Einreisebestimmungen Deutschland

Die wichtigsten Hinweise für Ihren Aufenthalt

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise
Sie sind hier: Home Urlaub Urlaub Europa Urlaub Deutschland Einreisebestimmungen Deutschland

Einreisebestimmungen für Deutschland

Die Einreise für EU-Bürger ist grundsätzlich ohne ein Visum möglich. Dagegen müssen sich Nicht-EU-Bürger vor einer Reise nach Deutschland bzw. in andere europäische Länder um ein Visum kümmern, das ihnen die Möglichkeit zur Einreise gewährt.

Eine Reise in die EU sollte schon einige Wochen vor dem Beginn des Auslandsaufenthaltes gut geplant werden. Dabei gibt es einiges zu beachten, wie die Beantragung des richtigen Visums verläuft, ob es Pflichtimpfungen gibt, damit die eigene Gesundheit gewährleistet ist, und ob eine spezielle private Krankenversicherung abgeschlossen werden muss. Auch sollten Reisende aus einem Nicht-EU-Land sich mit der Währung des Euros und dem damit verbundenen Wechselkurs zur Heimatwährung auseinandersetzen. Oft ist es günstiger, erst am Reiseziel anstatt noch im eigenen Heimatland Geld zu wechseln. Zusätzlich sollte beachtet werden, dass man über eine funktionierende Kreditkarte, mit der auch Geld abgehoben werden kann, verfügen sollte, da in Deutschland in einigen Geschäften nicht oder erst ab einer minimal erreichten Summe mit Kreditkarte gezahlt werden kann. Die deutschen Großstädte, wie Berlin, Hamburg und München, sind sehr beliebte Reiseziele weltweit. Sollten Reisende kein Deutsch sprechen, ist dies erst einmal kein Problem. Selbst bei der Einreise nach Deutschland sprechen die Bundespolizeibeamten Englisch und auch in den Städten wird die Sprache Englisch immer populärer.

Die Vorgehensweise bei der Beantragung des Touristen-Visums

Es gibt unterschiedliche Arten von Visa, die bei der Beantragung beachtet werden müssen und entscheidend für den Bearbeitungsvorgang sind. Das normale Visum für einen Urlaub in Deutschland ist das Touristen-Visum, das Urlaubern eine Einreise für 30 Tage erlaubt. Darüber hinaus werden Unterlagen über das Einkommen bzw. das vorhandene Vermögen oder eine Lohnabrechnung des Arbeitgebers benötigt. Der Aufenthaltstitel wird beim deutschen Konsulat beantragt. Dieses ist weltweit in den größten Städten, wie zum Beispiel Moskau, Istanbul oder Peking, vertreten. Mit dem Touristen-Visum dürfen Reisende keiner Arbeit nachgehen. Bei der Antragstellung werden unter anderem ein gültiger Reisepass, eine private Auslandskrankenversicherung und ein Schreiben über den Zweck der Einreise benötigt. Das deutsche Konsulat muss feststellen können, dass man als Einreisender ein regelmäßiges Einkommen in der Heimat hat, ein eingeschriebener Student ist oder ausreichend Vermögen besitzt. Damit ist sichergestellt, dass für die Reise keine öffentlichen Mittel benötigt werden. Der Zweck der Reise sollte ein Urlaub in Deutschland sein.

