Einreisebestimmungen Sri Lanka

Die wichtigsten Hinweise für Ihren Aufenthalt

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise
Sie sind hier: Home Urlaub Urlaub Asien Urlaub Sri Lanka Einreisebestimmungen Sri Lanka

Einreisebestimmungen für Sri Lanka

Südöstlich vor der Küste Indiens gelegen, bietet der Inselstaat Sri Lanka beste Voraussetzungen für einen traumhaften Urlaub. Die Einreise in das ehemalige Ceylon ist relativ unkompliziert, dennoch sollten einige Bestimmungen und Vorschriften beachtet werden.

Wichtige Dokumente, Ausweise und Papiere für die Einreise

In das Land dürfen deutsche Staatsangehörige mit dem Reisepass oder dem vorläufigen Reisepass einreisen. Kinder benötigen einen eigenen Kinderreisepass. Reist ein Kind allein mit einem Elternteil, sollte eine schriftliche Einverständniserklärung des anderen Sorgeberechtigten mitgeführt werden. Bei unterschiedlichen Nachnamen ist auch die Geburtsurkunde notwendig. Nicht ausreichend ist der Personalausweis oder der vorläufige Personalausweis. Alle Dokumente müssen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus Gültigkeit besitzen. Neben dem Pass ist für Personen aus Deutschland auch ein Visum Pflicht. Dieses gebührenpflichtige Visum sollte vor Antritt der Reise als Electronic Travel Authorization online unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Der Antrag kann ebenfalls über einen deutschen Reiseveranstalter oder über die sri-lankischen Auslandsvertretungen gestellt werden. Auch am Flughafen bei der Einreise kann das Visum gegen eine zusätzliche Gebühr ausgestellt werden. Mit diesen Dokumenten darf man sich in Sri Lanka bis zu 30 Tagen aufhalten. Die Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets wird bei der Einreise verlangt. Eine Verlängerung des Visums sollte frühzeitig bei dem Department of Immigration and Emigration in der Hauptstadt Colombo beantragt werden.

Welche Vorschriften sind bei der Reise nach Sri Lanka noch zu beachten?

Ein absolutes Verbot besteht bei der Einreise nach Sri Lanka für die Einfuhr von Waffen, Drogen und Tabakwaren aus dem Ausland. Ebenso sind Psychopharmaka, Betäubungsmittel, religiöse Literatur und pornografisches Material untersagt. Auch Produkte, die aus geschützten Pflanzen- oder Tierarten hergestellt wurden, dürfen nicht eingeführt werden. Persönliche Gegenstände, wie zum Beispiel Kleidung, sowie Geschenke bis zu einem Wert von 250 US-Dollar können ohne Probleme mit in das Land genommen werden. Mitgeführt werden dürfen zusätzlich 1,5 Liter Spirituosen und zwei Liter Wein. Beschränkungen gibt es bei der Einfuhr von Edelsteinen, Juwelen und Edelmetallen. Die Mitnahme von ausländischem Bargeld ist auf den Wert von 15.000,00 US-Dollar begrenzt. Ab einer Höhe von 5.000,00 US-Dollar muss die Höhe des Bargeldes bei der Einreise deklariert werden. Die Landeswährung, die Sri-Lanka-Rupie, darf ausschließlich von Einheimischen in Sri Lanka eingeführt werden.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist Pflicht für Personen über einem Jahr, die sich innerhalb von neun Tagen vor der Einreise nach Sri Lanka in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist dies nicht notwendig. Weitere Vorschriften zu Impfungen gibt es nicht, jedoch sind die Impfungen gegen folgende Krankheiten auf jeden Fall zu empfehlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Pneumokokken, Influenza, japanische Enzephalitis, Tollwut, Masern, Tetanus und Diphtherie. Hierzu sollte man sich einige Zeit vor der Reise nach Sri Lanka mit seinem Hausarzt oder einem Tropenmediziner in Verbindung setzen, da manche Impfungen über einen längeren Zeitraum hinweg mehrfach verabreicht werden müssen.
Ausreichend Zeit für die Vorbereitung benötigt man auch, wenn man sein Haustier mit nach Sri Lanka nehmen möchte. Eine Einfuhrerlaubnis des Chief Animal Quarantine Officers oder des Animal Quarantine Officers ist Voraussetzung für den Urlaub mit dem Tier. Diese kann beim Department of Animal Production and Health oder über die sri-lankische Botschaft in Berlin beantragt werden. Für diese Genehmigung ist ein internationales amtstierärztliches Gesundheitszeugnis notwendig. Hunde benötigen zusätzlich die Impfungen gegen Zwingerhusten, Hepatitis, Distemper, Leptospirose und Parvovirose. Für Katzen ist eine Immunisierung gegen ansteckende Darmentzündung und gegen virale Atemwegserkrankungen Voraussetzung für die Einreise.

