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Das rund 100.000 Quadratkilometer gro\u00dfe Transsilvanien (auch Transsylvanien geschrieben) deckt den s\u00fcd\u00f6stlichen Raum der Karpaten ab. Hier erhebt sich der Karpatenwald und wurde zum Namensgeber des Gebietes<\/strong>, denn Transsilvanien bedeutet \u00fcbersetzt \u201eJenseits des Waldes\u201c.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Burg bei Bra\u015fov und die Karpaten<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Ein ebenfalls bekannter und oft gebr\u00e4uchlicher Name f\u00fcr die Region lautet Siebenb\u00fcrgen. Diese Bezeichnung geht auf das 12. Jahrhundert zur\u00fcck, als Siedler aus Sachsen in Richtung Transsilvanien auswanderten und es gegen Eroberungsversuche der T\u00fcrken und Tataren verteidigten. W\u00e4hrend dieser Zeit wurden insgesamt sieben Festungsst\u00e4dte<\/strong> errichtet und der Name Siebenb\u00fcrgen war geboren. Die lateinische Bezeichnung Transsilvanien und der rum\u00e4nische L\u00e4ndername Ardeal sind etwas pr\u00e4senter.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nGraf Dracula: Gruselfigur oder Held?<\/h3>\n\t\n\t\t
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Mit ihren teils unber\u00fchrten Urw\u00e4ldern mit W\u00f6lfen und Braunb\u00e4ren<\/strong> l\u00e4sst die stille und weitl\u00e4ufige Bergregion automatisch eine mysteri\u00f6se Stimmung entstehen. Dazu passt nat\u00fcrlich hervorragend die Geschichte des Vampirf\u00fcrsten Dracula.<\/p>\nDie Idee des blutr\u00fcnstigen Grafen fu\u00dft vor allem auf dem 1897 erschienenen Roman \u201eDracula\u201c von Bram Stoker. Der Autor bediente sich f\u00fcr seine Figur bei dem Adeligen Vlad III., der im 15. Jahrhundert lebte und 80.000 Feinde aufgespie\u00dft haben soll. So bekam er den Beinamen \u201eder Pf\u00e4hler\u201c, was indirekt in die Draculasaga einfloss. W\u00e4hrend der Adelige aus dem F\u00fcrstentum der Walachei bei seinen Feinden gef\u00fcrchtet war, besch\u00fctzte er seine Untertanen<\/strong> gegen Truppen des Osmanischen Reiches ebenso wie gegen Bojaren und bek\u00e4mpfte die Korruption. Daher gilt er im historischen Ged\u00e4chtnis der Region als Held.<\/p>\nUnd bis heute gibt es noch lebende Verwandte<\/strong> des Grafen. Tats\u00e4chlich kam Queen Mary einst aus Transsilvanien und ist die Urururgro\u00dfmutter von K\u00f6nig Charles III.: Der heutige K\u00f6nig Gro\u00dfbritanniens geh\u00f6rt damit zur Blutlinie von Graf Dracula.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nSt\u00e4dte<\/h2>\n\t\n\t\t
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Wie kleine Inseln liegen die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte Transsilvaniens in der weitl\u00e4ufigen Naturlandschaft verteilt und begr\u00fc\u00dfen Reisende mit Herzlichkeit, kulturellen Denkm\u00e4lern und der Geschichte rund um Graf Dracula.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Cluj-Napoca<\/h3>\n\t\n\t\t
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Sie ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Rum\u00e4niens, war 2015 Jugendhauptstadt Europas und gilt als inoffizielle Hauptstadt<\/strong> der Region Transsilvanien. Seht ihr das Ortsschild, werdet ihr drei Namen lesen: Cluj-Napoca, Kolozsv\u00e1r und Klausenburg. So pr\u00e4sentiert sich die Stadt mit ihrem rum\u00e4nischen, ungarischen und deutschen Namen. Auf dem historischen Platz Pia\u021ba Avram Iancu pulsiert das Leben und macht deutlich, warum Cluj-Napoca gern als Studentenstadt mit Blick in die Zukunft beschrieben wird. Gleichzeitig werden hier auch die Vergangenheit und das kulturelle Erbe gepflegt, was vor allem beim Anblick der Geb\u00e4ude deutlich wird: Es treffen Gotik, Barock und Klassizismus aufeinander. Besucht zum Beispiel die Michaelskirche aus dem 13. Jahrhundert oder den barocken B\u00e1nffy-Palais, in dem sich heute ein Kunstmuseum befindet.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Cluj-Napoca als inoffizielle Hauptstadt<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSighi\u0219oara<\/h3>\n\t\n\t\t