Weitere Visa-Arten

Natürlich kann es aber auch sein, dass Einreisende die Absicht haben, eine längere Rundreise in Deutschland bzw. Europa zu machen. Sie würden dann als Besucher nach Deutschland reisen, sich allerdings länger als drei Monate im europäischen Raum aufhalten. Dafür muss ein Schengen-Visum beantragt werden. Dabei ist eine längere Bearbeitungsgebühr des Konsulats mit einzuplanen, außerdem muss genau angegeben werden, wann Einreise und Ausreise stattfinden werden. Teilweise müssen die Reisedaten, mögliche Flugtickets oder Zugfahrkarten bei der Passkontrolle vorgelegt werden. Andere Arten des Visums sind ein Studenten- oder Arbeitsvisum, die Einreisenden einen längeren Aufenthalt in Deutschland gewähren. Dabei ist zu beachten, dass häufig ein Sprachzertifikat von Deutschland eingefordert wird, um sicherzustellen, dass Einreisende über grundlegende Dinge sprechen und sich informieren können. Außerdem ist eine Immatrikulationsbescheinigung der Universität aus der Heimat bzw. eine aktuelle Lohnabrechnung des aktuellen Arbeitgebers notwendig. Allerdings geht es bei diesen Einreisen schon nicht mehr um einen einfachen Urlaub! Das Wichtigste bei einer Reise für Nicht-EU Bürger ist es, frühzeitig den nötigen Visums-Antrag zu stellen und sich bei aufkommenden Fragen von der jeweiligen Auslandsvertretung vor Ort beraten zulassen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Visabestimmungen für Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland erfreut sich als Urlaubsland immer größerer Beliebtheit. Für Bundesbürger ist die beeindruckende landschaftliche Vielfalt von Nord- und Ostsee im Norden bis zu den Alpen im Süden schon längst kein Geheimtipp mehr, aber auch Gäste aus anderen Ländern verbringen ihre Ferienzeit gerne in diesem mitteleuropäischen Land.

Mit mehr als 30 Millionen ausländischen Übernachtungsgästen pro Jahr gehört Deutschland zu den meistbesuchten Ländern der Erde. Für viele von ihnen ist die Einreise ganz unkompliziert möglich, denn die Angehörigen der derzeit 28 EU-Staaten benötigen generell kein Visum. Darüber hinaus entfällt die Visumpflicht auch bei Staatsangehörigen der Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der außer den EU-Staaten auch Island, Norwegen und Liechtenstein umfasst. Bürger der Schweiz können ebenfalls ohne Visum in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Für alle genannten Personengruppen genügt ein nationaler, gültiger Personalausweis oder ein Kinderausweis. Bis zu drei Monate ist der Aufenthalt in der Bundesrepublik für Bürger aus den EU- bzw. EWR-Staaten sowie der Schweiz uneingeschränkt möglich. Es greift in diesem Fall die sogenannte EU-Freizügigkeit, welche das Recht auf Einreise und Aufenthalt gewährt. Auch für längere Zeiträume dürfen sich erwerbstätige und nichterwerbstätige Unionsbürger in Deutschland aufhalten, wenn sie über ausreichende Existenzmittel und einen Krankenversicherungsschutz verfügen.

Schloss Neuschwanstein

Die Einreise aus Ländern außerhalb der Europäischen Union

Für Gäste, die nicht aus den Staaten der EU bzw. des EWR oder aus der Schweiz stammen, gilt generell eine Visumpflicht, von der es allerdings Ausnahmen gibt. Diese Sonderregelungen betreffen diejenigen Staaten, für welche die EU die Visumpflicht aufgehoben hat. Eine vollständige Liste dieser Staaten hält das Auswärtige Amt bereit. Aufenthalte bis zu insgesamt 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen sind für Bürger dieser Staaten visumfrei möglich. Visa für einen längerfristigen Aufenthalt müssen vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsbehörde beantragt werden. Eine Ausnahme bilden die Staatsangehörigen Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika, die den erforderlichen Aufenthaltstitel auch noch nach ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einholen können.

Bürger derjenigen Staaten, die nicht durch die EU von der Visumpflicht ausgenommen wurden, sind grundsätzlich visumpflichtig. Die Botschaften und Generalkonsulate der Bundesrepublik Deutschland sind für die Erteilung der erforderlichen Visa zuständig. Über das Visumverfahren, die vorzulegenden Nachweise und die anfallenden Gebühren kann man sich bereits vorab im Internet informieren; auch die benötigten Antragsformulare können dort heruntergeladen werden. Da eine gewisse Bearbeitungszeit einzukalkulieren ist, die zwischen zwei und zehn Arbeitstage betragen kann, sollte die Antragstellung rechtzeitig vor dem geplanten Reisebeginn erfolgen. Möchte man ein Visum für einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland beantragen, sollte man sogar von einer mehrmonatigen Bearbeitungszeit ausgehen.

