Unvergleichlich: Ein Wintertag in Paris

Hochwasser und angeblich unfreundliche Einwohner können dem Ansehen nichts anhaben: Paris ist laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Stadt mit dem besten Image. Dieser und andere Gründe, genau jetzt in die französische Metropole zu reisen.

Wie auch schon 2015 holt sich Paris für 2017 den ersten Platz im City Brands Index (CBI) der GfK, noch vor London und Sydney. In der Studie werden Städte nach verschiedenen Kriterien bewertet: Präsenz, Standort, Lebensbedingungen, Dynamik und Potenzial.

Einmal im Leben nach Paris

Wenn auch Paris nicht unbedingt für die Freundlichkeit seiner Bewohner bekannt ist, scheint die Stadt der Liebe doch viele andere Vorzüge zu haben. Gegenüber den 49 anderen bewerteten Städten in der Studie hat sie die Nase zu weit vorne. Zu beliebt sind Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm und der Louvre, die vielen kleinen Cafés und Restaurants, das Ufer der Seine und das einfach unnachahmliche Flair der Metropole. Einmal im Leben sollte wohl jeder Urlaub in Paris machen, am besten jetzt gleich, denn gerade im Winter ist die Stadt an der Seine ein Top-Reiseziel.

Paris macht es Besuchern leicht

Nicht einmal zwei Stunden dauert ein Flug von Berlin nach Paris, für alle Reisenden mit Flugangst ist die Anfahrt mit der Bahn eine gute Alternative, die jedoch mit mehr als acht Stunden zu Buche schlägt. Einmal in Paris angekommen, könnt Ihr euch ohne Probleme rein ins Getümmel stürzen: Metro und Taxi sind gleich zwei beliebte Fortbewegungsmittel in der Millionenstadt wobei ersteres ungleich günstiger ist. Ein paar Brocken Französisch zu sprechen, kann nie schaden. Bekanntlich haben es die Franzosen nicht so mit Fremdsprachen. In vielen Restaurants und Geschäften passt man sich aber den Besuchern an und antwortet auch auf Englisch. Paris ist wegen der geringen Hürden für Europäer eine tolle Stadt, um sie selbst zu erkunden. Mit einem Stadtplan oder dem Smartphone ausgestattet findet man leicht von einem Highlight zum anderen. Gerade kulinarisch lohnt es sich, nicht alle Mahlzeiten im Hotel in Paris einzunehmen. Das jüdische Viertel Marais ist ein Hotspot für frisches und leckeres Essen, am günstigsten ist dieses zu Mittagszeit. Besonders beliebt sind die Falafel bei „Chez Hanna“ in der Rue des Rosiers. Perfekt nach einem Besuch des nahe gelegenen Picasso-Museums oder des Centre Pompidou. Jetzt im Winter ist der Andrang in dem Viertel geringer, man muss nur selten anstehen.

Vom Grünen ins Großartige

Für alle, die etwas Grün in der Großstadt sehen wollen, ist auch im Winter der Jardin du Luxembourg eine gute Adresse: Wenn immer mehr Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen und die ersten Knospen unterwegs sind, zeigt sich Paris hier von seiner ruhigen Seite. Wer will, kann seine Sportschuhe schnüren und losjoggen, alle anderen spazieren einfach, gut einpackt, Hand in Hand mit dem Liebsten durch den weitläufigen Park. Wenn das Hochwasser auf der Seine wieder zurückgegangen ist, zählt auch eine Tour mit dem Ausflugsboot auf dem Fluss zu den „Must Do“ in Paris. Ebenfalls besuchen solltet ihr die Sacré-Cœur de Montmartre, zu der so einige Treppenstufen zu erklimmen sind. Ein Blick in die imposante Basilika und vielleicht sogar der Aufstieg auf den Dom mit herrlicher Aussicht auf die Stadt gehören einfach dazu.

Für Shoppingwillige hat Paris so einiges zu bieten. Neben den hochpreisigen Designer-Läden und vielen anderen kleinen Boutiquen sind es freilich die großen Kaufhäuser, die man unbedingt gesehen haben sollte. Ein Besuch im Kaufhaus La Fayette in der gleichnamigen Rue kommt einer Pariser Sozialstudie gleich. Im Winter eher nicht überfüllt, treffen hier Touristen auf gut betuchte Pariser, die alle dem Charme des altehrwürdigen Konsumtempels verfallen sind. Unbedingt ansehen solltet Ihr euch die reich verzierte Kuppel des Kaufhauses, bei gutem Wetter kann man von der Dachterrasse aus über ganz Paris blicken.

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