Klettern: Faszination Aufstieg

Bild ter-Urlaub sollte man erste Erfahrungen an der Kletterwand sammeln.

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Viele Kinder können kaum an einem Baum oder Stein vorbeigehen, ohne hinauf zu klettern. Das Ersteigen aller Dinge liegt den Menschen im Blut. Vor allem, wenn der Alltag stressiger wird, rückt Klettern als Möglichkeit im Urlaub oder auch zur allgemeinen geistigen Entspannung in den Fokus. Eine Extremerfahrung, die den Trott der Arbeit vergessen machen kann.

Der Bequemlichkeit den Kampf ansagen

Klettern erfreut sich bei vielen Deutschen großer Beliebtheit. Dafür gibt es viele und gute Gründe. Zunehmend versuchen Menschen, der Arbeit im Büro genügend Bewegung und Aktivität außerhalb entgegenzusetzen. Ein einfacher Dauerlauf ist vielen dabei zu langweilig. Klettern bietet Nervenkitzel und kann vor allem für diejenigen ein willkommenes Kontrastprogramm sein, die sonst nur auf den Bildschirm im Büro schauen. Als Belohnung lockt die Gewissheit, die eigene Bequemlichkeit überwunden zu haben.

Wer sich steil in die Lüfte emporziehen will, dem empfiehlt sich vorher ein Check-Up beim Arzt. Wichtig ist eine ausreichende Fitness, vor allem beim Freiklettern. Denn Nervenkitzel ist die eine Sache, die Sicherheit sollte darunter nicht leiden. Im Allgemeinen lässt sich das Klettern in verschiedene Varianten unterteilen, im Groben in Freiklettern und technisches Klettern. Das Freiklettern, oder Freeclimbing, ist die Königsdisziplin. Hier dienen Seile zur Sicherung. Strickleitern und Hacken gehören dagegen zur Ausrüstung beim technischen Klettern.

Technisches Klettern für Jedermann

Bild Kletterurlaub Lehnsteigtürme

© Carlo Pedersoli / Wikimedia Commons

Man muss jung und absolut durchtrainiert sein, um zu klettern? Mitnichten! Kletterhallen in ganz Deutschland erfreuen sich zunehmender Beliebheit und bieten Prüfungen der eigenen Sportlichkeit in diversen Schwierigkeitsgraden. Beim Bouldern kann man alleine und ungesichert klettern, wer fällt, landet aus geringer Höhe weich auf gut gepolstertem Boden.

Die meisten möchten dann bald weiter hinauf. Dann lohnt ein Kletterkurs, bei dem das Grundwissen zur Sicherungstechnik gelehrt wird. Beispielsweise gibt es beim Alpenverein einen mehrstufigen Kletterschein. Zur Grundausrüstung werden Gurt, Seil, Sicherungsgerät und passende Schuhe gezählt. Die kann man sich auch in der Halle ausleihen, doch bei häufigeren Besuchen lohnt ein Einsteigerset, welches bereits ab 150 Euro zu haben ist.

Der nächste Schritt: Der Kletterurlaub

Der ultimative Kick ist der Gipfelsturm, wenn der bezwungene Berg komplett unter den eigenen Füßen liegt. Zu Klettertouren müssen die Deutschen nicht weit fahren. So laden die Alpen zu ausgedehnten Urlauben am Berg ein. Das Elbsandsteingebirge oder das Rhein-Maingebiet sind vielleicht die herrlichsten Gebiete dafür. Naturklettersteige und -pfade bieten im Vergleich zu den Hallen mehr Abwechslung und Vielfalt, der Grad der Herausforderung steigt, die Natur ist komplexer als eine Kletterwand. Am Ende winkt der Rundblick von ganz oben, der fasziniert und stolz macht.

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1 Kommentar zum Thema

  1. Lukas

    Werde dieses Jahr mal was ganz Neues ausprobieren. Eisklettern. Bin gespannt wie es wird 🙂