Eine Besonderheit innerhalb der EU: das Schengen-Visum

Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der sogenannten Schengen-Staaten. Zu diesen gehören bis auf wenige Ausnahmen die EU-Staaten sowie Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. An den Binnengrenzen dieser Staaten erfolgen in der Regel keine stationären Personenkontrollen. Für Inhaber eines von einem Schengen-Staat ausgestellten und in seiner räumlichen Gültigkeit nicht beschränkten Visums für den kurzfristigen Aufenthalt (Visumkategorie ""C"") bedeutet dies, dass er sich im gesamten Hoheitsgebiet der Schengener Staaten aufhalten und darin frei bewegen kann. Drittstaatsangehörige mit einem Visum für Deutschland dürfen sich also nicht nur dort, sondern auch in allen übrigen Schengen-Staaten innerhalb eines halben Jahres für bis zu 90 Tage aufhalten. Wer allerdings lediglich ein Visum für den Flughafentransit (Visumkategorie ""A"") besitzt, ist nur zum Aufenthalt in den internationalen Transitzonen von Flughäfen berechtigt, jedoch nicht zur Einreise in den Schengenraum.

Impfungen für Deutschland

Auch bei kürzeren Reisen, bei denen man vielleicht sogar im Heimatland bleibt, kann ein effektiver Impfschutz entscheidend sein. Das Robert-Koch-Institut und das Auswärtige Amt geben nützliche Tipps zu Impfungen für eine Reise nach Deutschland.

Oftmals sind es die hygienischen Verhältnisse oder grassierende Krankheiten, die einen von Fernreisen abhalten. Oftmals spielt aber nicht nur die Entfernung eine wichtige Rolle, sondern zum Beispiel auch die Flora und Fauna eines Landes. Deutschland hat hervorragende medizinische Einrichtungen und auch in einem Notfall ist eine schnelle und professionelle Erstversorgung garantiert. Dennoch soll man sich als Reisender schon von Beginn an soweit vorsorgen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion kommt. Egal, wohin die Reise geht, vor Ort muss sich der Körper erst an die Gegebenheiten gewöhnen. Schutzimpfungen können so eine gute Grundlage für ein starkes und verlässliches Immunsystem sein. Zumeist reicht schon ein kurzes Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens aus, um in Erfahrung bringen zu können, welche Impfungen sinnvoll sind. Natürlich spielen hier Faktoren wie das Alter und natürlich auch die Region, in die man in Deutschland reist, eine wichtige Rolle. Um sich seines Impfschutzes in vollem Umfang sicher sein zu können, ist es wichtig, dass man frühzeitig mit den einzelnen Impfsitzungen beginnt. Nur so hat der Körper genügend Zeit, um Abwehrkräfte in hoher Zahl herstellen zu können. Wichtig sind Impfungen für eine Reise innerhalb Deutschlands auch deshalb, weil es nicht immer eine gefährliche oder exotische Krankheit braucht, um einem den Urlaub zu verderben. Selbst eine einfache Grippe kann schon ein Grund dafür sein, dass man seine Zeit im Bett oder bei einem Arzt verbringt. Deshalb ist es von Anfang an sicherer, wenn man vorbeugt.

Das sind die empfohlenen Impfungen für Deutschland

Das deutsche Tropeninstitut hat für Deutschland eine Reihe an Impfempfehlungen aufgestellt, die unbedingt beachtet werden sollten, wenn man seinen Urlaub ohne medizinische Zwischenfälle verbringen möchte. Als wichtigste Impfungen sieht das Institut die gegen Tetanus und Diphtherie an. Zumeist erfolgen diese Impfungen schon im Kindesalter, dennoch sollte man immer wieder darauf achten, dass der Impfschutz wirklich noch besteht und diesen gegebenenfalls auffrischen. Praktischerweise wird der Impfstoff gegen die Diphtherie und gegen Tetanus in einer einzelnen Kombidosis verabreicht. So hat man es als Reisender bei Bedarf schnell hinter sich und hat mehr Zeit für die Planung vergnüglicher Aktivitäten. Zu den weiteren Impfungen, die unter Umständen wichtig werden können, zählen die gegen Hepatitis B, Masern und FSME. Hepatitis B wird dann empfohlen, wenn man enge soziale Kontakte pflegt. Die Impfung gegen Masern ist vor allem bei Kindern entscheidend, sie sollte auf keinen Fall fehlen, auch dann nicht, wenn man nur eine Reise im eigenen Land unternimmt. Die FSME-Impfung ist vor allem dann wichtig, wenn man im Zeitraum von April bis Oktober Naturexkursionen unternimmt. Zu den Gebieten mit erhöhtem FSME-Risiko zählen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Auch hier gilt natürlich zu beachten, dass bestimmte Gebiete in den jeweiligen Bundesländern besonders gefährlich sein können. Übertragen wird der Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus durch infizierte Zecken. Die aktive Impfung und das gründliche Absuchen nach einer Waldexkursion sind die besten Möglichkeiten zur Vorbeugung. Eine weitere Impfung, die dafür sorgt, dass der Urlaub sorgenfreier genossen werden kann, ist die Grippeimpfung. Auch sie kann schon dafür sorgen, dass man seinen Urlaub aktiv und gesund verbringen kann. Informationen zu weiteren Impfungen, die im Bedarfsfall wichtig sein können, erhält man bei seinem behandelnden Arzt.

