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Shikoku wird in der deutschen Sprache h\u00e4ufig auch Schikoku genannt und ist mit knapp 18.300 Quadratkilometern die kleinste Hauptinsel Japans<\/strong>. Gebildet wird sie zusammen mit den 625 umliegenden Inseln und gliedert sich in vier Pr\u00e4fekturen: Ehime, Kagawa, Tokushima und K\u014dchi. Viele Inseln befinden sich in der Seto-Inlandsee und am Pazifik findet ihr echte Traumstr\u00e4nde. Wenn ihr von Shikoku zur gr\u00f6\u00dften Insel Japans reisen m\u00f6chtet, k\u00f6nnt ihr bequem eine F\u00e4hre nehmen. Honsh\u016b erreicht ihr zudem \u00fcber einen imposanten Br\u00fcckenkomplex.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Willkommen auf Shikoku<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSt\u00e4dte<\/h2>\n\t\n\t\t
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Shikoku \u00fcberrascht mit facettenreichen St\u00e4dten, die euch die Kultur des Landes n\u00e4her bringen und oft von einer sagenhaften Natur umgeben sind. Ihr k\u00f6nnt eine pulsierende Metropole nach der anderen entdecken oder in die Jahrhunderte alte Kultur eintauchen. Lasst euch von unseren Tipps inspirieren!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
K\u014dchi<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die Hafenstadt K\u014dchi liegt am Flussdelta des Kagami und der Urado-Bucht. Ein Wahrzeichen ist die Burg K\u014dchi, die seit dem Jahr 1601 der Sitz der Yamanouchi-Clans war \u2013 einer bedeutenden Samurai-Familie. Erhalten geblieben sind insbesondere der Burgturm und die Residenz im Hommaru, dem Innersten der Festung. Eine weitere Sehensw\u00fcrdigkeit ist der beeindruckende buddhistische Tempel Chikurin-ji<\/strong>. Er liegt auf dem bereits erw\u00e4hnten Shikoku-Pilgerweg.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nMatsuyama<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die gr\u00f6\u00dfte Stadt der japanischen Insel Shikoku befindet sich im Westen der Takanawa-Halbinsel<\/strong>. Beim Sightseeing solltet ihr einen Abstecher zur Burg Matsuyama-j\u014d machen, die auf einer H\u00f6he von 132 Metern auf dem Katsuyama-H\u00fcgel thront. Sie ist aus der Stadt mit einer Seilbahn erreichbar. Anschlie\u00dfend findet ihr Erholung im 3.000 Jahre alten Thermalbad D\u014dgo-Onsen. Matsuyama ist au\u00dferdem als Stadt des Masoaka Shiki (1867 bis 1902) bekannt. Er gilt als Mitbegr\u00fcnder der ber\u00fchmten Gedichtform Haiku.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die Burg Matsuyama-j\u014d<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nTakamatsu<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die einstige Burgstadt Takamatsu an der Seto-Inlandsee im Norden Shikokus ist von einer malerischen Berg- und H\u00fcgellandschaft umgeben. Gepr\u00e4gt wurde sie vor allem von der F\u00fcrstenfamilie der Matsudaira, die von 1648 bis 1868 regierte. Wenn ihr einen typisch japanischen Garten erkunden m\u00f6chtet, seid ihr im Ritsurin in Takamatsu genau richtig. Er gilt als einer der sch\u00f6nsten G\u00e4rten Japans. Besonders zur Kirschbl\u00fcte im Fr\u00fchjahr<\/strong> und beim Verf\u00e4rben der Bl\u00e4tter im Herbst ist er ein wahrer Blickfang. Macht eine Bootstour oder kehrt in eine Teestube ein!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nTokushima<\/h3>\n\t\n\t\t
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Einen Besuch wert ist die Gro\u00dfstadt Tokushima an der Wakayama-Bucht, welche einen Ausl\u00e4ufer des Pazifiks bildet. Ein Highlight in der Stadt selbst ist der Berg Bizan, s\u00fcdwestlich des Zentrums. Dort erm\u00f6glicht sich euch ein unvergesslicher Ausblick<\/strong>. Hobby-Historiker besichtigen die Burg Tokushima, in der die Hachisuka lebten, eine Familie des japanischen Schwertadels. Heute ist das Gel\u00e4nde ein \u00f6ffentlicher Park, in dem das St\u00e4dtische Burgmuseum beheimatet ist. Von Tokushima aus k\u00f6nnt ihr auch mit der F\u00e4hre nach Honsh\u016b \u00fcbersetzen, um mehr von der japanischen Kultur zu erkunden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Blick auf Tokushima<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSehensw\u00fcrdigkeiten<\/h2>\n\t\n\t\t
