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Japan ist ein beliebtes Reiseziel in Ostasien und die japanische Bezeichnung Nihon bedeutet w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \u201eDas Land, in dem die Sonne ihr Zuhause hat\u201c. Wer dem Ursprung der Sonne auf den Grund gehen will, macht bei einem Urlaub vor allem in der Hauptstadt Tokio und der alten Kaiserstadt Ky\u014dto Station. Es lohnt sich aber in jedem Fall, auch etwas abseits der bekannten Reiseziele zu wandeln und einen Abstecher nach K\u014dbe zu machen.<\/p>\n
K\u014dbe befindet sich wie T\u014dky\u014d und Ky\u014dto auf der Hauptinsel Honsh\u016b und ist nur etwa 30 Kilometer von der bekannten Stadt \u014csaka entfernt. Daher geh\u00f6rt K\u014dbe geografisch zur Region Kansai (auch Kinki genannt) und liegt im Norden der Bucht von \u014csaka<\/strong>. Die Gro\u00dfstadt besitzt sowohl einen beeindruckenden Seehafen als auch einen Flughafen f\u00fcr Inlandsfl\u00fcge. W\u00e4hrend das Stadtgebiet an der K\u00fcste von vielen Menschen besiedelt wird und sehr modern ist, nimmt die Bev\u00f6lkerungsdichte in Richtung Norden ab und das Stadtbild wird l\u00e4ndlicher. So erlebt ihr bei einem Besuch den f\u00fcr Japan typischen Kontrast aus Urbanit\u00e4t und traditioneller Lebensart.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Blick auf K\u014dbe in Japan<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSehensw\u00fcrdigkeiten<\/h2>\n\t\n\t\t
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K\u014dbe bietet durch die vorhandene Vielf\u00e4ltigkeit im Bereich Kultur und Stadtbild einen besonderen Charme. Hinzu kommen die Sehensw\u00fcrdigkeiten, die bei einem Besuch in der Stadt zu begeistern wissen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Hafen<\/h3>\n\t\n\t\t
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Da K\u014dbe eine pulsierende Hafenstadt ist, geh\u00f6rt der Hafen zu den wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten. Bei einem Spaziergang vor Ort sto\u00dft ihr automatisch auf den Port Tower. Dieser rote Hafenturm ist zugleich das Wahrzeichen der Stadt<\/strong> und wurde 1963 erbaut. Mit einer H\u00f6he von 108 Metern \u00fcberragt er die nahen Bauwerke und kann au\u00dferdem auch besichtigt werden. Es gibt eine Aussichtsplattform, die auf 90 Metern H\u00f6he errichtet wurde. Der sich von dort aus bietende Blick hinab auf die Stadt und hinein in die Bucht von \u014csaka ist beeindruckend und sollte unbedingt als Foto festgehalten werden. Unmittelbar neben dem Hafenturm befindet sich das Maritime Museum. Hier k\u00f6nnt ihr alte Schiffe entdecken und es wird \u00fcber die Bedeutung der Schifffahrt f\u00fcr die japanische Kultur und Wirtschaft informiert.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Der Hafenturm K\u014dbe<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nAkashi-Kaiky\u014d-Br\u00fccke<\/h3>\n\t\n\t\t