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Sie geh\u00f6rt zu den historischen St\u00e4dten, die von den Sachsen unter dem Namen Sch\u00e4\u00dfburg gegr\u00fcndet wurde und beansprucht f\u00fcr sich den Titel, die Geburtsst\u00e4tte von Graf Dracula<\/strong> zu sein. Spaziert ihr durch Sighi\u0219oara, werden euch die bunten Gassen auffallen, die einzigartige Fotomotive bieten und die Altstadt zurecht seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO gemacht haben. Ihr trefft au\u00dferdem auf Reste der einstigen Stadtbefestigung samt Stundturm. Der Turm erhebt sich bis heute 64 Meter in die H\u00f6he und ist das Wahrzeichen der Stadt. Geschnitzte Figuren s\u00e4umen das Turmuhrwerk und zeigen die Stunde an. Nehmt euch auch Zeit f\u00fcr das Museum im Burginneren und macht am \u201eCasa Vlad Dracul\u201c einen Halt, um das Geburtshaus des Grafen zu besichtigen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nBra\u015fov<\/h3>\n\t\n\t\t
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Im deutschsprachigen Raum kennt man die Stadt bis heute als Kronstadt. Sie liegt direkt am Fu\u00dfe der Karpaten und dient daher als Ausgangspunkt f\u00fcr Wanderungen sowie Wintersport<\/strong>. Seht Bra\u015fov jedoch nicht nur als Sprungbrett in die Umgebung, sondern lasst die Stadt mit ihren roten Ziegeld\u00e4chern auf euch wirken: Spaziert entlang der alten Stadtmauern und besichtigt die Schwarze Kirche. Diese Hallenkirche geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Sakralbauten des gesamten Landes, beherbergt die Buchholz-Orgel, die Hesse-Orgel sowie die weltweit gr\u00f6\u00dfte Sammlung der Siebenb\u00fcrger Teppiche<\/strong>.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Luftbild von Bra\u015fov<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSibiu<\/h3>\n\t\n\t\t
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Die einst von den Sachsen Hermannstadt getaufte Stadt war 2007 Kulturhauptstadt Europas und begeistert mit der 1906 erbauten orthodoxen Kathedrale samt ihren Marmors\u00e4ulen, vergoldeten Deckenelementen und kunstvollen Wandgem\u00e4lden. In der Altstadt erwarten euch mehrere Kirchen, Barockbauten sowie Marktpl\u00e4tze. Nutzt euren Aufenthalt f\u00fcr einen Besuch im Astra-Museum, einem Freilichtmuseum auf 42 Hektar rund um die Vergangenheit der s\u00e4chsischen Siedler<\/strong>. Etwa zehn Kilometer spaziert ihr hier durch die Geschichte der Einwanderer, unter anderem auch an einem See samt Wasserm\u00fchle vorbei. F\u00fcr Freunde der Sagenwelt empfiehlt sich ein Gang \u00fcber die L\u00fcgenbr\u00fccke. Sie wurde 1860 erbaut, besteht \u00fcber eine L\u00e4nge von elf Metern aus Gusseisen und soll angeblich beben, wenn darauf gelogen wird.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Sibius Zentrum<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSnagov<\/h3>\n\t\n\t\t
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Wer auf den Spuren von Dracula wandert, sollte in Snagov Station machen. Die Stadt liegt allerdings schon in einer anderen rum\u00e4nischen Region, n\u00e4mlich in der Walachei. Hier soll der Graf begraben sein und das \u00f6rtliche Kloster wurde seine letzte Ruhest\u00e4tte. Sein Kopf fehlt laut den Erz\u00e4hlungen \u2013 er wurde mitgenommen nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Interessieren euch die Gruselgeschichten weniger, ist der Sakralbau dennoch ein ansprechender Anblick, da er inmitten eines Sees<\/strong> erbaut wurde und ohne die unheimlichen Geschichten begeistert.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nSehensw\u00fcrdigkeiten<\/h2>\n\t\n\t\t
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Bei den rund 100 Burgen, Schl\u00f6ssern und Festungen sowie etwa 70 Wehrkirchen, historischen Stadtkernen und bezaubernden Landschaften ist Transsilvanien reich an Sehensw\u00fcrdigkeiten und f\u00fchrt euch f\u00fcr Tage von einem lohnenswerten Objekt zum n\u00e4chsten. Wollt ihr euch beim Besuch auf einige Wenige beschr\u00e4nken, solltet ihr nachfolgende Dinge gesehen haben.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Schloss Bran<\/h3>\n\t\n\t\t