Visum für Sri Lanka

Bei der Einreise nach Sri Lanka besteht Visumspflicht. Dabei profitiert, wer sich rechtzeitig informiert und sein Visum bequem von zu Hause beantragt, anstatt sich in die endlosen Schlangen am Flughafen einreihen zu müssen.

Für die Einreise benötigen deutsche Staatsbürger neben ihrem Reisepass, der noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss, auch ein gültiges Visum. Dieses können sie schon vor Antritt der Reise im Online-Verfahren beantragen. Die sogenannte "Electronic Travel Authorization", kurz ETA, sollte ausschließlich über die offizielle Webseite der Regierung erworben werden, da andere Anbieter zum Teil erheblich höhere Gebühren für die Ausstellung verlangen oder gar gefälschte Dokumente ausstellen. Bewerber müssen dort ihre personenbezogenen Daten einschließlich ihrer E-Mail-Adresse angeben und bekommen bei Genehmigung ihres Visums einen Bestätigungscode, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Die Gebühren müssen per Kreditkarte gezahlt werden. Bei der Online-Beantragung ihrer ETA sollten Reisende äußerst sorgfältig vorgehen, da schon kleinste Tippfehler dazu führen, dass man nicht einreisen darf oder am Flughafen ein neues Visum ausgestellt werden muss, sodass man die Gebühren doppelt zahlt. Reisende können ihr Visum für Sri Lanka auch bei einem Konsulat des Landes oder über ihren Reiseveranstalter ausgestellt bekommen. Wenn der Reiseveranstalter den Visumsantrag übernimmt, kann man sich oft für einen nur kleinen Aufpreis viel Arbeit sparen. Der Antrag bei der Botschaft von Sri Lanka kann entweder persönlich mindestens zwei Wochen vor Abreise oder auf dem Postweg stattfinden. Dann sollte allerdings eine ausreichende Bearbeitungszeit von wenigstens fünf Wochen eingehalten werden. Zahlreiche Online-Anbieter für die Ausstellung von Visa bieten auch solche für Sri Lanka an. Hier sollte man genau auf die Seriosität der Webseite achten und die AGB auf versteckte Gebühren prüfen.
Nicht zuletzt ist auch die Ausstellung eines Touristenvisums bei der Ankunft am Colombo International Airport möglich. Dort muss man sich jedoch auf lange Wartezeiten und erhöhte Visumsgebühren einstellen, sodass eine Beantragung vor Antritt der Reise meist vorteilhafter ist.

Die verschiedenen Visa für Sri Lanka

Urlauber beantragen in der Regel ein Touristenvisum für ihren Aufenthalt auf Sri Lanka. Dieses ist bis zu 30 Tage lang gültig und berechtigt zur zweimaligen Einreise in das Land. Verlängerungen sind zwar theoretisch möglich, praktisch aber äußerst zeitaufwendig und kompliziert. Zuständig hierfür ist das Department of Immigration and Emigration, mit dem frühzeitig Kontakt aufgenommen werden sollte, um die Bewilligung einer Verlängerung zu prüfen. Die maximale Verlängerung des Touristenvisums erlaubt es Urlaubern, bis zu sechs Monate lang Sri Lanka zu bereisen. Danach müssen sie ein anderes Visum vorweisen oder das Land verlassen. Bei der Einreise am Flughafen und über die ETA werden ausschließlich Touristenvisa ausgestellt. Wer von vornherein länger im Land bleiben möchte oder auf Sri Lanka nicht nur Urlaub macht, der muss beim zuständigen Konsulat ein Visum beantragen.
Anders als in den meisten Ländern berechtigt ein Touristenvisum für Sri Lanka nicht zur Teilnahme an Konferenzen oder Geschäftstreffen. Hierfür muss ein Businessvisum bei der Botschaft von Sri Lanka in Berlin oder online beantragt werden. Neben den üblichen Unterlagen muss auch ein Schreiben des einladenden Unternehmens beigefügt werden. Visa für Studenten und zur Arbeitsaufnahme werden ausschließlich von der Botschaft Sri Lankas ausgestellt. Sie müssen mindestens sechs Monate vor Abflug beantragt werden.
Eine besondere Möglichkeit für ältere Menschen ist das My Dream Home Programm Sri Lankas. Ausländer, die älter als 55 Jahre sind, können ein Festgeldkonto mit mindestens 15.000 $ eröffnen und ein festes Einkommen als Lebensunterhalt nachweisen. Dann dürfen sie unbegrenzt lange auf Sri Lanka bleiben und dort ihren Lebensabend genießen.

