutraki können sich Wagemutige von einem Sprungfelsen direkt ins Meer fallen lassen. Dort warten eine größere und zwei kleinere Klippen auf die Urlauber. Nur wenige Kilometer weiter können Wasserratten in einem Kanal schwimmen, im dem das Wasser alle sechs Stunden die Fließrichtung ändert.

Klippenspringen auf Korsika

Es ist ein abenteuerlicher Weg, der bis zum zehn Meter hohen Sprungfelsen von Solenzara führt. Wagemutige müssen in Höhe der Brücke „Pont de Fiumicelli“ hinunter zum Fluss Fiumicelli laufen und ein Stück schwimmen. Nach einer Stunde Waten erreichen sie eine Stelle mit enorm tiefem Wasser. Selbst wer sich nicht traut, in die Tiefe zu stürzen, für den ist die Flusswanderung entlang glatter Felsen und kleiner Buchten ein unvergessliches Erlebnis.

Fallen lassen in Österreich

Umgeben von bergischer Idylle kann man am Weißensee in die Tiefe springen. Wie in einem Postkartenmotiv türmen sich die Sprungfelsen an dem See, der umringt von Nadelwäldern und Häusern mit roten Ziegeln ist, in die Höhe. Wer möchte, kann bei Cliff-Diving-Experten einen „Sprungfelsen-Nachmittag“ für etwa 20 Euro buchen und sich von zwei bis 18 Meter hohen Klippen stürzen. Teilnehmer bekommen einen Neoprenanzug und fachmännische Beratung. Auch für Jugendliche ist ein solcher Kurs geeignet.

Kroatisches Klippenwagnis

Im Naturpark Kap Kamenjak auf der Halbinsel Istrien warten auf Wagemutige Felsen in Buchten mit türkisfarbenem Meer. Die 30 Kilometer lange Küste des Naturparks ist geziert von einem Mix aus Felsstränden und Sandbuchten. Einen der schönsten Sprungfelsen gibt es im kleinen Örtchen Premantura am Kolombarica-Strand. Nach adrenalinreichen Sprüngen wartet im Nachbarort Banjole das Restaurant „Konoba Batelina“ auf hungrige Urlauber. Von der kroatischen Feinschmeckerpresse wurde es zum besten Restaurant Istriens gekürt und ist für seine Fischspezialitäten bekannt.

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