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An diesem Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert f\u00fchrt kein Weg vorbei, da es die damalige Residenz von Graf Dracula<\/strong> sein soll. Bereits der Weg zum Schloss ist atmosph\u00e4risch, denn ihr m\u00fcsst \u00fcber eine kurvenreiche Stra\u00dfe hinauf zur Burg, die auf dem Felsen Dietrichstein erbaut wurde. W\u00e4hrend die Landschaft mit Feldern und D\u00f6rfern unter euch verschwindet, werden die T\u00fcrme und Zinnen gr\u00f6\u00dfer. Auf einem Parkplatz geht es zu Fu\u00df durch ein Waldst\u00fcck bis zum Burgeingang. Im Inneren erwarten euch keine \u00fcbernat\u00fcrlichen Wesen, aber Portr\u00e4ts von Vlad III. und viele Informationen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Das beeindruckende Schloss Bran<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSchloss Pele\u015f<\/h3>\n\t\n\t\t
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Das einstige K\u00f6nigsschloss erhebt sich \u00fcber dem Bergdorf Sinaia und besitzt eine so m\u00e4rchenhafte Gestalt, dass es offiziell als Konkurrenz f\u00fcr Neuschwanstein<\/strong> z\u00e4hlt. Es wurde im 19. Jahrhundert f\u00fcr K\u00f6nig Carol I. errichtet und nach dem Bergfluss Pele\u015f benannt. Nehmt ein Auto oder den Zug ab Bra\u015fov (Kronstadt) und ihr seid in circa einer Stunde am Schloss. 160 Zimmer stehen bereit und wurden f\u00fcr G\u00e4ste mit Exponaten h\u00fcbsch hergerichtet.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Schloss Pele\u015f als Sommerresidenz des K\u00f6nigs<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nTransf\u0103g\u0103r\u0103\u015f<\/h3>\n\t\n\t\t
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Diesen Namen auszusprechen, erfordert etwas \u00dcbung und die Stra\u00dfe hinaufzufahren ebenfalls. In Schlangenlinien windet sich die Transfogarascher Hochstra\u00dfe \u00fcber das F\u0103g\u0103ra\u0219-Gebirge, passiert mehrere Tunnel, das Tal des B\u00e2lea-Sees samt B\u00e2lea-Wasserfall und reicht bis in die Walachei. Wer einen Teil der Strecke selbst zur\u00fccklegen m\u00f6chte, muss auf die Witterung achten: Bei starkem Schneefall ist die komplette Stra\u00dfe aus Sicherheitsgr\u00fcnden gesperrt<\/strong>. Das f\u00fchrt dazu, dass ein Befahren oft nur zwischen Juni und Oktober m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Serpentinen der Transfogaraschen Hochstra\u00dfe<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nV\u00e2rghi\u0219-Schluchten<\/h3>\n\t\n\t\t
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Sie geh\u00f6ren zu den sch\u00f6nsten Natursehensw\u00fcrdigkeiten Rum\u00e4niens und k\u00f6nnen auf eigene Faust oder bei einer gef\u00fchrten Tour erkundet werden. Neben der Flora und Fauna in den Schluchten begeistern die insgesamt 122 H\u00f6hlen. In ihnen leben Flederm\u00e4use, was den Mythos von Dracula unterf\u00fcttert<\/strong>. Bei gef\u00fchrten Ausfl\u00fcgen gibt es viele Informationen, private Trips k\u00f6nnt ihr dagegen in Ruhe im eigenen Tempo planen. Ohne Ausfl\u00fcge in die H\u00f6hlen umfasst eine Erkundung rund neun Kilometer und ist in unter drei Stunden zu schaffen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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H\u00f6hlen in den V\u00e2rghi\u0219-Schluchten besichtigen<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\nSalzbergwerk Turda<\/h3>\n\t\n\t\t
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Knapp 30 Kilometer s\u00fcdlich von Cluj-Napoca befindet sich das \u00e4lteste Salzbergwerk des Landes und ist eine einmalige Sehensw\u00fcrdigkeit. Aufzeichnungen belegen, dass bereits zur Zeit der R\u00f6mer<\/strong> vor Ort Salz abgebaut wurde und \u00fcber die Jahrhunderte entstanden viele Tunnel und H\u00f6hlen, die ein einzigartiges System bilden. Heute kann das Salzbergwerk besucht werden und bietet dabei eine Mischung aus Schaubergwerk und Erlebnispark<\/strong>. Ihr lernt in den Ausstellungsr\u00e4umen das Handwerk der Salzgewinnung und die verschiedenen Abbaumethoden der Vergangenheit kennen. Habt ihr genug gelernt, geht es zum Riesenrad im Rudolfstollen oder mit den Kleinen auf den Kinderspielplatz. Ihr k\u00f6nnt zudem Billard oder Minigolf spielen und Paddelboote stehen auch f\u00fcr einen Fahrt auf dem unterirdischen See bereit. Langweilig wird es hier nicht!