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K\u014dbe ist \u00fcber eine Autobahnbr\u00fccke direkt mit der Insel Awaji-shima verbunden. Selbst wenn ein Inselbesuch nicht auf der To-do-Liste steht, lohnt sich ein Blick auf die Br\u00fcckenkonstruktion. Bei Tageslicht seht ihr, wie eindrucksvoll die H\u00e4ngebr\u00fccke insgesamt 3.911 Meter Gesamtl\u00e4nge zur\u00fccklegt. Bei Nacht wird sie zudem in buntes Licht geh\u00fcllt. Der Bau von 1998 galt lange Zeit als l\u00e4ngste H\u00e4ngebr\u00fccke der Welt<\/strong>. Erst 2022 musste sie diesen Titel an die in der T\u00fcrkei befindliche \u00c7anakkale-1915-Br\u00fccke abgeben, die nun mit 5.169 Metern L\u00e4nge den ersten Platz belegt. Wer mehr \u00fcber die Akashi-Kaiky\u014d-Br\u00fccke erfahren m\u00f6chte, findet das \u201eHashi no Kagakukan\u201c, das Br\u00fccken-Wissenschaftsmuseum, im Stadtteil Tarumi-ku.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die Akashi-Kaikyo-Br\u00fccke verbindet K\u014dbe mit der Insel Awaji-shima <\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nStadtviertel Nankin-machi<\/h3>\n\t\n\t\t
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Dieses Viertel beheimatet eine der drei gr\u00f6\u00dften Chinatowns in ganz Japan und ist f\u00fcr die meisten Besucher ein absolutes Must-see. Hier tummeln sich Einheimische und Besucher dicht an dicht, w\u00e4hrend sie in den mehr als 100 Restaurants und Gesch\u00e4ften unterwegs sind. Wer abends dem Weg nach Nankin-machi folgt, wird vom Strahlen der traditionellen chinesischen Lampions empfangen<\/strong>, die zwischen den H\u00e4usern gespannt sind. Ebenso sehenswert ist auch der Tempel im chinesischen Stadtviertel, der Lord Guan gewidmet ist.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nStadtviertel Kitano-ch\u014d<\/h3>\n\t\n\t\t
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Bei einem Besuch in diesem Viertel neigen G\u00e4ste aus Europa dazu, ungl\u00e4ubig die Augen aufzurei\u00dfen, denn Kitano-ch\u014d ist eine Hommage an den Baustil der europ\u00e4ischen Kultur. Die Errichtung der meisten Geb\u00e4ude geht auf die Meiji-Zeit (1868-1912) zur\u00fcck, in der viele Immigranten nach Japan kamen<\/strong> und sich in diesem Stadtviertel ein neues Leben aufbauten. Ihr spaziert an den sogenannten Ijinkan, den ehemaligen Wohnh\u00e4usern der Immigranten vorbei. Die Bauwerke werden noch heute mit Liebe gepflegt, sind teilweise zu besichtigen und wurden in manchen F\u00e4llen zu Museen ausgebaut. Zu den sch\u00f6nsten Bauten geh\u00f6ren das French House und die Geb\u00e4ude in deutschen Baustilen. Tats\u00e4chlich findet sich noch heute eine Deutsche Gemeinde in K\u014dbe.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Haus in Kitano-cho<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nMuseen<\/h3>\n\t\n\t\t
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K\u014dbe ist ein Paradies f\u00fcr alle, die sich gern in Museen dem gesammelten Wissen zu einem Thema gegen\u00fcbersehen. Neben dem Maritimen Museum und dem Br\u00fcckenmuseum gibt es viele weitere. Tats\u00e4chlich ist es kein Problem, mehrere Tage am St\u00fcck nur auf Museumstour durch K\u014dbe zu gehen. Zu den sch\u00f6nsten Adressen geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t
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\nStadtmuseum K\u014dbe (zeigt arch\u00e4ologische Funde sowie Kunst und widmet sich dem internationalen Kulturaustausch)<\/li>\n Wissenschaftsmuseum (mit Planetarium)<\/li>\n Erdbeben-Gedenkmuseum (gewidmet den Opfern des Erdbebens von 1995)<\/li>\n Kawasaki World (zeigt Motorr\u00e4der, Autos und Flugzeuge der Firma Kawasaki)<\/li>\n Hakutsuru-Sake-Brauereimuseum (alles rund um Reiswein)<\/li>\n Takenaka Carpentry Tool Museum (Schreinereimuseum)<\/li>\n K\u014dbe Lamp Museum (Lampenmuseum)<\/li>\n K\u014dbe Kitano Museum (Kunstmuseum)<\/li>\n<\/ul>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Aktivit\u00e4ten<\/h2>\n\t\n\t\t
