Arm, aber sexy: FAQ zum Urlaub in Berlin

Berlin ist regelmäßig ganz vorne mit dabei, wenn es um die beliebtesten Städtereiseziele in Deutschland geht. Arm, aber sexy ist die Spreemetropole. So sagte es einst Ex-Bürgermeister Wowereit. Ob dem so ist, können Urlauber selbst herausfinden. Am besten, indem sie sich bald auf den Weg machen.

Um gut auf den anstehenden Urlaub in Berlin vorbereitet zu sein, sucht man im Vorfeld die Antworten auf die auftauchenden Fragen. Wir von ab-in-den-urlaub.de haben die am häufigsten Fragen recherchiert und die Lösungen gleich mitgeliefert. Das versteht sich doch von selbst!

Wo kann man in Berlin Urlaub machen?

Wer kurze Wege haben möchte, bucht ein Hotel in Berlin-Mitte. Hier sind allerdings die Preise höher als anderswo. Weil es in Berlin-Mitte ziemlich touristisch zugeht, sind auch die Restaurant- und Barbesuche teurer. Möchten Urlauber Berlin wie ein Teil der Einheimischen erleben, buchen sie beispielsweise ein Zimmer in einem der Hotels in Kreuzberg. Ideal für alle, die es alternativ mögen und auf Graffiti stehen.

Berlin Museumsinsel mit dem Bode Museum im Vordergrung

Museumsinsel mit dem Bode Museum im Vordergrung

Was macht man im Urlaub in Berlin?

Ein Urlaub in Berlin besteht vor allem aus dem Besuch von Sehenswürdigkeiten. Daran mangelt es in der 3,6 Millionen Einwohner Stadt wahrlich nicht. Geschichts- und Kunstinteressierte Berlinurlauber können einige Zeit auf der Museumsinsel verbringen. Dort warten das Pergamonmuseum, die Alte Nationalgalerie und das Neue Museum auf Besucher. Des Weiteren werden abends gerne Kulturveranstaltungen besucht, wobei es die jungen Leute in die Klubszene zieht. Bei schönem Wetter bietet sich der Aufenthalt in einer der Parkanlagen an.

Welcher Stadtteil lohnt sich bei einem Urlaub in Berlin?

Jede Menge Sehenswürdigkeiten gibt es für alle, die in Berlin-Mitte unterwegs sind. Genannt seien hier nur das Brandenburger Tor oder das Bundeskanzleramt. Wer es multikulturell mag, macht sich auf nach Kreuzberg. Nach Friedrichshain zieht es alle, die gerne die Nacht zum Tag machen und feiern wollen. Junges Familienglück kann in Prenzlauer Berg beobachtet werden. In Neukölln haben sich viele Künstler niedergelassen. Abends lohnt sich hier eine Kneipentour.

Was sollte man sich anschauen im Urlaub in Berlin?

Zu den Wahrzeichen der Hauptstadt zählt die Siegessäule im Tiergarten. Dieser bietet sich dann auch gleich zum Ausruhen an, wenn man es gern grün um sich herum hat. Weiter geht es mit der East Side Gallery für Geschichtsinteressierte. Hierbei handelt es sich um ein von verschiedenen Künstlern mit unterschiedlichen Motiven bemaltes, erhalten gebliebenes Teilstück der Berliner Mauer. Sehenswert ist auch das aus einem Stelenfeld bestehende Holocaust-Mahnmal.

Berlin Alt-Marzahn Kontrast von Dorf und Stadt

Alt-Marzahn Kontrast von Dorf und Stadt

Was sind Geheimtipps für einen Urlaub in Berlin?

Mitten in Berlin kommen Urlauber im Raum der Stille am Brandenburger Tor zur Ruhe. Im Osten von Berlin geht es im Angerdorf Alt-Marzahn mit Kirche, Windmühle, Anger und Kopfsteinpflaster idyllisch zu. Das Buddhistische Haus in Berlin-Frohnau gilt als der älteste buddhistische Tempel Europas. In der Bergmannstraße in Kreuzberg gibt es eine Markthalle, Trödelläden, Modeboutiquen sowie Cafés und Restaurants. Auf die Spuren von Otto Lilienthal begeben sich alle, die den Fliegeberg in Lichterfelde an der Grenze zu Brandenburg besuchen.

Wo kann man in Berlin gut einkaufen?

Im KaDeWe kommt man beim Schlendern durch die Gänge an allerhand gehobenen und Luxusartikeln vorbei. Die Geschichte des traditionsreichen Warenhauses reicht bis ins Jahr 1907 zurück. Ein Bummel über den Kurfürstendamm verbindet einkaufen mit sehen und gesehen werden. Keine Flaniermeile, aber gute Einkaufsmöglichkeiten: die Geschäfte in der Friedrichstraße zwischen dem Bahnhof Friedrichstraße und der U-Bahn-Haltestelle Stadtmitte.

Was sollte man bei einem Berlin-Urlaub beachten?

Falls man auf echte Berliner trifft (gar nicht so einfach), darf man sich über deren Schnoddrigkeit nicht ärgern. Das ist eben Teil der Berliner Schnauze. Wer keine Lust auf Taschendiebe, Antänzer und Drogenhändler hat, meidet die Gegend um das Kottbusser Tor. Auf die Hütchenspieler auf dem Alexanderplatz, der Schlossbrücke, dem Kurfürstendamm und am Berliner Dom sollte man sich nicht einlassen. Da kann man nur verlieren.

Sag uns Deine Meinung zu diesem Thema

* Pflichtfelder