Kloster Volkenroda

Eine der ältesten Zisterzienserabteien Mitteldeutschlands kann man heute noch nahe dem thüringischen Körner im Ortsteil Volkenroda erleben. In der geografischen Mitte Deutschlands gelegen, ist das Kloster Volkenroda nicht nur schnell erreicht, sondern auch besonders sehenswert. Warum, lest ihr hier.

Das Kloster Volkenroda wurde bereits 1131 gegründet. Einst arbeiteten hier Zisterzienser. Ihre Klosterkirche, die mit 865 Jahren die älteste Zisterzienser-Klosterkirche Deutschlands ist, blieb bis heute erhalten.

Die Landwirtschaft und der aufstrebende Handel brachten dem Kloster bald gute Einnahmen, sodass es zu einem der reichsten und angesehensten Klöster in Thüringen avancierte. Darum wurde es, ähnlich einer Burg mit einer Ringmauer, Türmen und Toren ausgestattet. Und trotz der ehrwürdigen Geschichte weht im Kloster Volkenroda ein frischer Wind in einem zeitgemäßen Leben. Dafür sorgen die aktive Klostergemeinschaft und Angebote wie für Jugendbildung, Kultur und das „Kloster auf Zeit“ mit angegliedertem Klostergut.

„Die Tür steht offen, das Herz noch mehr“

Für Gäste, die eine Reise nach Thüringen unternehmen, bietet das jung gebliebene Kloster Volkenroda attraktive Tagungs und Übernachtungsräume. Ein besonderer Blickfang ist der Christus-Pavillon von der Weltausstellung EXPO 2000. Das eindrucksvolle Gebäude wurde nach der EXPO abgebaut, um in Volkenroda neu zu erstehen. Genutzt wird es nun für Gottesdienste, Kunst- und Kulturveranstaltungen.

Hinter dem modernen Leben auf dem Klostergelände liegt aber inzwischen eine wechselvolle Geschichte zurück. Und so kann man durch das Kloster wandeln und förmlich spüren, wie hier Generationen kamen und gingen.

Zeugnisse der über 800-jährigen Geschichte gibt es im Kloster genug, obwohl die Anlage während der DDR-Zeit kurz vor dem Verfall stand. Der Wiederaufbau entstand mit modernen Baumaterialien, unter Beachtung der bestehenden Architektur und Gemäuer.

Highlights für Gäste und Besucher

Volkenroda ist ein beschauliches Dorf, dessen Besuch sich auf Grund der natürlichen Gegebenheiten lohnt. Die tausendjährige Eiche im Dorf, malerische Wanderwege sowie Fischteiche, die einst von Mönchen angelegt wurden, überzeugen jeden Naturliebhaber. Vor allem die Klosteranlage lockt viele Besucher, die auch Übernachtungsangebote bereit hält. Es stehen Gästezimmer, die Pilgerherberge oder Heuwagen für die etwas andere „Art zu schlafen“ bereit. Behindertengerechte Zimmer stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Raum der Stille können sich die Gäste besinnen und entspannen.

Während des Ausflugs zum Kloster Volkenroda könnt ihr an drei Tageszeitgebeten sowie am Sonntags-Gottesdienst teilnehmen. Über das Jahr verteilt finden Themen-Gottesdienste und Andachten mit Konzerten statt.

Der MDR-Musiksommer war 2015 das Event des Jahres mit klassischem Konzert und großem Besucherandrang. Am Sommerkonzert-Wochenende tritt alljährlich das von-Gerkan-Ensemble auf, dessen Konzerte besonders für Familien und ihre Kindern ein tolles Erlebnis sind. Plant während eures Thüringen-Urlaubs auch den Besuch des Klosters Volkenroda ein! Wer ein Hotel in Mühlhausen, der Kreisstadt, vorzieht, erreicht nach nur 8 Kilometern Volkenroda.

Wir danken dem Kloster Volkenroda für die zur Verfügung gestellten Informationen. Ansprechpartner für Gäste und Besucher ist Herr David Kogge (Tel. 0360 25 559-31, Web: www.kloster-volkenroda.de).

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