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Das hell erleuchtete Salzbergwerk Turda <\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Tipp<\/strong>: Zieht euch zu jeder Jahreszeit dort warm genug an, denn im Bergwerk herrschen nur zehn bis maximal zw\u00f6lf Grad Celsius.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Aktivit\u00e4ten<\/h2>\n\t\n\t\t
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Transsilvanien begr\u00fc\u00dft euch mit Mythen, historisch gewachsenen D\u00f6rfern und St\u00e4dten sowie mit einer beinah magischen Naturpracht. Viele Aktivit\u00e4ten f\u00fchren ganz automatisch nach drau\u00dfen, daher solltet ihr festes Schuhwerk einpacken und dann geht es hinein ins n\u00e4chste Abenteuer.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Wandern durch Transsilvanien<\/h3>\n\t\n\t\t
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Siebenb\u00fcrgen besitzt eine der sch\u00f6nsten Landschaften Europas und versetzt euch durch schmale Feldwege und fast unber\u00fchrte Waldabschnitte in die Lage, das einstige Leben im Mittelalter nachzuf\u00fchlen<\/strong>. Tats\u00e4chlich werden euch in der N\u00e4he von D\u00f6rfern immer wieder Pferdekarren, Hirten mit ihren Tieren und \u00e4ltere Frauen bei Handarbeiten begegnen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Transsilvanien wandernd erkunden<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t
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Mehrere Nationalparks geh\u00f6ren zu Transsilvanien und eigenen sich perfekt f\u00fcr Wanderungen. In den S\u00fcdkarpaten findet ihr den Nationalpark Piatra Craiului (K\u00f6nigstein Nationalpark), im Norden Rum\u00e4niens erwartet euch der Nationalpark C\u0103limani samt Vulkankrater und wollt ihr den \u00e4ltesten Nationalpark sehen, reist zum Nationalpark Retezat im Hochgebirge der Karpaten. Sehr reizvoll sind zudem Wanderungen durch den Nationalpark Rodna-Gebirge, da hier der 90 Meter hohe Cailor-Wasserfall und 28 Gletscherseen zu sehen sind. Wollt ihr hoch hinaus, macht euch auf den Weg zum h\u00f6chsten Berg Rum\u00e4niens<\/strong>, der zu Transsilvanien geh\u00f6rt: der Moldoveanu mit 2.544 Metern H\u00f6he.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nWildtierbeobachtungen<\/h3>\n\t\n\t\t
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In den Karpaten habt ihr die besten Chancen, Wildtiere zu sehen, denn die Region besitzt den gr\u00f6\u00dften Bestand in ganz Europa<\/strong>. Allein in den W\u00e4ldern Transsilvaniens sind tausende Braunb\u00e4ren zu Hause. Auch Hirsche, Wildschweine sowie F\u00fcchse sind hier heimisch und mit etwas Gl\u00fcck kommen sie in Sichtweite. Am h\u00f6chsten ist die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Wildtierbeobachtungen bei einer gef\u00fchrten Tour. Empfehlenswert ist au\u00dferdem ein Besuch im B\u00e4renreservat im Str\u00e2mba-Tal, denn dort leben auf einer Fl\u00e4che von circa 70 Hektar rund 70 Braunb\u00e4ren, die aus Gefangenschaften gerettet und in das Wildreservat umgesiedelt wurden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nWintersport<\/h3>\n\t\n\t\t
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In den Karpaten herrschen beste Bedingungen f\u00fcr Wintersport und das zweitgr\u00f6\u00dfte Wintersportgebiet Rum\u00e4niens<\/strong> liegt in Transsilvanien: Poiana Bra\u0219ov. Bei der Gro\u00dfstadt Bra\u0219ov bringen euch zehn Lifte auf bis zu 1.783 Meter H\u00f6he und erm\u00f6glichen auf etwa 13 Kilometern Piste das Snowboarden und Skifahren. Einsteiger und junge G\u00e4ste sollten in den Pistenbereichen Bradul und Stadion bleiben, da die h\u00f6heren Strecken recht anspruchsvoll werden.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t\n\t\t\n\t\t
