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Vor gar nicht allzu langer Zeit hie\u00df Urlaub auf dem Balkan entweder eine Reise an die kroatische Adria, an den bulgarischen Goldstrand oder \u2013 je nach Lesart, nach Griechenland. L\u00e4nder wie Serbien, Kosovo oder Nordmazedonien gab es noch gar nicht oder waren nicht attraktiv. Das hat sich zum Gl\u00fcck ge\u00e4ndert.<\/p>\n
Heute locken Staaten wie Albanien, Montenegro oder Bosnien und Herzegowina immer mehr Besucher aus dem Ausland an. Kein Wunder, begeistert der Balkan doch mit einer reichhaltigen Geschichte, herzlichen Menschen und einer wundersch\u00f6nen Natur, die von majest\u00e4tischen Bergen gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Der Balkan als Halbinsel<\/h3>\n\t\n\t\t
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Der Begriff Balkan ist nicht eindeutig definiert. Zun\u00e4chst einmal wird damit die Balkanhalbinsel bezeichnet, die zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer liegt. Welche Staaten jedoch im engeren Sinne auf dem Balkan liegen, ist umstritten \u2013 je nachdem, wo man die geographischen Grenzen des Balkans ansetzt.<\/p>\n
In diesem Artikel soll es vor allem um den westlichen Balkan gehen. Die dortigen L\u00e4nder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien<\/strong> sind eher Newcomer, positionieren sich aber immer st\u00e4rker neben den bekannten Urlaubsl\u00e4ndern wie Kroatien oder Bulgarien.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die Balkanl\u00e4nder werden bei Urlaubern immer beliebter<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nDer Balkan als Gebirge<\/h3>\n\t\n\t\t
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Der Balkan ist zugleich der Name eines Faltengebirges, welches sich gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcber Bulgarien erstreckt. Das Balkangebirge bildet eine Art nat\u00fcrliche Grenze der Halbinsel und ist zudem ihr Namensgeber. Der Name Balkan kommt wom\u00f6glich aus dem T\u00fcrkischen und bedeutet so viel wie \u201eGebirge mit W\u00e4ldern\u201c<\/strong>.<\/p>\nDer Einfluss des Osmanischen Reichs ist zugleich ein weiteres Charakteristikum der Balkanstaaten. Das Gebiet war lange Zeit ein Spielball der gro\u00dfen M\u00e4chte Russland, \u00d6sterreich-Ungarn und eben dem Osmanischen Reich, was sich in der kulturellen Vielfalt<\/strong>, aber auch der komplexen Identit\u00e4tsfindung der jungen Staaten zeigt.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nAlbanien<\/h2>\n\t\n\t\t
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Unsere erste Station auf unserer abwechslungsreichen Reise durch den westlichen Balkan ist Albanien. Das kleine Land an der Adriak\u00fcste hat zwar nur knapp drei Millionen Einwohner, verzaubert aber durch eine reichhaltige Kultur und viele Sandstr\u00e4nde an der K\u00fcste, wo die Adria in das Ionische Meer \u00fcbergeht.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t
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Der Badeort Saranda an der Albanischen Riviera<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Die Hauptstadt Albaniens ist Tirana. Sie ist zugleich die gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Stadt des Landes sowie kultureller Mittelpunkt. Das zeigt sich vor allem am zentralen Skanderbeg-Platz, auf dem sowohl das gleichnamige Reiterstandbild als auch der 35 Meter hohe Uhrenturm und die Et\u2019hem-Bey-Moschee als wichtigste Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt stehen.<\/p>\n
