Ausgefallene Grüße aus dem Urlaub

Auch in Zeiten von SMS und E-Mail haben Postkarten noch lange nicht ausgedient – immerhin gehören Grüße an die Liebsten zum Urlaub einfach dazu. Allerdings sind individuelle und schöne Motive trotz vielfach überquellender Postkartenständer oftmals Mangelware. Vielmehr finden sich auf den Drehständern die immer gleichen und langweiligen Standardbilder. Als Alternative bleibt da häufig nur: selber machen, aufpeppen, originell sein. Wir haben im Folgenden einige Ratschläge für originelle Urlaubsgrüße zusammengestellt.

Ideen für die Gestaltung von Postkarten

Kaum Mühe, aber ein großer Effekt: Wer seine Urlaubsgrüße individuell gestaltet, erregt mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit als ein langweiliger Sonnenuntergang. Dabei muss es noch nicht einmal ein formvollendetes Kunstwerk sein – oftmals reicht es schon, wenn man die gekaufte Postkarte mit kleinen Zeichnungen „aufhübscht“. So können gezeichnete Symbole zwischen den Zeilen – wie zum Beispiel eine Schneeflocke oder eine Sonne – abgedroschene Floskeln wie „viel Schnee“ oder „super Wetter“ ersetzen. Wer eine Begabung fürs Zeichnen hat, kann sich aber auch an Lieblingsmotiven wie besonders schönen Panoramablicken versuchen.

Die moderne Postkarte: Sonnenschein per Smartphone

Der beliebteste Urlaubsgruß der Deutschen ist noch immer die Postkarte. Allerdings ziehen elektronische Medien verstärkt nach: SMS, E-Mail und Grüße über soziale Netzwerke sind in den vergangenen Jahren immer mehr im Kommen. Relativ neu sind dabei diverse Smartphone-Apps wie iMessage, WhatsApp oder Urlaubsgruss.com. Im Jahr 2013 planten schon 15 Prozent der Deutschen, ihre Grüße über Apps zu versenden. Das mag im ersten Moment zwar etwas unpersönlich klingeln – muss aber nicht so sein. Schließlich kann man inzwischen ganz individuelle Urlaubsfotos per App verschicken, die die Daheimgebliebenen als haptische Postkarte dann nach Hause geschickt bekommen.

Liebespaar fotografiert sich selbst vor der Sagrada Familia

Liebe Grüße!

Neuer Urlaubstrend: selbst geschossene Fotos als Postkarte

Die eigenen Schnappschüsse sind immerhin noch immer am individuellsten. Reisende können mithilfe einer speziellen Postkarten-App ihre digitalen Fotos in eine analoge Postkarte verwandeln. Dazu muss über Smartphone, Tablet oder die Webseite nur ein Foto hochgeladen und ein individueller Grußtext geschrieben werden. Anschließend wird die Karte digital übertragen, von einem Dienstleister dann in eine echte Ansichtskarte verwandelt und per Post verschickt – inklusive echter Briefmarke. Damit kann sich der Empfänger noch garantiert vor der Rückkehr der Urlauber über Grüße freuen – selbst wenn diese aus den entlegensten Winkeln der Welt kommen.

Witzige Idee: Fortsetzungskarten

Eine weitere außergewöhnliche Idee für Urlaubs-Postkarten sind Fortsetzungs-Karten. Hierzu erzählt der Urlauber seine Erlebnisse in einzelnen Kapiteln, die er auf mehrere Postkarten verteilt. Selbstverständlich ist dies nur dann sinnvoll, wenn sich die einzelnen Empfänger untereinander kennen und nicht zu weit entfernt wohnen. Schließlich müssen sich alle Daheimgebliebenen treffen, um die vollständige Geschichte zu erfahren. Diese Methode kann man im Übrigen sowohl mit Standard-Postkarten vom Ständer als auch mit digital verschickten Karten anwenden.

Für Unentscheidungsfreudige: bunte Collagen

Wer sich angesichts der vollen Speicherkarte nicht für ein einziges Motiv entscheiden kann, kann aus verschiedenen Fotoschnipseln auch einfach eine bunte Collage erstellen. Besonders leicht geht dies mit einer „Foto-Collage-App“ wie beispielsweise Pic Collage für iPad und iPhone. Anschließend kann das neu gestaltete Sammelmotiv mithilfe der Postkarten-App verschickt werden. Auch wenn es solche Collagen auch an zahlreichen Drehständern gibt: Die individuelle Version vermittelt mit Sicherheit eine Extraportion Urlaubsfeeling – persönlich und originell.

Quelle: djd/Urlaubsgruss.com

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