Sicherheit in Deutschland

Deutschland gehört international zu den gefragtesten und empfehlenswertesten Reiseländern. Die Sicherheitslage ändert sich zwar jährlich; seit einigen Jahren zählt Deutschland aber nicht mehr zur Top-Gruppe weltweit in dieser Kategorie.

In der Regel vergeben das Auswärtige Amt und die jeweiligen Pendants in anderen Ländern aktuelle Reisehinweise zu den jeweiligen Regionen. In vielen Kategorien belegt Deutschland weltweit die vordersten Plätze. In den Bereichen Hygiene und Gesundheit beispielsweise nimmt Deutschland ebenso einen Platz in der Spitzengruppe ein wie beim Thema Infrastruktur. Auch bei den beliebten kulturellen Ressourcen gehört Deutschland zu den besten Ländern der Welt. In mehreren Rankings zählt Deutschland beim Thema Sicherheit und Terrorismus allerdings mittlerweile nur noch zur Mittelgruppe. Das Risiko für Kriminalität ist vergleichsweise überschaubar. Der deutschen Polizei wird zwar Kompetenz zugetraut, dennoch wird der Hinweis gegeben, die übliche Vorsicht walten zu lassen. Auch der Verkehr und die Infrastruktur gelten international als sehr sicher. Die Straßen sind in relativ gutem Zustand und mit Umweltzonen und Regulierungen zum Schadstoff-Ausstoß ist man vor gesundheitlichen Gefahren gut geschützt. Auch der öffentliche Bus- und Bahnverkehr gilt als vergleichsweise gut geregelt und sicher. Einen Spitzenplatz belegt Deutschland darüber hinaus auch bei der medizinischen Versorgung. Sie ist flächendeckend gewährleistet und auf einem international sehr hohen Standard.

Empfinden von Geschäftsreisenden

Unter Geschäftsreisenden ist das allgemeine Sicherheitsempfinden in den letzten Jahren massiv gesunken. Neben der objektiven Risikolage spielt das subjektive Empfinden eine ebenso wichtige Rolle bei einer Einreise und einem Besuch in Deutschland. Durch die letzten Anschläge - zum Beispiel der Attentäter, der mit dem Lastwagen im Dezember 2016 in eine Menschenmenge fuhr, oder der Mann, der im Juli 2016 in Ansbach einen Sprengkörper zündete sowie der ebenfalls im Juli 2016 mit einem Messer angreifende Mann in einem Zug - ist die Angst vor terroristischen Anschlägen massiv gestiegen. Auch die Kriminalstatistik in den USA, die viele Geschäftsreisende kennen und auf die sich viele Medien berufen, mahnt vor einem erhöhten Risiko für Anschläge und Kriminalität in Deutschland. Ein weiterer Auslöser für ein subjektiv erhöhtes Risiko sind die häufigen Brandanschläge auf Flüchtlingsheime in Deutschland. Auch sie deuten auf eine Bereitschaft zu aggressivem und kriminellem Verhalten hin. In vielen Statistiken werden diese Brandanschläge als terroristische Akte verzeichnet, auch wenn häufig nicht klar ist, wer die Täter waren und welche Motive vorlagen. Es handelt sich hierbei um Mutmaßungen und eine Interpretation des Verfassers der jeweiligen Statistik. Nichtsdestotrotz haben viele Geschäftsreisende durch das in den Medien vermittelte Bild ein erhöhtes Maß an Angst und ein weniger stark ausgeprägtes Sicherheitsgefühl als noch vor einigen Jahren. Das Reiseverhalten von Geschäftsreisenden in und nach Deutschland hat sich in den letzten Jahren, ganz im Gegensatz zum Sicherheitsempfinden, nicht verändert. Im Zuge der Internationalisierung ist sogar eine leicht gestiegene Reisetätigkeit unter Geschäftstreibenden und Unternehmern zu verzeichnen. Auch die Zahlen beim außergeschäftlichen, touristischen Reiseverkehr sind in keiner Weise in den letzten Jahren zurückgegangen. Zwar schneidet Deutschland in internationalen Statistiken beim Thema Sicherheit schlechter ab als noch in den 90er Jahren; dennoch kann eine hohe Reisefreudigkeit nach Deutschland verzeichnet werden, welche sämtliche Statistiken wieder relativiert. Dazu kommt, dass Deutschland das schlechtere Abschneiden mit den meisten westeuropäischen Ländern teilt. Einige europäische Nachbarn schneiden sogar noch wesentlich negativer ab. Beispielsweise Frankreich, Großbritannien oder auch Italien liegen jeweils einige Plätze hinter Deutschland. Während die Gefahrenlage also international zuzunehmen scheint, sollte man für sich selbst entscheiden, wie man damit umgeht. Es gibt kein Land weltweit, in dem es kein Risiko gibt. Verglichen mit früheren Jahrhunderten ist die heutige gesamte Sicherheitslage ohnehin so gut wie nie zu vor.