Wer seinen Urlaub in Albanien gern mit ausgedehnten Strandtagen abrundet, sollte sich die Badeorte Ksamil und Durr\u00ebs<\/strong> n\u00e4her anschauen. Fans von arch\u00e4ologischen St\u00e4tten sollten hingegen einen Abstecher ins 2.400 Jahre alte Shkodra oder zur antiken Ruinenstadt Butrint machen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Albanien verzaubert mit viel unber\u00fchrter Natur<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Eher in den kleinen D\u00f6rfern ringsum der gro\u00dfen St\u00e4dte, findet sich die bekannte albanischen Volkskultur. Bunte Trachten, Volkst\u00e4nze und nicht zuletzt die vielseitigen Ges\u00e4nge festigten die kulturelle Identit\u00e4t der Albaner auch zu Zeiten der Besetzung. Die charakteristische iso-polyphone Musik des S\u00fcdens wurde von der UNESCO sogar als immaterielles Kulturerbe der Menschheit<\/strong> anerkannt und ausgezeichnet.<\/p>\nWem der Sinn eher nach Natur steht, der wird im gebirgigen Inland gl\u00fccklich. Im Norden erstreckt sich das Prokletije, ein Gebirgsmassiv mit H\u00f6hen bis zu 2.700 Metern. Hier sowie in den insgesamt 14 Nationalparks l\u00e4sst es sich bestens wandern<\/strong>, klettern oder unber\u00fchrte Flora und Fauna bestaunen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nBosnien und Herzegowina<\/h2>\n\t\n\t\t
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Unsere n\u00e4chste Station ist Bosnien und Herzegowina, einer der Nachfolgestaaten Jugoslawiens und vielleicht das angesagteste der jungen Balkanl\u00e4nder<\/strong>. St\u00e4dte wie Sarajevo wirken zumindest auf aufgeschlossene Urlauber sehr anziehend, was sicher auch an der gro\u00dfartigen Landschaft des Landes liegt.<\/p>\nDie Hauptstadt Sarajevo ist ein leuchtendes Beispiel f\u00fcr Vielfalt und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung<\/strong>. Hier stehen Kirchen neben Synagogen und Moscheen und osmanische Kaffeeh\u00e4user neben modernen Bierg\u00e4rten. Entdeckt die Altstadt und lasst euch von der Kultur aus acht Jahrhunderten Stadtgeschichte verzaubern.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die Altstadt von Sarajevo <\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Eine weitere wichtige Stadt, die unbedingt auf eurer To-do-Liste stehen sollte, ist Mostar. Der malerische Ort am Fluss Neretva<\/strong> scheint wie aus einer Postkarte entsprungen zu sein. \u00c4u\u00dferst geschichtstr\u00e4chtig ist die Br\u00fccke Stari Most \u00fcber den Fluss, die einst gesprengt wurde und die Stadt in einen kroatischen und einen bosnischen Teil teilte, heute aber beide Stadtteile wieder vereint.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Mostar am Fluss Neretva<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Nicht nur die St\u00e4dte, sondern vor allem die Natur locken immer mehr G\u00e4ste auf diesen Teil des Balkans. Obwohl Bosnien und Herzegowina recht klein ist, gibt es hier schneebedeckte Berge, \u00fcppige W\u00e4lder und sogar einen 30 Meter hohen Wasserfall, die Kravica-Wasserf\u00e4lle nahe dem Ort Studenci.<\/p>\n
Im Balkanland k\u00f6nnt ihr also wunderbare Wandertouren<\/strong> machen, euch mit dem Schlauchboot auf die wilde Neretva wagen oder im Winterparadies Jahorina eure Skier herausholen. Danach geht es in die Caf\u00e9s und Bars der St\u00e4dte, wo bei Bier und \u0106evap\u010di\u0107i \u00fcber die Erlebnisse des Tages geplaudert wird.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nKosovo<\/h2>\n\t\n\t\t
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Sogar noch j\u00fcnger als Bosnien und Herzegowina ist die Republik Kosovo, die ganz eng betrachtet, noch nicht einmal ein voll anerkannter souver\u00e4ner Staat ist. Das bedeutet aber nicht, dass der Kosovo nicht trotzdem ein lohnendes Urlaubsziel auf dem Balkan<\/strong> abgibt.<\/p>\nDie Hauptstadt des Kosovo ist Pristina mit rund 200.000 Einwohnern, wenn man die Bewohner der umliegenden Ortschaften mitz\u00e4hlt. Die Stadt ist stark muslimisch gepr\u00e4gt. Es gibt hier gleich mehrere beachtliche Moscheen, von denen die Gr\u00f6\u00dften aus dem 15. Jahrhundert stammen. Au\u00dferdem gibt es in Pristina einen gro\u00dfen Hamam, ein traditionelles osmanisches Badehaus<\/strong>.