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Die Hauptstadt der italienischen Insel Sardinien begeistert Besucher vor allem durch ihr lebendiges und typisch mediterranes Flair<\/strong>. Rund 150.000 Einwohner leben allein in der Stadt Cagliari, insgesamt 450.000 sind es im gleichnamigen Gro\u00dfraumgebiet. Freut euch in der charmanten Region auf verschiedene Freizeitaktivit\u00e4ten: F\u00fcllt die Shoppingtaschen in den lokalen Gesch\u00e4ften oder genie\u00dft das Urlaubsambiente am Meer und atmet die frische Brise ein, w\u00e4hrend ihr euren Tagtr\u00e4umen nachgeht.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Blick auf Cagliari in Sardinien<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Nat\u00fcrlich kommt auch die Kultur nicht zu kurz. Es gibt zwar wenig antike Objekte in Cagliari, daf\u00fcr aber zahlreiche historische Geb\u00e4uden aus den Zeiten von Pisanern oder Piemontesen. Auch die Spanier haben hier ihre Spuren hinterlassen, ebenso gibt es seit dem 17. Jahrhundert eine Universit\u00e4t. Entdeckt weiterhin die interessanten Museen, die euch auf eine kleine Zeitreise entf\u00fchren. Das moderne Leben Cagliaris erfahrt ihr im Alltag, bei aktuellen Veranstaltungen und beim Ausgehen am Abend.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
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Wer sollte Cagliari besuchen?<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Ideal geeignet ist Cagliari f\u00fcr St\u00e4dteurlauber<\/strong>, die sich gleichzeitig einen Zugang zum Meer w\u00fcnschen und von langen Anreisen abgeschreckt werden. Nur rund zwei Stunden im Flugzeug trennen euch von der vielseitigen Stadt am Mittelmeer. Im Golf von Cagliari k\u00f6nnt ihr sonnenbaden oder schwimmen gehen, gleichzeitig locken unweit im Zentrum kulturell interessante Sehensw\u00fcrdigkeiten. F\u00fcr Familien\u00a0<\/strong>eignet sich Cagliari nicht nur aufgrund der Kinderfreundlichkeit der Italiener \u2013 auch der seichte Strand ist f\u00fcr den Badeurlaub mit Kindern bestens geeignet. Weiterhin profitieren Paare <\/strong>vom romantischen Ambiente Cagliaris, das sich nicht nur durch atemberaubende Sonnenunterg\u00e4nge zeigt. Wenn ihr die Speisen von Italien liebt, ist Cagliari nicht nur aufgrund der vielen Restaurants, sondern auch wegen des ber\u00fchmten Marktes eure beste Anlaufstelle.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Viertel von Cagliari<\/h2><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Cagliari gliedert sich in verschiedene Bereiche, die allesamt f\u00fcr Reisende reizvoll sein k\u00f6nnen. Besonders empfehlenswert sind die jeweils auf Anh\u00f6hen gelegene Altstadt und das Viertel Monte Urpinu sowie die pr\u00e4chtige Via Roma und das Strandviertel Poetto.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>
Altstadt mit dem Castello-Viertel<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Viele Urlauber besuchen zun\u00e4chst Cagliaris Altstadt mit dem \u00e4ltesten Viertel Castello. Der Grund: Die Altstadt liegt auf einem H\u00fcgel, von dessen Spitze ein weitl\u00e4ufiger Blick \u00fcber die Inselhauptstadt Sardiniens erm\u00f6glicht wird. So k\u00f6nnt ihr euch von Anfang an einen Eindruck \u00fcber euren Wunschurlaubsort verschaffen \u2013 aber auch je nach Witterung bis weit \u00fcber das Meer hinaus in die Gebirge Sardiniens blicken.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t
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Altstadt der sardischen Hauptstadt<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Der Anstieg in die Altstadt dauert etwa eine Viertelstunde, f\u00fchrt \u00fcber eine Freitreppe und beginnt im Stadtzentrum. Oben erwarten euch neben dem spektakul\u00e4ren Ausblick kleine Gesch\u00e4fte<\/b> sowie urige Caf\u00e9s, Restaurants und Bars<\/b>. Hier taucht ihr gleich tief in das Alltagsleben der Einwohner ein und k\u00f6nnt euch den einen oder anderen Insidertipp geben lassen; hier hilft Grundwissen in Italienisch.