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Es gibt in K\u014dbe viel zu sehen und noch mehr zu erleben. Seid ihr in der Stadt, k\u00f6nnt ihr bei folgenden Aktivit\u00e4ten der japanischen Kultur noch n\u00e4her kommen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
K\u014dbe-Rind probieren<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die regionale K\u00fcche eines Urlaubsziels geh\u00f6rt f\u00fcr viele Menschen zu den kulturellen Highlights und gerade in Japan gilt es, eine umfangreiche K\u00fcche kennenzulernen, die weit \u00fcber das Stichwort Sushi hinausgeht. In K\u014dbe steht automatisch das Probieren von K\u014dbe-Rind auf der To-do-Liste. Die Bauern vor Ort pflegen ihre Tiere mit geradezu religi\u00f6ser Hingabe. Jeden Tag werden die Rinder gestreichelt und massiert, erhalten nur das beste Tierfutter<\/strong> und dazu kleine Mengen Bier und Reiswein. Die Rinder genie\u00dfen auf naturbelassenen Weidefl\u00e4chen und bei klassischer Musik in den Unterk\u00fcnften ein echtes Luxusleben. Entsprechend ist das Fleisch vom K\u014dbe-Rind international bekannt f\u00fcr seine nahezu unerreichbare Qualit\u00e4t. Diese hat allerdings auch ihren Preis: Mehrere hundert Euro kostet ein Kilogramm. So teuer muss ein Essen im Urlaub vor Ort nat\u00fcrlich nicht sein, denn ihr bestellt ein Gericht, bei dem das Rindfleisch die ber\u00fchmte Kirsche auf der Sahnetorte ist. Es lohnt sich f\u00fcr Besucher auf jeden Fall, in einem Restaurant ein Gericht mit einem hauchd\u00fcnnen Streifen K\u014dbe-Rindfleisch zu bestellen!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Rohes Fleisch des K\u014dbe-Rinds <\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nEinkaufen in Sannomiya-motomachi<\/h3>\n\t\n\t\t
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Ob bei Sonnenschein oder Regen, die mit Glas \u00fcberdachte Einkaufsstra\u00dfe ist immer einen Besuch wert. \u00dcber eine L\u00e4nge von etwa 600 Metern erstreckt sich das Einkaufsparadies und bietet Gesch\u00e4fte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten<\/strong>. Ob Kleidung, Elektronik oder japanische Haushaltswaren, Spielzeug und mehr: Hier taucht ihr in ein typisch japanisches Shoppingerlebnis ein.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nTempel & Schreine besichtigen<\/h3>\n\t\n\t\t
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Wie \u00fcberall in Japan befinden sich auch in K\u014dbe mehrere buddhistische Tempel und Shint\u014d-Schreine. Beim Betreten der Anlagen wechselt ihr von einem Moment zum anderen vom lebhaften Treiben der Stadt hin\u00fcber in and\u00e4chtige Ruhe<\/strong>. Ein Tipp ist zudem der chinesische Tempel Kanteiby\u014d im Viertel Nankin-machi.\u00a0 Erbaut nach dem Vorbild traditioneller japanischer Architektur, finden sich aber auch chinesische Elemente im Erscheinungsbild des Tempels wieder. Wer durch das mittlere Tor Richtung Tempel schreitet, begegnet zun\u00e4chst einem Brunnen mit der Figur eines Karpfen, der einen Wasserfall hinaufsteigt. Dies ist das Zeichen f\u00fcr das Tor zum Erfolg. Kurz dahinter erscheint dann die Statue eines blauen Drachens.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Der Minatogawa Schrein in Kobe<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Ebenfalls sehenswert ist der Shint\u014d-Schrein Minatogawa, der in den 1870er bereits errichtet wurde. Am 25. Mai findet dort j\u00e4hrlich ein gro\u00dfes Fest statt, das den Todestag von Kusunoki Masashige markiert. Ihm ist der Schrein gewidmet, denn der japanische Samurai gilt allgemein als Nationalheld<\/strong>.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nSpazieren in Parkanlagen<\/h3>\n\t\n\t\t