Die Kriminalität in Deutschland

Deutschland zählt auch wegen seiner niedrigen Kriminalitätsrate zu einem der beliebtesten Reiseländer in Europa. Wer als Tourist in Deutschland die nötige Vorsicht walten lässt, der kann hier einen Urlaub der besonderen Art erleben.

Das Leben und auch das Reisen in Deutschland sind so sicher wie noch nie zuvor. Jahr um Jahr wird die Kriminalitätsrate nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine gut organisierte Polizei und ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch sollte man das Thema Kriminalität auch in Deutschland nicht auf die leichte Schulter nehmen. Egal, ob man als Deutscher seinen Urlaub im eigenen Land verbringen möchte oder von weit anreist - auch hier gilt es, die gängigen Regeln der Vorsicht walten zu lassen. Vor einem Urlaub in Deutschland sollte man sich genau über die Region informieren, in die man reisen möchte. Sollte man im Bayerischen Wald wandern gehen wollen, so ist die Gefahr, Opfer eines Taschendiebs zu werden, weitaus geringer, als wenn man einen Städtetrip in eine der deutschen Großstädte, wie Frankfurt, Berlin oder Hamburg plant. Genauso wichtig ist es, dass man schon vor der Reise plant, wie man sich fortbewegen möchte. Vor allem in Bahnhöfen steigt die Zahl der Diebstähle und Übergriffe. Generell gilt natürlich auch in Deutschland, dass man seine Wertsachen gut verstaut und somit nicht zur leichten Beute für Langfinger werden lässt. Besonders an touristischen Plätzen oder in großen Menschenmengen gilt es, besonders vorsichtig zu sein. Oftmals agieren Diebe auch in der Gruppe. Während man auf die Ablenkung des einen hereinfällt, hat sich ein anderer schon die Geldbörse oder das Handy geschnappt.

Formen der Kriminalität in Deutschland

Am häufigsten werden Touristen in Deutschland Opfer von Diebstählen. Leider ist oftmals Leichtsinn dafür verantwortlich. So gilt zu beachten, dass beim Abstellen von Autos immer alle Fenster geschlossen sein und auch keine Wertgegenstände von außen ersichtlich sein sollen. Taschen sollten vor allem in Städten nahe am Körper getragen werden. Generell kann es nach einem eventuellen Diebstahl eines Portemonnaies auch wichtig sein, dass man diverse Kopien wichtiger Dokumente bei sich führt. Sollte man Opfer geworden sein, so ist es ratsam, sich so schnell wie möglich an die Polizei zu wenden. Nur so können die Ermittlungen schnellstmöglich aufgenommen werden. Zu den Risikogebieten in Deutschland gehören die Großräume Berlin, Frankfurt, Hannover und das Ruhrgebiet. Eine weitere Gefahr, die vor allem in diesen Städten droht, sind manipulierte Geldautomaten. Diese werden oftmals mit einem Vorsatz versehen, der die persönlichen, auf der Karte gespeicherten Daten ausliest. Mit diesen Informationen kann ein unerlaubter Zugriff auf das Konto passieren, der zu großen finanziellen Schäden führt. Von daher sollte man beim Abheben von Geld immer darauf achten, dass der Geldautomat in Ordnung ist. Sollte man sich unsicher sein, so ist es ratsam, sich einen anderen Automaten zu suchen oder sich mit einem Mitarbeiter der Bank in Verbindung zu setzen.