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Beim Sightseeing auf Shikoku stehen historische und religi\u00f6se Bauwerke im Mittelpunkt. Schaut euch m\u00e4chtige Burgen an oder besichtigt uralte Schreine! Eine Sehensw\u00fcrdigkeit der anderen Art ist der Br\u00fcckenweg mit Glasboden \u00fcber einen Fluss.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Burg Uwajima<\/h3>\n\t\n\t\t
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Dieses spektakul\u00e4re Bauwerk ist auch als Kranichinsel-Burg bekannt<\/strong>. Es steht in der Stadt Uwajima und fungiert als ein bedeutendes Kulturgut. Der markante Burgturm, welcher nur einer von zw\u00f6lf erhaltenen T\u00fcrmen in Japan ist, erinnert an die friedvolle und best\u00e4ndige Edo-Zeit. \u00c4hnlich gut erhalten sind das Burgtor und das Speichergeb\u00e4ude, obwohl von den anderen Toren meist nur noch die Fundamente zu sehen sind.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die Kranichinsel-Burg<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nMatsuyama-j\u014d Castle<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die \u201eGoldene-Schildkr\u00f6ten-Burg\u201c erforscht ihr auf einem Gipfel bei der Stadt Matsuyama. Neben dem Hauptturm gibt es mehrere Wacht\u00fcrme. Zum Anwesen geh\u00f6ren zahlreiche Geb\u00e4ude, in denen unter anderem eine Waffensammlung begutachtet<\/strong> werden kann. \u00dcber die Bauweise der damaligen Zeit sind ebenfalls interessante Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt. Zur Kirschbl\u00fcte pr\u00e4sentiert sich Matsuyama-j\u014d Castle vor einer m\u00e4rchenhaften Bl\u00fctenkulisse. Wenn ihr euch diesen einmaligen Anblick nicht entgehen lassen wollt, gelangt ihr mit einem Sessellift oder einem 15-min\u00fctigen Fu\u00dfmarsch auf die Burganlage.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nKotohira-g\u016b<\/h3>\n\t\n\t\t
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Dieser Shint\u014d-Schrein soll im 1. Jahrhundert in der Stadt Kotohira errichtet worden sein. Er ist unter dem Namen Konpira-san bekannt und ein ber\u00fchmter Pilgerort<\/strong>. Seinen Standort erreicht ihr auf einer H\u00f6he von 521 Metern \u2013 auf dem Weg zur Bergspitze des Z\u014dzu. Der Aufstieg \u00fcber die 785 Stufen bis zum Hauptschrein lohnt sich und wer noch mehr Kondition besitzt, kann die ganzen 1.368 Stufen erklimmen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nWalkway und Gezeitenstrudel<\/h3>\n\t\n\t\t
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\u00dcber den Naruto-Kanal f\u00fchrt eine Br\u00fccke, die eine echte Augenweide und ein architektonisches Highlight ist. Wer Angst vor H\u00f6he hat, sollte diese Sehensw\u00fcrdigkeit eventuell \u00fcberspringen! Denn der spektakul\u00e4re Gehweg, der sich direkt unter der Br\u00fccke befindet, ist mit einem Glasboden ausgestattet<\/strong> und gibt nach unten den Blick auf das Wasser frei. Teile der Naruto-Stra\u00dfe, eine Meerenge im Osten von Shikoku, verwandeln sich hier in einen \u00fcberdimensionalen Whirlpool, sobald es einen Wechsel zwischen Ebbe und Flut gibt. Im Fr\u00fchjahr erreichen die Strudel einen Durchmesser von etwa 30 Metern und Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern \u2013 damit geh\u00f6ren sie zu den Schnellsten der Welt.<\/p>\nEin Spaziergang \u00fcber den 450 Meter langen Weg in einer H\u00f6he von 45 Metern<\/strong> ist ein unvergessliches Erlebnis. Unterwegs gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten zum Verschnaufen. In einem nahe gelegenen Museum erfahrt ihr Wissenswertes \u00fcber die Br\u00fccke und die legend\u00e4ren Str\u00f6mungen. Wer noch mehr Nervenkitzel m\u00f6chte, bucht eine Bootsfahrt zu den Strudeln.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Ein Ausflug zum Gezeitenstrudel<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nTakaya Shrine<\/h3>\n\t\n\t\t
