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Angeln in Deutschland

Die Bundesrepublik bietet dem Sport- und Hobbyfischer, angefangen von den Alpen bis hin zu den Nord- und Ostseeküsten, eine Vielfalt an Angelmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Gewässern.

Wer in Deutschland angeln möchte, muss in der Regel im Besitz einen Fischereischeines sein. In Schleswig-Holstein beispielsweise beginnt die Pflicht ab dem zwölften Lebensjahr, das ist auch das Mindestalter, um einen Angelschein machen zu können. Den Fischereischein beantragt man bei der Gemeinde oder der Stadt. Zuvor wird ein Angelseminar mit theoretischer und praktischer Fischerprüfung absolviert. Mit der ausgestellten Urkunde geht`s zum Bürgerbüro, wo man den Angelschein erhält. Nun fehlt noch der Fischereierlaubnisschein, den man in einem Angelladen erwerben kann. Angeln ohne Angelschein ist fast überall in Deutschland verboten und erfüllt bei Zuwiderhandlung den Tatbestand der Fischwilderei. Die Bestrafung bei Fischwilderei beginnt zurzeit bei 120,00 Euro und kann, je nach Schwere der Straftat, 1.000,00 Euro und mehr betragen.

Die schönsten Angelgebiete

In Schleswig-Holstein wird gerne auf Sylt geangelt - hier finden sich Wolfsbarsche und Meerforellen. Der knapp 100 Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal ist ein beliebter Spot für Aal-, Hechte- und Zanderangler. Auf der Insel Fehmarn kann man beim Brandungsangeln Dorsche und Meerforellen fischen. Weitere attraktive Angelplätze sind beispielsweise der Plöner See, die Trave, Eider, Treene und Sorge. In Baden Württemberg gehört der Schluchsee zu den beliebtesten Fischgebieten. Hier gibt es Salmoniden, Hechte, Saiblinge, Bach-, Regenbogen- und Seeforellen, Zander, Karpfen, Welse, Schleien, Barsche und Weißfische.
Bayern bietet ebenfalls viele bekannte Angelplätze mit insgesamt etwa 70 Sorten, beispielsweise an der Iller, Isar, Lech, Inn, Altmühl, Wörnitz, Regen und Naab. Der Starnberger See, Pilsensee und Chiemsee werden genauso gerne von den Anglern aufgesucht. Die Brandenburger und Berliner Angler halten sich gerne an ihren Seen, Flüssen und Kanälen zum Sportangeln auf. Die häufigsten Fischarten sind Rapfen, Blei, Barsch, Plötze und Zander.
Bremen hält insgesamt 162 Gewässer für Fischer bereit mit Fischarten wie Bachschüler, Bachneunauge, Finte, Meerneunauge Flussneunauge, Maifisch und Groppe.
Hessen hat kaum natürliche Seen, dafür aber Baggerseen und größere Stauseen. Über 30 Fischarten sowie zahlreiche Krebs- und Muschelarten gibt es hier zu entdecken.
Mecklenburg-Vorpommern bietet den Anglern über 2000 km Küstenlänge mit Lachs, Dorsch und Hering sowie Hecht, Barsch und Karpfen. Niedersachsen hat viele natürliche Seen mit Stichling, Bachschmerle, Steinbeißer und viele Fischarten mehr. In Nordrhein-Westfalen wird nicht nur an Flüssen, Bächen, Kanälen und Talsperren, sondern auch in den Städten am Hafen geangelt. Gut 60 Fischarten schwimmen in den Gewässern.
In Rheinland-Pfalz sind viele Fließgewässer mit Seeforellen, Felchen, Barsche, Hechte, Aale und Karpfen eine Angeltour wert. Sachsen bietet das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und das Elbland sowie die Oberlausitz mit zahlreichen Fischarten zum Angeln. In Thüringen angelt man Bach- und Regenbogenforellen an der Bleiloch- und Hohenwarte-Talsperre.

Hier darf in Deutschland ohne Angelschein geangelt werden

Dass man teils ohne Fischereischein angeln kann, liegt an den Leitsätzen der Vereine oder an Gesetzeslücken der jeweiligen Fischereigesetze. Allerdings kommen auch in diesen Fällen bestimmte Vorschriften zum Tragen. In Schleswig-Holstein ist es wie in Mecklenburg Vorpommern: Man kauft einen Angelschein, einen sogenannten „Urlaubsschein“ für 28 Tage, und darf dann angeln. Der Urlaubsschein kann 2 Mal im Jahr erworben werden. Zusätzlich können Touristen einen Fischereischein für sechs Wochen erhalten. In Baden Württemberg und Sachsen ist das Angeln nach Absprache mit den Bewirtschaftern an privaten Forellenteichen möglich. In Brandenburg benötigt man eine Fischereiabgabenmarke inklusive Nachweiskarte. In Thüringen kann man bei der Gemeindeverwaltung für vier zusammenhängende Monate den Fischereischein erhalten. Der Angelschein wird ab einem Mindestalter von 14 Jahren ausgestellt und nur 1 Mal im Jahr ausgehändigt. Ein „Stockangelschein“ muss in Bremen gekauft werden, der Menschen ab 18 das Angeln in bestimmten Gebieten erlaubt. In den restlichen Bundesländern muss ein offizieller Fischereischein vorgelegt werden.