Impfungen für Sri Lanka

Eine Krankheit kann einem im Urlaub schnell die Laune verderben. Von daher ist es besonders wichtig, dass man genau auf notwendige Impfungen achtet und ältere auffrischt.

Sri Lanka ist für seine traumhaften Strände, die Kultur und eine lange Geschichte berühmt. Wer seinen Urlaub im südasiatischen Inselstaat voll auskosten will, der sollte sich schon lange vor seiner Abreise darum kümmern, dass man nicht von einer Krankheit oder Infektion überrascht wird, die durch eine einfache Impfung hätte verhindert werden können. Offiziell braucht man keine vorgeschriebenen Impfungen, wenn man sich vor der unmittelbaren Einreise nach Sri Lanka nur in Deutschland aufgehalten hat. Dennoch machen sowohl das Auswärtige Amt als auch das Robert-Koch-Institut wichtige Empfehlungen, die bei einer Reise nach Sri Lanka einzuhalten sind. Wie oft bei Fernreisen wird man auch bei einer Reise nach Sri Lanka mit anderen hygienischen Verhältnissen und weniger gut ausgebauten sanitären Anlagen, als man Sie von zu Hause gewohnt ist, konfrontiert. Hat der eigene Körper dann nicht ausreichend Zeit, um sich an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen, kommt es schnell zu Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs oder mitunter sogar zu schwerwiegenden Infektionen, die nicht nur den Urlaub verderben, sondern auch sehr gefährlich sein können. Spätestens zehn Tage vor dem Reiseantritt soll man sich den Impfungen unterziehen, die im eigenen Impfpass noch fehlen oder unbedingt aufgefrischt werden müssen.

Diese Impfungen werden bei einer Reise nach Sri Lanka dringend angeraten

Hepatitis-A-Erreger sind bei Reisen nach Sri Lanka sehr oft der Grund für eine entzündete Leber. Der Erreger findet sich in verschmutztem Wasser oder auf kontaminierten Lebensmitteln. Vor allem bei Reisen ins Landesinnere muss man als Reisender besondere Vorsicht walten lassen. Einer entzündeten Leber kann durch eine zweifache Impfung gegen den Hepatitis-A-Erreger entgegengewirkt werden. Wer sich auf eine längere Reise nach Sri Lanka begibt, der sollte sich zusätzlich gegen Hepatitis B impfen lassen. Die Impfstoffe gegen Hepatitis Typ A und B lassen sich problemlos in einer Dosis verabreichen, sodass man sich viel Zeit sparen kann. Sehr wichtig kann bei einer Reise nach Sri Lanka auch eine Impfung gegen Tollwut werden. Der Inselstaat ist für seine artenreiche Fauna bekannt. Oftmals haben sich Tiere schon an Touristen gewöhnt, sodass diese keine Scheu mehr zeigen und es eventuell zu einem unerfreulichen Treffen kommt. Die Übertragung der Tollwut kann durch die vorbeugende Impfung problemlos verhindert werden. Weil manchmal schon ein kleiner Kratzer ausreichen kann, um zu einer Übertragung zu führen, wird davon abgeraten, wilde Tiere zu streicheln oder zu füttern. Somit wird das Risiko einer Übertragung erheblich gesenkt. Eine weitere Erkrankung, die Sri-Lanka-Reisenden gefährlich werden kann, ist die Japanische Enzephalitis. Leider gibt es gegen diese Entzündung der Hirnhaut noch keine wirksamem Medikamente, sodass auf jeden Fall mit einer Impfung vorgebeugt werden sollte. Übertragen wird die Japanische Enzephalitis durch Stechmücken, die den Erreger durch ihren Speichel an den Menschen weitergeben. Mücken stellen generell auf Reisen nach Sri Lanka eine nicht unwesentliche Gefahr dar. Neben der Japanischen Enzephalitis können sie auch das Dengue-Fieber übertragen, gegen das ebenfalls keine wirksamen Medikamente existieren. Das bedeutet, dass man als Reisender, obwohl Sri Lanka seit einiger Zeit als malariafrei gilt, immer die notwendigen Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche einhalten sollte. Des Weiteren ist es natürlich absolut notwendig, dass sämtliche Basisimpfungen vorhanden beziehungsweise aufgefrischt sind. Wenn man Vorsicht walten lässt und sich frühzeitig um die wichtigen vorbeugenden Impfungen kümmert, dann steht einer unvergesslichen Reise nach Sri Lanka nichts im Weg.