Leider wird auch Deutschland nicht vom internationalen Terrorismus verschont. Aus diesem Grund sollte man bei Großveranstaltungen oder auf belebten Plätzen ganz genau sein Umfeld beobachten. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen kann eine hundertprozentige Sicherheit niemals gewährleistet werden. Auch innerhalb geschlossener Räumlichkeiten, wie beispielsweise einem Hotelzimmer, sollte man als Tourist nicht zu gutgläubig sein. Geld und Wertgegenstände sollten niemals offen ersichtlich deponiert werden. So erspart man sich viel Ärger und kostbare Urlaubszeit. Als Fazit kann über das Reiseland Deutschland gesagt werden, dass hier ein unbeschwerter Urlaub ein Leichtes ist, wenn man gut auf sein Gepäck achtet und stets aufpasst, was in der Umgebung passiert. Wer achtsam ist, der kann sich schon jetzt auf seinen Urlaub in Deutschland freuen.

Reisetipps für Deutschland

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, auch für Urlauber bietet es fast unendlich viele Möglichkeiten, ihre Zeit zu gestalten: Ob Besichtigungen oder Strand, Bergwandern, Radfahren oder Kultur - Deutschland ist ein wahres Urlauberparadies.

Deutsch-Polnische Grenze

Deutschlands Norden und nördliche Mitte

Im nördlichen Teil Deutschlands ist das Land meist flach und weit. Es gibt unzählige, gut ausgebaute und übersichtlich ausgeschilderte Radwege, z. B. zwischen Nord- und Ostsee oder entlang der Flüsse Elbe oder Weser. Services wie Fahrradverleih oder Gepäcktransport gibt es nahezu überall. Viele Fahrradunterkünfte locken auch spontane Urlauber, die gern einfach mal losradeln und schauen, wo sie am Abend landen.
An Nord- und Ostsee entspannt man in berühmten Seebädern wie Warnemünde oder Sankt Peter Ording. Von Sylt bis Borkum kann man außerdem auf vielen kleineren und größeren friesischen Inseln in den Dünen liegen oder autofreie Ruhe genießen. Das einzigartige Wattenmeer, das zum Weltkulturerbe gehört, ist auf jeden Fall einen Besuch wert, z. B. bei einer geführten Wattwanderung bei Ebbe.
Wer gern Städtetrips unternimmt, wird nicht nur in den großen Metropolen Hamburg und Berlin eine spannende Zeit verleben können. Es gibt im Norden und in der Mitte Deutschlands auch etwas kleinere Städte, die eine Reise wert sind: Münster ist eine typische Studentenstadt mit vielen Fahrrädern, einem netten und gemütlichen Kneipenviertel und einer interessanten Stadtgeschichte. Zur Besichtigung locken vor allem viele unterschiedliche Kirchen vom romanischen Paulusdom bis zur spätgotischen Lambertikirche am Prinzipalmarkt. Jede erzählt ihre eigene Geschichte, und wer Lust hat, in die Tiefen des Mittelalters einzutauchen, für den ist Münster genau der richtige Ort.
Jüngere Geschichte kann man im Ruhrgebiet erleben. Beim Besuch einer der vielen stillgelegten Zechen kann man ""unter Tage“ hautnah nachfühlen, wie sich über viele Jahrhunderte Bergleute bei der Arbeit geplagt haben. Das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein ist die wohl berühmteste noch erhaltene Zeche und bietet neben mehreren Museen auch viele Veranstaltungen von Kino bis Werksschwimmbad.
Wer es lieber beschaulich mag, der verbringt seinen Urlaub im Sauerland. Hier gibt es nicht nur Kühe und Weiden. Von Iserlohn im Westen bis Olpe im Süden und Diemelsee im Osten erstrecken sich sanfte Hügel, kleine oder mittelgroße Ortschaften und viele wunderbare Wanderwege mit tollen Ausblicken und viel kühlendem Wald. Mehrere Talsperren laden ein zum Verweilen und Baden. Einen Spaziergang lohnt zum Beispiel die Staumauer der 650 m langen Möhnetalsperre, bei der man auf der einen Seite ganz nah den See vor Augen hat und auf der anderen Seite beeindruckende 40 Meter steil in die Tiefe schaut.