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Monte Urpinu<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Hinter dem Begriff Monte Urpinu verbergen sich sowohl ein Stadtviertel als auch ein H\u00fcgel der Stadt Cagliari. Dieser verspricht einen weiteren\u00a0Traumblick quer \u00fcber die D\u00e4cher des Ortes<\/strong>, manchmal sogar bis hin zu Sardiniens S\u00fcdspitze. Daf\u00fcr m\u00fcsst ihr etwas Gl\u00fcck haben, denn die Weite des Ausblicks h\u00e4ngt wieder mit dem Wetter zusammen. Bevor ihr den Anstieg auf den Berg Monte Urpinu auf euch nehmt, k\u00f6nnt ihr in einem idyllischen Stadtpark\u00a0<\/strong>entspannen. Dieser liegt am Fu\u00dfe des Berges und erm\u00f6glicht Erholung unter Pinien. Toll f\u00fcr Familien mit Kindern: W\u00e4hrend ihr als Erwachsene die Ruhe genie\u00dft, k\u00f6nnen sich eure Kinder auf dem vorhandenen Spielplatz austoben.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Via Roma<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Die Via Roma liegt am Hafen\u00a0<\/strong>im Herzen Cagliaris und begeistert mit den zahlreichen Gesch\u00e4ften und historischen Geb\u00e4uden<\/strong>. Mit Blick auf das ehemalige Rathaus, das im 19. Jahrhundert errichtet wurde, k\u00f6nnt ihr hier eure Shoppingtaschen f\u00fcllen. Die klassizistischen Hausfassaden rahmen die Via Roma und verleihen ihr ein mond\u00e4nes Flair.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Poetto<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Besucht ihr Cagliari auch oder haupts\u00e4chlich f\u00fcr einen Strandurlaub, ist das Viertel Poetto eure wichtigste Adresse. Dabei handelt es sich um einen rund neun Kilometer langen Strand<\/strong>, der von Bars, Gesch\u00e4ften, kleinen St\u00e4nden und Restaurants ges\u00e4umt wird. Der breite und flache Strand erm\u00f6glicht sicheres Baden auch f\u00fcr kleinere Kinder, hinzu kommt das einladend glasklare und erfrischende Wasser. M\u00f6chtet ihr einfach nur schwimmen gehen oder euch sportlich noch etwas mehr austoben? Beides ist m\u00f6glich: Entlang des Poetto k\u00f6nnt ihr Beachvolleyball\u00a0<\/strong>spielen oder ein Rad f\u00fcr anstehende Touren mieten.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Stadtstrand von Poetto<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Romantiker werden besonders die lange Strandpromenade lieben, die am Abend zur perfekten Kulisse f\u00fcr den Spaziergang zu zweit bildet. Rund 15 Minuten Fahrzeit trennen euch vom Stadtzentrum aus gesehen von Poetto. Ihr k\u00f6nnt den Strand problemlos per Bus oder Rad erreichen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>
Sehensw\u00fcrdigkeiten und Kultur<\/h2><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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In Cagliari gibt es einige sehenswerte Bauwerke und interessante Anlaufstellen f\u00fcr Kulturreisende. Hier unsere Favoriten f\u00fcr euch gesammelt.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>
Bastione Saint Remy<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Die alte Bastion\u00a0war eine Verteidigungsanlage<\/strong>, die im 19. Jahrhundert entfernt und zu einem Platz im Stil des Klassizismus umgebaut wurde. Von dort aus erhascht ihr einen weiteren weitl\u00e4ufigen Blick \u00fcber Cagliari, denn die Aussichtsplattform befindet sich auf dem bereits erw\u00e4hnten H\u00fcgel der Altstadt. Wenn ihr die Marmortreppe bis zur Plattform nicht erklimmen wollt, k\u00f6nnt ihr diese bequem mit einem Lift erreichen. Sehenswert ist auf der alten Bastion auch der im Zweiten Weltkrieg besch\u00e4digte, aber wieder errichtete Triumphbogen<\/strong>. Mehrere Terrassen laden zum Verweilen ein \u2013 besonders, wenn Konzerte oder M\u00e4rkte stattfinden. Sonntags lockt beispielsweise ein kleiner kunsthandwerklicher Markt, auf dem ihr sch\u00f6ne Souvenirs und Andenken ergattern k\u00f6nnt.