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Dieser Schrein thront auf 404 Metern auf dem Berggipfel des Inazumi. Deshalb tr\u00e4gt er auch den Namen Inazumi-san. Durch das prachtvolle Tor erblickt ihr die Stadt Kan\u2018onji und das sich weit vor euch erstreckende Seto-Binnenmeer. Dank der Lage und der grandiosen Aussicht wird es \u201eTor zum Himmel\u201c genannt<\/strong> und geh\u00f6rt ebenfalls zu den 88 sehenswerten Orten des Pilgerweges in Shikoku. Schreine wie dieser stehen oftmals am Eingang eines weiteren gro\u00dfen Schreins und symbolisieren den \u00dcbergang zwischen der normalen und der heiligen Welt. Wer sich die 270 Stufen zum Gipfel sparen m\u00f6chte, bestaunt einfach am Fu\u00dfe des Berges das Hauptgeb\u00e4ude.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Aktivit\u00e4ten<\/h2>\n\t\n\t\t
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In Shikoku erwartet euch ein buntes Programm, das f\u00fcr jeden etwas zu bieten hat. Naturfreunde gehen in den Botanischen Garten, w\u00e4hrend Sonnenanbeter am Strand liegen. Shoppingfans schlendern \u00fcber die vielen wundersch\u00f6nen M\u00e4rkte und Wissensdurstige gehen ins imposante Kunstmuseum.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Die Gew\u00e4sser Shikokus erleben<\/h3>\n\t\n\t\t
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An der Ostspitze der Insel Shikoku liegt die Pr\u00e4fektur Tokushima, deren K\u00fcste als Geheimtipp unter Surfern gilt. Kenner beschreiben die sogenannte \u201eKaifu-Welle\u201c, die ihren Namen aufgrund des angrenzenden Bezirks tr\u00e4gt, als \u201etemperamentvoll\u201c. Durch den naheliegenden, in das Meer m\u00fcndenden Fluss entstehen teils herausfordernde Str\u00f6mungen<\/strong>. Etwas l\u00e4ssiger geht es am Ikumi Beach vonstatten, wo ihr unter anderem auch Restaurants f\u00fcr die n\u00f6tige Verpflegung findet.<\/p>\nWer lieber unter Begleitung ins k\u00fchle Nass steigen, aber nicht auf den Adrenalin-Kick verzichten m\u00f6chte, sollte Wildwasser-Rafting auf dem Yoshino-Fluss probieren. Der Fluss rauscht durch eine tiefe Schlucht zwischen den Bergen von Tokushima<\/strong>. Auch Canyoning und entspanntere Touren mit dem Kajak lassen sich hier absolvieren, zum Beispiel auf dem etwas ruhigeren Niyodo-Fluss. Er ist aufgrund seiner t\u00fcrkisenen Farbe sehr beliebt und zieht au\u00dferdem Fans von Wasserf\u00e4llen und H\u00f6hlen an.<\/p>\nStrandfeeling pur erlebt ihr in der Stadt Mitoyo am Chichibugahama Beach, dessen Name \u201eVater-Mutter-Strand\u201c bedeutet. Der K\u00fcstenstreifen in der Pr\u00e4fektur Kagawa ist ein beliebter Ort f\u00fcr einen ausgiebigen Strandtag und zum Fotografieren \u2013 vor allem in der D\u00e4mmerung. Denn dann spiegeln sich eure Silhouetten in der glatten Wasseroberfl\u00e4che<\/strong>. Geht an dem einen Kilometer langen Strandabschnitt spazieren oder lasst euch in einem der h\u00fcbschen Caf\u00e9s nieder. Bedenkt allerdings, dass die offizielle Badesaison an Japans Str\u00e4nden erst im Juli beginnt, denn dann ist die Regensaison vor\u00fcber.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Waldwasser-Rafting im Fluss Yoshino<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nMuseen besuchen<\/h3>\n\t\n\t\t
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Das Tanzmuseum \u201eAwa Odori Kaikan\u201c<\/strong> lehrt euch auf traditionelle Art und Weise, wie Japaner seit Jahrhunderten tanzen. Die Geschichte des \u201eAwa Odori\u201c-Tanzes geht 400 Jahre zur\u00fcck. Er wird j\u00e4hrlich, w\u00e4hrend des traditionellen japanischen \u201eObon\u201c-Festivals aufgef\u00fchrt, an dem die Geister der toten Vorfahren geehrt werden. \u00dcbt hier also f\u00fcr das Fest im August, welches in Tokushima gro\u00df gefeiert wird. Kunstfreunde statten dem Ehime Museum of Art<\/strong> in Matsuyama einen Besuch ab. Die Ausstellung beinhaltet mehr als 10.000 Kunstwerke. Einige von weltbekannten K\u00fcnstlern wie Claude Monet und Paul C\u00e9zanne, andere von Kreativen aus der Region.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nBotanischer Garten<\/h3>\n\t\n\t\t