<\/p>\nDie zweite wichtige Stadt des Kosovo ist Prizren. Die Stadt spielte vor allem bei den Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen der Albaner im 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Heute ist Prizren beliebt wegen der vielen historischen Bauten in der Altstadt<\/strong> und der beeindruckenden Festung, die auf einem H\u00fcgel \u00fcber der Stadt thront.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Atemberaubende Berglandschaften im Kosovo<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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\u00c4hnlich wie in Bosnien und Herzegowina stehen auch in kosovarischen St\u00e4dten oft Moscheen neben katholischen oder orthodoxen Kirchen und Kathedralen. Wie auf dem gesamten Balkan zeigt sich auch hier, dass sich \u00fcber die Jahrhunderte hier verschiedenste Kulturen und Religionen vermischten<\/strong>.<\/p>\nDer Kosovo ist vergleichsweise flach und liegt gr\u00f6\u00dftenteils in der Ebene des Amselfeldes. Doch im Westen gibt es einen Nationalpark, der auch die \u201everwunschenen Berge des Kosovo\u201c<\/strong> genannt wird. Hierhin solltet ihr reisen, wenn ihr zwischen glasklaren Seen und 2.000 Meter hohen Gipfeln wandern m\u00f6chtet.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nMontenegro<\/h2>\n\t\n\t\t
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Der westliche Nachbar des Kosovo ist Montenegro. Mit nur rund 620.000 Einwohnern ist dieser Staat einer der kleinsten auf dem Balkan. Trotzdem konnten sich die Montenegriner zuletzt \u00fcber steigende Besucherzahlen freuen. Das liegt vor allem an der g\u00fcnstigen Lage direkt an der malerischen Adriak\u00fcste<\/strong>.<\/p>\nWer einen sch\u00f6nen Urlaub am Strand der Adria verbringen m\u00f6chte, der muss sich nicht auf Kroatien beschr\u00e4nken. Auch in Montenegro gibt es diese M\u00f6glichkeit, nur ohne den gro\u00dfen Sommerandrang. Die Str\u00e4nde im Westen des Landes sind schneewei\u00df, das Wasser glasklar und die Badeorte oft menschenleer \u2013 ein ideales Ziel f\u00fcr alle, die einen Traumstrand ohne Menschenmengen suchen<\/strong>.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Montenegro ist ein absolutes Naturparadies<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Etwas weiter im Inland findet ihr mehrere Nationalparks, in denen der Schutz von Pflanzen und Tieren ganz oben auf der Agenda<\/strong> steht. Besucht den Skutarisee, den Lovcen-Nationalpark oder den Durmitor-Nationalpark mit seinen tiefen Schluchten und majest\u00e4tischen Bergmassiven.<\/p>\nDie Hauptstadt von Montenegro ist \u00fcbrigens Podgorica, das ehemalige Titograd. Hier befinden sich viele kulturelle Einrichtungen<\/strong> wie etwa das Nationaltheater, einige Museen sowie die wichtigsten Galerien des Landes. Die Br\u00fccken \u00fcber die Moraca, die serbisch-orthodoxe Auferstehungskathedrale sowie die Zitadelle von Podgorica sind ebenfalls sehenswert.<\/p>\nNach einer langen Wanderung in einem der Nationalparks k\u00f6nnt ihr in der Altstadt von Podgorica entspannen und euch den Gen\u00fcssen der Balkank\u00fcche<\/strong> hingeben. In Montenegro bekommt ihr nach dem Essen \u00fcbrigens immer einen Sljivovica, den auch hierzulande nicht unbekannten Pflaumenschnaps.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nNordmazedonien<\/h2>\n\t\n\t\t