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Wie wichtig den Menschen in Japan eine enge Verbindung zur Natur ist, wird in K\u014dbe anhand der liebevoll gepflegten Parks<\/strong> deutlich. Ein Spazieren durch die Anlagen blendet den Gro\u00dfstadttrubel sofort aus. Viele Einheimische nutzen ihre Mittagspause f\u00fcr Entspannung im Gr\u00fcnen und an Wochenenden werden vielerorts kleine Picknicks veranstaltet. Neben dem Meriken Park und K\u014dbe Fruit & Flower Park findet ihr die K\u014dbe Nunobiki Herb Gardens, den K\u014dbe Earthquake Memorial Park sowie Sorakuen Garden und den Suma Rikyu Park.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Die K\u014dbe Nunobiki Herb Garden<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSeilbahnfahrt zur Aussichtsplattform Kikuseidai<\/h3>\n\t\n\t\t
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Zu K\u014dbe geh\u00f6rt der Berg Maya, der von Einwohnern und Besuchern aus dem Umland gern f\u00fcr Wanderungen genutzt wird. Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen auch Urlauber eine Bergwanderung machen, doch viele entscheiden sich lieber f\u00fcr eine Fahrt mit der Seilbahn. Sie tr\u00e4gt euch hinauf zur Plattform Kikuseidai und schenkt euch einen Panoramablick aufs Umland<\/strong>. Legt ihr euren Besuch auf den Abend, werdet ihr von der sogenannten \u201eTen Million Dollar Night View\u201c, belohnt: Der Anblick der hell erleuchteten Stadt verschl\u00e4gt euch ganz bestimmt den Atem.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nEntspannung im Onsen<\/h3>\n\t\n\t\t
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Japanische Onsen sind weltbekannt und seit Jahrhunderten eng mit der Kultur des Landes verbunden. Sie als Thermalb\u00e4der zu \u00fcbersetzen, stimmt zwar, wird dem Erlebnis eines Onsen-Besuchs jedoch nicht ganz gerecht. Seid ihr in K\u014dbe, solltet ihr unbedingt einen Tag im Onsen einplanen<\/strong>. Das n\u00e4here Umfeld der Stadt lockt gleich mit mehreren Anlagen. Die bekannteste Adresse ist Arima Onsen, etwa eine halbe Stunde Zugfahrt vom Stadtzentrum entfernt.<\/p>\nWichtig: Wer als Paar oder Familie einen Onsen-Besuch plant, muss wissen, dass die meisten japanischen B\u00e4der eine strenge Trennung nach Geschlecht vorsehen. Frauen und M\u00e4dchen sowie M\u00e4nner und Jungen haben je einen abgetrennten Bereich zum vorherigen Duschen und anschlie\u00dfenden Baden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Besuch in \u014csaka<\/h3>\n\t\n\t\t
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Da K\u014dbe im Norden der Bucht von \u014csaka liegt, bieten sich Ausfl\u00fcge in die Region an. Mindestens ein Tagesausflug sollte euch in die Millionenstadt \u014csaka f\u00fchren. Mit der Japan Railways (JR) Zugverbindung seid ihr in exakt 21 Minuten dort und k\u00f6nnt das Treiben der drittgr\u00f6\u00dften Stadt Japans<\/strong> auf euch wirken lassen. Besucht das Riesenrad im Hafen und das Wahrzeichen der Stadt \u2013 die Burg \u014csaka. Wer vom Leben an und im Meer fasziniert ist, sollte sich das Kaiyukan-Aquarium auf die Liste der To-dos setzen. Umgekehrt k\u00f6nnt ihr nat\u00fcrlich w\u00e4hrend eines Aufenthalts in \u014csaka in K\u014dbe vorbeischauen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nReise-Infos<\/h2>\n\t\n\t\t