Reisetipps für Sri Lanka

Die Insel im Indischen Ozean verzückt seine Besucher mit einer wilden und vielfältigen Natur, herrlichen Sandstränden und einer langen buddhistischen Tradition. Wer sicher durch das Land reisen möchte, sollte einige Hinweise beachten.

Allgemeine Tipps für die Reise nach Sri Lanka

Reisende nach Sri Lanka müssen beachten, dass für die Einreise ein gebührenpflichtiges Visum benötigt wird. Dieses kann man online als „Electronic Travel Authorization“ (ETA) beantragen, das man dann innerhalb weniger Tage erhält. Man kann sich das Visum aber auch bei einer sri-lankischen Auslandsvertretung, bei einem deutschen Reiseveranstalter oder gegen Aufpreis direkt am Flughafen ausstellen lassen. Bei der letzten Variante kommt es häufig zu sehr langen Wartezeiten, weswegen dazu geraten wird, sich das Visum vor Antritt der Reise ausstellen zu lassen. Die Genehmigung ist maximal 4 Wochen gültig und nur mit großem zeitlichen Aufwand beim sri-lankischen Department of Immigration and Emigration verlängerbar. Da es in Sri Lanka häufiger zu Kreditkartenbetrug kommt, ist es sinnvoll, Zahlungen vorzugsweise mit Bargeld zu tätigen. Dennoch sollte man eine Kreditkarte mit sich führen, da diese bei etwaigen Vorauszahlungen von Krankenhaus- bzw. Arztkosten oft als Vorlage verlangt wird. Ausländische Bankkarten können in dem Land generell nicht benutzt werden. Es ist zu beachten, dass im Land strenge Sitten und Gesetze im Zusammenhang mit sri-lankischen Kulturstätten herrschen. So ist es verboten, respektlose Fotos von religiösen Motiven zu machen. Dazu zählen auch Fotos, auf denen man mit dem Rücken zu einer Buddha-Figur abgebildet ist. Gänzlich untersagt ist es, die sogenannten "Wolkenmädchen-Fresken" am Sigiriya-Felsen abzulichten. Bei Besuch eines buddhistischen Tempels sollte man unbedingt auf angemessene Kleidung achten. Das bedeutet, dass die Schultern bedeckt und nur Hosen bzw. Röcke getragen werden dürfen, welche die Knie bedecken. Es ist zudem ratsam, keine Tätowierungen mit buddhistischen Motiven öffentlich zu zeigen, da dies als Verunglimpfung empfunden werden kann. Zuwiderhandlungen können zu hohen Geldstrafen, Beschlagnahmung der Kamera sowie zu Gefängnisstrafen führen. In dem 2009 von einem Bürgerkrieg geschüttelten Land gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit und anderen Religionsgemeinschaften. Vor allem in der Region Kandy kam es im März 2018 zu Ausschreitungen gegen muslimische Einrichtungen. Aus diesem Grund sollte man sich vor und auch während seiner Reise über neue Entwicklungen im Land stets informiert halten. Ist man als Frau in kleinen Gruppen oder gar allein unterwegs, so ist zu beachten, dass es in der jüngeren Vergangenheit immer einmal wieder zu Belästigungs- oder Vergewaltigungsfällen gekommen ist. Besonders in Diskotheken oder Bars sollte man darauf achten, sich seine Drinks selbst zu kaufen und nicht unbeobachtet zu lassen, da die Verwendung von sogenannten K.o.-Tropfen keine Seltenheit ist. Unter der Rufnummer 1938 nimmt die Polizei vor Ort rund um die Uhr Beschwerden zu sexuellen Übergriffen auf.

Gesundheit in Sri Lanka

Vor einer Reise nach Sri Lanka muss man sich normalerweise keine besonderen Impfungen verabreichen lassen. Lediglich für Reisende, die sich innerhalb von 9 Tage vor der Einreise in einem Land mit erhöhtem Risiko für Gelbfieber aufgehalten haben, ist eine gültige Gelbfieberimpfung erforderlich. Ansonsten sollte man selbstverständlich alle Standardimpfungen haben. Bei einem Langzeitaufenthalt werden ebenso Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Durch Stiche der tagaktiven Mücke Aedes Aegypti wird das Dengue-Fieber übertragen. Es gibt dagegen weder einen Impfschutz noch eine spezifische Therapie, daher wird empfohlen, sich so gut wie möglich gegen die Mückenstiche zu schützen. Dies kann zum Beispiel durch eine körperbedeckende helle Kleidung geschehen, durch das gründliche Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen und durch den Schutz von imprägnierten Moskitonetz in der Nacht.