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Bastione Saint Semy<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Kathedrale Santa Maria<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Das Wahrzeichen von Cagliari <\/strong>ist die imposante Kathedrale Santa Maria, die ihr sicher schon vom Platz der Bastion aus erblickt habt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet, aber im Laufe der Zeit immer wieder baulich ver\u00e4ndert. Die Stile der Romantik und des Barocks fanden sich an ihr ebenso wie der pisanische Stil. Die heutige Fassade erinnert an das urspr\u00fcngliche romantische Erscheinungsbild der Kathedrale, im Inneren dominiert jedoch nach wie vor der Barock. Prunkvolle, detailreiche Gem\u00e4lde an der Kirchendecke, imposante Skulpturen und eine Marmorkanzel, die einst im Dom von Pisa stand, zeigen sich bei einer Besichtigung der Kirche. In der Krypta k\u00f6nnt ihr rund 300 Grabkammern bestaunen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Kathedrale Santa Maria<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Basilica di Nostra Signora di Bonaria<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Auch die s\u00fcdlich des Stadtzentrums gelegene Basilica die Nostra Signora di Bonaria ist ein reizvolles Ziel f\u00fcr Reisende: Sie markiert gemeinsam mit einem Kloster und einer weiteren Kirche das Wallfahrtszentrum von Sardinien<\/strong>. Daher ist sie vor allem f\u00fcr religi\u00f6se Besucher interessant. Sie wurde durch Alfons IV von Aragon errichtet und beherbergt das aus dem Jahr 1370 stammende Gnadenbild\u00a0<\/strong>Unserer Lieben Frau von Bonnaria. Dieses verleiht der Kirche ihren Namen und wird bis heute von gl\u00e4ubigen Seeleuten verehrt. Der Sage nach soll es in einer Kiste von Schiffsleuten in Seenot in den Ozean geworfen worden sein, die aufgrund dieser Geste von weiteren St\u00fcrmen und hohem Wellengang verschont geblieben waren. Die Kiste mit dem Bild sei anschlie\u00dfend ans Ufer der Insel gesp\u00fclt worden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Elefantenturm<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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In einem Atemzug mit dem Aufenthalt in Cagliari wird oft der typische Elefantenturm genannt. Es handelt sich dabei um einen 30 Meter hohen Kalksteinturm<\/strong>, der im fr\u00fchen 14. Jahrhundert erbaut wurde und dem Ort einst als imposanter Wehrturm diente. Den Namen erhielt der Turm aufgrund einer marmornen Elefantenstatue oberhalb des Tores. Wie k\u00f6nnte es anders sein: Auch vom Turm aus genie\u00dft ihr einen tollen Rundumblick \u00fcber Cagliari und Sardinien. Knapp 120 Stufen m\u00fcsst ihr daf\u00fcr erklimmen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Mercato Comunale di San Benedetto<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Shoppingliebhaber und vor allem Freunde der \u00f6rtlichen, kulinarischen Leckereien werden sich hingegen eher f\u00fcr diese Sehensw\u00fcrdigkeit begeistern: Der riesige Markt gilt als eine Besonderheit der Inselhauptstadt und punktet mit seinem vielseitigen Angebot, das bis kurz vor Ende des Mercato reichhaltig bleibt. Ihr k\u00f6nnt euch beim Bummeln also durchaus Zeit lassen. Im Inneren der Markthalle gibt es vor allem frisches Obst und Gem\u00fcse sowie Fleisch und Fisch<\/strong>. Rund um die Halle findet ihr au\u00dferdem Textil- und Haushaltswaren<\/strong>.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>Arch\u00e4ologisches Museum<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t
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Cagliari beherbergt verschiedene Museen, die euch tief in die Vergangenheit des Ortes und Sardiniens eintauchen lassen. Einige davon befinden sich im\u00a0Cittadella<\/strong>dei Musei<\/strong>, einem Museumskomplex. Das wohl spannendste Museum ist sicherlich das Museo archeologico nazionale di Cagliari. Dabei handelt es sich um ein arch\u00e4ologisches Museum, das Statuen, Schmuckst\u00fccke, Sarkophage, Vasen <\/strong>und andere Kunstwerke aus verschiedenen Epochen der Geschichte von der Fr\u00fchzeit bis zum Mittelalter zeigt. Die Exponate wurden in ganz Sardinien gefunden. Durch das neue Konzept des Museums, das im Jahr 2016 umgesetzt wurde, k\u00f6nnt ihr euch einen guten \u00dcberblick verschaffen: Jetzt ist alles chronologisch geordnet und mit Erkl\u00e4rungen versehen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t\n\t\t\t