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Wer bei seiner Reise nach Shikoku die japanische Pflanzenwelt entdecken m\u00f6chte, spaziert durch den Botanischen Garten Makino in K\u014dchi. Er wurde im Jahr 1958 gegr\u00fcndet<\/strong>, um dem \u201eVater der japanischen Botanik\u201c Tomitaro Makino eine Ehre zu erweisen. Zu den exotischen Pflanzen geh\u00f6ren japanischer Rhododendron und bildsch\u00f6ne Chrysanthemen sowie zahlreiche imposante Serpentin- und urige Kalksteinpflanzen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Ein Spaziergang im Bl\u00fctenmeer<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nM\u00e4rkte erkunden<\/h3>\n\t\n\t\t
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In den St\u00e4dten und in vielen kleineren Orten laden farbenfrohe M\u00e4rkte zum Bummeln ein. Lasst euch von den k\u00f6stlichen D\u00fcften der regionalen Lebensmittel verf\u00fchren, und geht auf eine kulinarische Entdeckungsreise<\/strong>! An vielen St\u00e4nden gibt es landestypische Kleidung und au\u00dfergew\u00f6hnliche Souvenirs, die euch an eure Japanreise erinnern oder als Mitbringsel f\u00fcr die Daheimgebliebenen fungieren.<\/p>\nEiner der bekanntesten M\u00e4rkte ist der K\u014dchi Sunday Market, welcher als gr\u00f6\u00dfter Open-Air-Markt in Japan<\/strong> gelistet ist. Er existiert seit \u00fcber 300 Jahren und offeriert Einheimischen und Urlaubern eine riesige Auswahl an frischen Produkten und praktischen Haushaltswaren. F\u00fcr das leibliche Wohl sorgen Essensst\u00e4nde. Macht auch einen Abstecher zum Hirome-Ichiba-Markt, welcher als \u201eK\u00fcche von K\u014dchi\u201c bezeichnet wird und probiert euch bis 23 Uhr am Abend durch die mehr als 60 St\u00e4nde.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nAn der Nametoko Gorge wandern<\/h3>\n\t\n\t\t
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Ein mystisch anmutender Ort ist die Nametoko Gorge\u00a0im Westen der Insel. Durch die eindrucksvolle Schlucht verl\u00e4uft der Shimanto-Fluss. Er hat den harten Granit im Flussbett \u00fcber Jahre hinweg glattgeschliffen. Ihr kommt an kraftvollen Wasserf\u00e4llen vorbei und wandert \u00fcber Waldwege, die mit vielf\u00e4ltigen Baumarten ges\u00e4umt sind. Der Moosbewuchs zeigt, dass die Natur nahezu unber\u00fchrt<\/strong> ist. Dar\u00fcber freuen sich die Wildaffen, die gemeinsam mit Rehen und Schlangen im Wald leben.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Unber\u00fchrte Natur erleben<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nReise-Infos<\/h2>\n\t\n\t\t
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Euer Herz schl\u00e4gt jetzt deutlich schneller und der Wunsch nach einer Reise nach Japan ist gewachsen? Wie ihr euren Urlaub auf die Insel Shikoku am besten vorbereitet, erfahrt ihr hier. Lest euch die Infos in Ruhe durch und packt dann die Koffer!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Ideale Reisezeit und Reisedauer<\/h3>\n\t\n\t\t
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Shikoku z\u00e4hlt zu den warmen Regionen in Japan. Die durchschnittliche H\u00f6chsttemperatur betr\u00e4gt am Tag 21 Grad Celsius. Dank der angenehmen Temperaturen ist die beliebteste Reisezeit zwischen Juli und September<\/strong>. F\u00fcr viele ist die Kirschbl\u00fcte Ende M\u00e4rz oder Anfang April ein H\u00f6hepunkt. Von November bis M\u00e4rz ist es k\u00e4lter und im Juni herrscht Regenzeit. Mit der richtigen Kleidung im Gep\u00e4ck kann Shikoku aber das ganze Jahr \u00fcber ganz entspannt bereist werden.<\/p>\nAufgrund der langen Anreise raten wir euch zu mindestens einer Woche Aufenthalt. Habt ihr sogar zwei bis drei Wochen Zeit<\/strong>, w\u00e4re das ideal. So k\u00f6nnt ihr intensiv in den Zauber der wundersch\u00f6nen Insel eintauchen und euch Zeit f\u00fcr einige spannende Exkursionen in die Natur nehmen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nReisevorbereitung<\/h3>\n\t\n\t\t