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Eine Urlaubsreise um den halben Globus will gut geplant sein. Die wichtigsten Reise-Infos f\u00fcr einen Urlaub in Japan mit dem Ziel K\u014dbe haben wir daher hier bereits f\u00fcr euch zusammengefasst.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Reisezeit<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die beste Reisezeit f\u00fcr einen Besuch ist Ende M\u00e4rz, wenn die Kirschb\u00e4ume in Japan bl\u00fchen. Doch auch abseits der Kirschbl\u00fcte ist K\u014dbe zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Vermeidet lediglich die Regenzeit<\/strong> im Juni und Juli. Dann gibt es in Japan h\u00e4ufig sehr starken Niederschlag, sodass viele Ausfl\u00fcge sprichw\u00f6rtlich ins Wasser fallen. Der August ist als Reisezeit ebenfalls nicht ideal, denn hier steigen die Temperaturen teils \u00fcber 30 Grad Celsius und machen Besichtigungen und Aktivit\u00e4ten weniger attraktiv.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Blick \u00fcber die Bucht von \u014csaka<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nReisevorbereitung<\/h3>\n\t\n\t\t
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F\u00fcr euren Japan-Urlaub ben\u00f6tigt ihr immer einen Reisepass. Urlauber erhalten bei Ankunft eine kostenfreie Aufenthaltsgenehmigung f\u00fcr 90 Tage<\/strong>, die bei Bedarf um weitere 90 Tage verl\u00e4ngert werden kann.<\/p>\n\u00dcberlegt euch vor der Reise, ob ihr viel mit \u00f6ffentlichen Z\u00fcgen unterwegs sein m\u00f6chtet. In diesem Fall lohnt sich vorab der Kauf des Japan Rail Pass<\/strong>. Z\u00fcge der JR-Linie (auch Shinkansen, die Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge) k\u00f6nnen damit f\u00fcr sieben, 14 oder 21 Tage genutzt werden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nAnreise & Fortbewegung vor Ort<\/h3>\n\t\n\t\t
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Euer Flug nach Japan f\u00fchrt im Regelfall \u00fcber einen der zwei internationalen Flugh\u00e4fen Haneda oder Narita. Mit einem Direktflug sind es gut zw\u00f6lf Stunden ab Deutschland<\/strong>. Ist K\u014dbe eine Station auf eurer Japanreise und ihr seid bereits im Land, k\u00f6nnt ihr \u00fcber Inlandsfl\u00fcge am Flughafen der Stadt ankommen. Alternativ verbindet Japans Eisenbahnnetz die Stadt mit anderen Gro\u00dfst\u00e4dten. Ab Tokio seid ihr dank Shinkansen in knapp drei Stunden am Ziel. Von Ky\u014dto sind es mit dem Shinkansen gerade mal 30 Minuten. Auch von dort lohnt sich ein Tagesausflug nach K\u014dbe.<\/p>\nIn K\u014dbe gibt es zwei JR-Bahnh\u00f6fe, K\u014dbe-eki und Sannomiya-eki. Zwischen beiden liegt das Herz der Stadt<\/strong>, sodass eure Ausfl\u00fcge zu Sehensw\u00fcrdigkeiten und Attraktionen an einem dieser Bahnh\u00f6fe beginnen. Um Stationen innerhalb der Stadt zu verbinden, gibt es zudem seit 1977 eine U-Bahn \u2013 die Seishin-Yamate-Linie mit insgesamt 16 Metro-Stationen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nSprache & Verst\u00e4ndigung<\/h3>\n\t\n\t\t