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Ganz im Zentrum des Balkans befindet sich Nordmazedonien. Der nordwestliche Teil der historischen Region Makedonien besticht durch Hoch- und Tiefebenen sowie Berge und H\u00fcgel an den Ausl\u00e4ufern des Dinarischen Gebirges. Damit verbunden ist eine weitgehend unber\u00fchrte Flora und Fauna<\/strong>.<\/p>\n\u00c4hnlich wie in den meisten anderen L\u00e4ndern auf dem Balkan kommen auch in Nordmazedonien Wanderer und Naturfreunde voll auf ihre Kosten<\/strong>. Beinahe vier Prozent des Staatsgebietes sind als Nationalpark ausgewiesen. Dort tummeln sich beispielsweise B\u00e4ren, Dachse, W\u00f6lfe, F\u00fcchse und Luchse.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Der Ohridsee ist bei Badeg\u00e4sten beliebt<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Stadt von Nordmazedonien ist Skopje am Fluss Vardar. Die mehr als 2.000 Jahre alte Stadt weist Bauwerke aus den verschiedensten Epochen auf und ist ein weiteres interessantes Beispiel f\u00fcr die Vermischung verschiedenster kultureller Einfl\u00fcsse aus griechischer, r\u00f6mischer, byzantinischer und osmanischer Zeit<\/strong>.<\/p>\nIn Skopje stehen\u00a0noch die Reste eines alten r\u00f6mischen Aqu\u00e4dukts sowie byzantinische Kirchen und Kl\u00f6ster, vor allem aber Bauwerke aus osmanischer Zeit. Die Altstadt, das sogenannte Basar-Viertel, ist voll mit Moscheen, Hamams und Karawansereien<\/strong>.<\/p>\nSkopje ist au\u00dferdem das unbestrittene kulturelle Zentrum des Landes<\/strong>. In Skopje erwarten euch viele Museen und Galerien, etwa das Museum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst oder die nationale Kunstgalerie. Zudem finden hier Musik- und Literaturfestivals statt, darunter ein bekanntes Jazz-Festival, ein Opernfestival und ein Blues und Soul Festival.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Serbien<\/h2>\n\t\n\t\t
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Das gr\u00f6\u00dfte der hier vorgestellten L\u00e4nder ist Serbien. Dieser Binnenstaat ist der Rechtsnachfolger des zerfallenen Jugoslawiens und hat nach wie vor sehr komplexe Beziehungen zu den anderen Nachfolgestaaten. Aber auch Serbien hat sich zuletzt zu einem Geheimtipp auf dem Balkan<\/strong> gemausert.<\/p>\nSerbiens Landschaft ist abwechslungsreich und besteht aus den sanften Ebenen der Vojvodina im Norden und den durch Gebirge und Flusst\u00e4ler zerfurchten Hochlanden im S\u00fcden. In f\u00fcnf Nationalparks und 20 Naturparks<\/strong> kann nach Herzenslust gewandert werden. Es gibt Pflanzen zu entdecken, die nur in der Region vorkommen.<\/p>\nDie Hauptstadt Serbiens ist Belgrad, die \u201ewei\u00dfe Stadt\u201c. Sie ist zugleich das Bildungs- und Kulturzentrum des Landes<\/strong> und beherbergt mit dem Dom des Heiligen Sava zugleich die gr\u00f6\u00dfte Kirche des Balkans. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Belgrader Festung, an deren Standort schon seit der R\u00f6merzeit Befestigungen erbaut wurden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die wundersch\u00f6ne Altstadt von Belgrad<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Ein Geheimtipp in Serbien ist Novi Sad, das auch das \u201eserbische Athen\u201c<\/strong> genannt wird. Theater, Literatur und Wissenschaft haben hier einen besonders hohen Stellenwert. Nicht umsonst ist Novi Sad neben Kaunas in Litauen und Esch in Luxemburg die Kulturhauptstadt Europas 2022.<\/p>\nIn Serbien gibt es zahlreiche arch\u00e4ologische Fundst\u00e4tten<\/strong> und nicht wenige sehen in dieser Region die Wiege der europ\u00e4ischen Zivilisation. Artefakte der Ausgrabungsst\u00e4tte Lepenski Vir gehen auf das 7. Jahrtausend v. Chr. zur\u00fcck.\u00a0Wer sich also auf Entdeckungstour durch die europ\u00e4ische Fr\u00fchgeschichte machen will, wird in Serbien f\u00fcndig.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nWeitere Balkan-L\u00e4nder entdecken<\/h3><\/div><\/div><\/div>
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Balkan Urlaub: Tipps zur Reise durch Europas S\u00fcdosten<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n