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Deutsche Staatsangeh\u00f6rige brauchen einen aktuellen Reisepass, wenn sie nach Shikoku reisen m\u00f6chten. Alle Dokumente m\u00fcssen f\u00fcr die Dauer des Aufenthalts g\u00fcltig sein. Zu ber\u00fccksichtigen ist, dass die Fluggesellschaften oft strengere Anforderungen<\/strong> haben \u2013 auch wenn es rechtlich umstritten ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, besorgt euch vorsichtshalber ein Visum! Au\u00dferdem solltet ihr beweisen k\u00f6nnen, dass ihr ein Ticket f\u00fcr einen Weiter- oder R\u00fcckflug innerhalb der folgenden 90 Tage habt.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Sprache und Verst\u00e4ndigung<\/h3>\n\t\n\t\t
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In Shikoku wird \u00fcberwiegend die Landessprache Japanisch gesprochen. Mit einem guten Englisch-Niveau<\/strong> kommt ihr aber auch zurecht \u2013 insbesondere in den gro\u00dfen St\u00e4dten und Tourismusregionen. Bei Ausfl\u00fcgen in die abgelegenen Gebiete kann euch eine Reise-App auf eurem Smartphone weiterhelfen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nAnreise und Fortbewegung vor Ort<\/h3>\n\t\n\t\t
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In Takamatsu gibt es einen Flughafen. Eine Alternative ist der Flughafen 15 Kilometer \u00f6stlich der Stadt K\u014dchi. Die Anreise \u00fcber den Flughafen in Matsuyama ist ebenfalls m\u00f6glich. Bereitet euch insgesamt auf eine recht lange Anreise<\/strong> vor, bei der mindestens eine Zwischenlandung eingeplant werden muss.<\/p>\nEinmal vor Ort angekommen erwartet euch ein sehr gut ausgebautes Netz an \u00d6ffentlichen Verkehrsmitteln<\/strong>. Wer Ausfl\u00fcge in die etwas abgelegeneren Naturhighlights von Shikoku plant, ist mit einem Mietwagen gut beraten.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Essen und Spezialit\u00e4ten<\/h3>\n\t\n\t\t
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Ein kulinarischer Klassiker auf der japanischen Insel Shikoku sind Udon-Nudeln, die auf verschiedene Weise zubereitet werden. Sehr begehrt sind die bissfesten Sanuki Udon mit Fischbr\u00fche und Sojaso\u00dfe<\/strong>. Wenn ihr in Tokushima seid, solltet ihr die Regionalvariante der Ramen probieren. Empfehlenswert ist auch die Stadt Handa, in der ihr spezielle Fadennudeln bekommt.<\/p>\nIn K\u014dchi steht fangfrisches Seafood ganz oben auf der Speisekarte. Typisch japanisches Sushi gibt es nat\u00fcrlich auch. Wer lieber Fleisch mag, kann sich das zarte Miyazaki-Rind schmecken lassen \u2013 es gilt als eines der besten Rinder Japans. Um den s\u00fc\u00dfen Gaumen zu verw\u00f6hnen, k\u00f6nnt ihr die Klebereiskugeln Mochi mit Erdbeeren oder die ber\u00fchmte Kirschbl\u00fcten-Schokolade<\/strong> essen. Traditionelles Dogo-Bier aus der Region wird in Matsuyama gebraut.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Hotels und Unterk\u00fcnfte<\/h3>\n\t\n\t\t
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In Shikoku gibt es f\u00fcr jedes Reisebudget die richtige Unterkunft. F\u00fcr den kleinen Geldbeutel k\u00f6nnt ihr ein einfaches Zimmer mieten. Wenn euch ein hoher Komfort besonders wichtig ist, liegt es bei euch, etwas mehr Geld auszugeben und ein modernes Hotel mit gehobenem Standard zu buchen. In den l\u00e4ndlichen Gebieten m\u00fcsst ihr allerdings Abstriche machen. Daf\u00fcr wird euch der landestypische Charme<\/strong> gefallen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Shikoku in Japan: Sehensw\u00fcrdigkeiten und Pilgerweg<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n