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Viele Japanurlauber sprechen zwar kein Japanisch, kommen aber mit Englischkenntnissen gut durchs Land. Gerade in den Gro\u00dfst\u00e4dten verstehen viele eure Fragen auf Englisch und helfen gern weiter. Bei der Aussprache des Englischen haben viele Japaner allerdings Probleme. Es hilft in jedem Fall, dass Beschilderungen an den Bahnh\u00f6fen oft zus\u00e4tzlich in Englisch beschriftet sind<\/strong>. Viele Hotels und Restaurants sowie Gesch\u00e4fte sind auf internationale G\u00e4ste vorbereitet und bieten englischsprachige Empfangsbereiche sowie Speisekarten.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nW\u00e4hrung<\/h3>\n\t\n\t\t
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In Japan zahlt ihr mit dem Yen. Ein wenig Bargeld solltet ihr bereits in Deutschland oder am Flughafen umtauschen<\/strong>, damit ihr Getr\u00e4nkeautomaten nutzen und in kleinen Gesch\u00e4ften einkaufen k\u00f6nnt. In allen gr\u00f6\u00dferen L\u00e4den, Hotels und Restaurants ist das Zahlen mit Kreditkarte im Normalfall kein Problem.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Essen & Spezialit\u00e4ten<\/h3>\n\t\n\t\t
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K\u014dbe-Rindfleisch ist nat\u00fcrlich die bekannteste Spezialit\u00e4t der Stadt. Neben einer Kostprobe dieses besonderen Fleisches erwarten euch noch viele weitere Speisen und Getr\u00e4nke der Region. Die japanische K\u00fcche geht weit \u00fcber die Klassiker Sushi und Reisgerichte hinaus. Sehr beliebt sind frittierte Speisen wie Tempura oder Okonomiyaki (eine Art Pizza). Probiert auch einmal eine Nudelsuppe mit Ramen<\/strong>. Hier wird traditionell mit Gem\u00fcse und einem Streifen Fleisch als Topping gearbeitet.<\/p>\nViele Erwachsene lassen es sich nicht nehmen, das alkoholische Nationalgetr\u00e4nk auszuprobieren, den Reiswein. Gut zu wissen: Hierzulande sprechen wir von Sake, wenn wir diesen Wein mit bis zu 20 Prozent Alkoholanteil meinen, in Japan allerdings bedeutet das Wort Sake zun\u00e4chst einmal nur Alkohol. Der Reiswein selbst hei\u00dft Nihonshu<\/strong>. Es k\u00f6nnte bei einer Sakebestellung also theoretisch Bier, Schnaps oder anderer Alkohol ausgeschenkt werden. Doch keine Sorge: Restaurantbesitzer wissen, dass internationale G\u00e4ste mit Sake das Nationalgetr\u00e4nk meinen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Hotel & Unterk\u00fcnfte<\/h3>\n\t\n\t\t
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Obwohl K\u014dbe keine Hochburg des internationalen Urlaubs ist, finden sich in der Stadt eine ganze Reihe von \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten<\/strong>. Die Hotels der Stadt sind insgesamt sehr modern und bieten gut gepflegte, kleine Zimmer. Da Raum in japanischen Gro\u00dfst\u00e4dten immer als rares Gut gilt, sind die Zimmer nicht ausufernd, f\u00fcr \u00dcbernachtungen und gem\u00fctliche Abende nach einem Besichtigungstag aber v\u00f6llig ausreichend. Etwas au\u00dferhalb des Stadtzentrums gibt es einfachere Unterk\u00fcnfte und im l\u00e4ndlichen Raum findet ihr vermehrt G\u00e4steh\u00e4user mit traditionellen G\u00e4stezimmern. Wer besonders g\u00fcnstig und komplett anders \u00fcbernachten m\u00f6chte, kann in K\u014dbe auch eine \u00dcbernachtung in einem Kapselhotel ausprobieren.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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K\u014dbe in Japan: Reisetipps, Sehensw\u00fcrdigkeiten & Kobe-Rind<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n