Die Währung Sri Lankas

Es gibt kaum Inselstaaten auf der Welt, die so viel Exotik und Abenteuer bieten wie Sri Lanka. Bezahlt wird auf der tropfenförmigen Insel mit der Sri-Lanka-Rupie, einer Währung mit langer Tradition.

Die Geschichte Sri Lankas ist eng mit Indien und so mit der Besetzung durch die Engländer verbunden. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die Geschichte der Währung Sri Lankas mit der indischen Rupie eng verknüpft ist. Eine Sri-Lanka-Rupie wird in 100 Cents unterteilt. Ausgegeben wird die Währung von der Zentralbank Sri Lankas. Wer vorhat, nach Sri Lanka zu reisen, der sollte schon früh vor der Abreise prüfen, ob die eigene Kreditkarte für den Inselstaat freigeschaltet ist. Es ist schon vorgekommen, dass Reisende nur schwer an Bargeld gekommen sind, weil Sri Lanka als Land von dem betreffenden Kreditinstitut geblockt ist. Zumeist ist das nur eine Sicherheitsmaßnahme, die ergriffen wird, um möglichem Betrug zuvorzukommen. Ein einfaches Telefonat reicht zumeist aus und schon kann man versichert sein, dass man mit der eigenen Kreditkarte Geld an Automaten auf Sri Lanka ziehen kann oder zum Beispiel das Hotel damit bezahlen kann. Früher war es oftmals so, dass es am günstigsten war, wenn man sich bei einer heimischen Bank Geld wechseln lassen hat. Heute ist die einfachste und auch kostengünstige Methode, um an die Sri-Lanka-Rupie zu kommen, der Geldautomat. Dabei gilt aber zu beachten, dass diese nur in größeren Städten und dort vor allem in der Nähe von Hotels zu finden sind. Wer in das Inland reisen möchte, der sollte sich früh genug mit Bargeld versorgen. Das Jahr 1872 markiert den Beginn einer eigenständigen Währung für den Staat Sri Lanka. In diesem Jahr wurde das alte System dezimalisiert, sodass eben eine Rupie den bereits oben erwähnten 100 Cents entspricht. Ab diesem Moment war die Sri-Lanka-Rupie vom britischen Pfund und damit auch von der Indischen Rupie losgelöst.

Eine Währung als Sinnbild für Sri Lanka

Wer als eigenständiger Staat seine Währung hat, der will natürlich auf den Münzen und Scheinen auch seine Identität auf die bestmögliche Art und Weise präsentieren. Auf den aktuellen Münzen, die es in den Werten 25 Cent, 50 Cent, 1 Rupie, 2 Rupien und 5 Rupien gibt, ist auf der Vorderseite immer das staatliche Landeswappen Sri Lankas zu sehen. Banknoten wurden auf dem Inselstaat ab dem Jahr 1895 eingeführt. Zuerst gab es nur Scheine mit geringem Wert, aber mit steigenden Inflationsraten wurden nach und nach Scheine mit höheren Werten eingeführt. Heute ist das Papiergeld Sri Lankas in Werten von 10 Rupien bis 5000 Rupien gestaffelt. Eine Besonderheit bei den Scheinen ist, dass die Zentralbank von Sri Lanka sehr oft neue Notenserien in Umlauf bringt. In Abstand von nur wenigen Jahren werden neu gestaltete Serien vorgestellt, die sich zum Beispiel einem aktuellen Thema widmen oder auf die Geschichte Sri Lankas eingehen. Ein Euro entspricht in etwa 190 Sri-Lanka-Rupien. Die Währung ist grundsätzlich stabil, sodass man als Reisender keine großen Schwankungen befürchten muss. Wer genauer auf die Münzen Sri Lankas achtet, dem fällt bei einer Reise auf der Insel vielleicht auf, dass es etliche Sonderprägungen gibt. So werden zum Beispiel nach sportlichen Erfolgen oder nach Jubiläen gerne neue Münzsets in den Umlauf gebracht. Der gute Wechselkurs und die niedrigen Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka sorgen dafür, dass man für vergleichsweise wenig Geld einen großartigen Urlaub erleben kann. Wenn man sich erstmal an die Sri-Lanka-Rupie gewöhnt hat, dann ist natürlich auf den lokalen Märkten auch das Feilschen erlaubt.