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Skifahren in Poiana Bra\u0219ov<\/figcaption>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Reise-Infos<\/h2>\n\t\n\t\t
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Wer sich jetzt schon auf den Urlaub in Rum\u00e4nien freut und direkt mit der Planung beginnen m\u00f6chte, sollte vorher weiterlesen. Es kommen einige Reise-Infos, die wir euch noch mitgeben m\u00f6chten, damit euer Aufenthalt problemlos ablaufen kann.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Anreise<\/h3>\n\t\n\t\t
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In der rum\u00e4nischen Hauptstadt Bukarest landet ihr auf dem internationalen Flughafen und reist von dort aus mit dem PKW oder der Bahn weiter. Alternativ gibt es direkt in Cluj-Napoca einen Flughafen. Er ist mit mehreren deutschen St\u00e4dten verbunden, darunter Berlin, K\u00f6ln und M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n
Verst\u00e4ndigung<\/h3>\n\t\n\t\t
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Ihr werdet vor allem die Landessprache Rum\u00e4nisch h\u00f6ren. Dar\u00fcber hinaus sprechen viele Menschen zus\u00e4tzlich Ungarisch und ihr werdet einige Bezeichnungen in der Sprache der Daker h\u00f6ren: Vor der Kolonisation sprachen die Einwohner Dakisch und W\u00f6rter wie \u201eButuc\u201c f\u00fcr Rebstock werden noch heute genutzt. Aufgrund der Geschichte der Siebenb\u00fcrger Sachsen wird vereinzelt sogar Deutsch gesprochen<\/strong> und als \u201eKultsprache\u201c gepflegt. Besonders die j\u00fcngeren Menschen sprechen Englisch, weshalb die Verst\u00e4ndigung keine Schwierigkeiten bereiten sollte.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nReisezeit<\/h3>\n\t\n\t\t
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Das Wetter in Transsilvanien ist vergleichbar mit dem Durchschnittswetter hierzulande, sodass ihr in den Sommermonaten mit Sonnenschein und bis zu 30 Grad Celsius rechnen k\u00f6nnt. F\u00fcr ausgedehnte Wanderungen und Erkundungstouren empfehlen sich daher der Mai und Juni sowie September und Oktober<\/strong>. Je weiter die Reisezeit aus der Hauptsaison f\u00e4llt, desto weniger Urlauber sind in Siebenb\u00fcrgen unterwegs und desto eher wird euch der mystische Charme Transsilvaniens gefangen nehmen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nEssen & Spezialit\u00e4ten<\/h3>\n\t\n\t\t
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Zwei Grundnahrungsmittel werden euch in jedem Restaurant auffallen: Mais und Kartoffeln. Die Menschen in Siebenb\u00fcrgen lieben Kartoffeln in jeder Form<\/strong>, doch am h\u00e4ufigsten werdet ihr sie als Pellkartoffeln, Bratkartoffeln und P\u00fcree vorfinden. Gern kombiniert werden sie mit deftig zubereitetem Fleisch, etwa mit traditionellen Kohlrouladen, die Sarmale genannt werden. Mais geh\u00f6rt als Beilage zu vielen Gerichten oder wird zu Maismehl verarbeitet und danach als Brei gegessen.<\/p>\nAuch beim Stichwort Kulinarik wird euch die Herzlichkeit der Einheimischen begegnen, denn in Transsilvanien ist es \u00fcblich, beim ersten Zusammentreffen und bei nahezu jeder Mahlzeit gemeinsam einen Schluck Palinc\u0103<\/strong> zu trinken. Dabei handelt es sich um einen regionalen Obstbrand aus Pflaumen, der mit 45 % Alkohol sehr stark ist.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\nHotels & Unterk\u00fcnfte<\/h3>\n\t\n\t\t
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Von bewusst rustikal und traditionell \u00fcber schlicht und pragmatisch bis hin zu modern und komfortabel gibt es in Transsilvanien unz\u00e4hlige Hotels und Unterk\u00fcnfte. W\u00e4hlt ihr eine moderne Bergh\u00fctte, genie\u00dft ihr am Morgen direkt den Blick auf die Karpaten<\/strong>. Die Gastfreundlichkeit der Menschen wird euch \u00fcberall begegnen: sowohl am Tresen eines kleinen Gasthauses als auch am Empfang eines Sternehotels samt Pool.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>
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Transsilvanien: Top Tipps f\u00fcr das rum\u00e4nische Siebenb\u00fcrgen<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n