Der Süden Deutschlands

Nach Süden hin werden die Berge nach und nach etwas höher bis hin zu den ersten Gipfeln der Alpen. Wer keine Höhenangst hat und gern klettert, kommt hier voll auf seine Kosten. Ob Schwarzwald oder Bayerischer Wald - auch die Mittelgebirge locken schon mit dem ein oder anderen etwas anspruchsvolleren Klettersteig.
Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die berühmten Schlösser in Heidelberg und Neuschwanstein. Könige und Fürsten residierten hier, und immer noch ist in den alten Gemäuern der Geist der Monarchie und des Adels zu spüren.
Der Bodensee, der größte Süßwassersee Deutschlands, lädt ein zu Wassersport und Badevergnügen. Aufgrund seiner Größe ist er auch für passionierte Segler ein durchaus anspruchsvolles Gewässer. Und man hat von jedem Punkt am Nordufer aus einen unglaublichen Blick auf die verschneiten Gipfel der Alpen. Blumenfans sollten auf keinen Fall einen Besuch auf der Inseln Mainau auslassen. Mediterranes Seeklima sorgt hier für optimale Wachstumsbedingungen auch für südländische Pflanzen.
Etwas weiter westlich stürzt der Rhein den Rheinfall von Schaffhausen hinunter. Stolze 750 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fallen 23 Meter in die Tiefe. Mit einem Ausflugsboot kann man sogar ganz dicht heranfahren und die Gischt des Wassers hautnah spüren.

Währung in Deutschland

Urlaub im eigenen Land - da muss man sich über die Währung doch keine Gedanken machen, oder? Aber wie viel Trinkgeld gibt man eigentlich, wo kann man üblicherweise mit Karte zahlen und worauf muss man beim Geld abheben in fremden Städten achten?

Seit der Einführung des Euros im Jahr 2002 ist dieser das offizielle Zahlungsmittel in Deutschland und löste damit die Deutsche Mark ab. Die nationale Seite der Münzen zeigt bei jeder der drei Münzreihen ein anderes Motiv. Auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen ist Eichenlaub zu sehen, das auch schon das Motiv der 1-Pfennig-Münze war und für das gemeinsame Deutschtum aller deutschen Gebiete steht. Die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen ziert auf der Rückseite das Brandenburger Tor, das Wahrzeichen der Hauptstadt Berlin. Auf den 1- und 2-Euro-Münzen ist der Bundesadler abgebildet. Dieser ist seit 1950 das Staatswappen Deutschlands.

Tipps zum kostenlosen Geld abheben

Prinzipiell ist es nicht schwierig, in Deutschland einen Geldautomaten zu finden, um auf der Reise den Bargeldvorrat wieder aufzustocken. Auch in einer fremden Stadt findet man diese meist schnell in den Innenstädten, in der Nähe von Banken oder Einkaufszentren. Aber nur, wer einen Automaten der eigenen Hausbank wählt, hebt gebührenfrei Geld vom eigenen Konto ab. Für die Nutzung von Geldautomaten anderer Institute fallen in der Regel Gebühren an. Wer Kunde bei einer nationalen Bank ist, muss sich vergleichsweise wenig Gedanken machen. Diese bieten auch oft Apps an, mit denen man schnell und einfach einen Geldautomaten in der Nähe zur gebührenfreien Abhebung finden kann. Kunden kleinerer, regionaler Geldinstitute sollten sich jedoch genau informieren, wo und ob sie in einer anderen Stadt kostenlos Geld abheben können. Sparkassen und Volksbanken gibt es zwar deutschlandweit, faktisch handelt es sich dabei allerdings um verschiedene Geldinstitute, die sich gegenseitig Gebühren für die Abhebungen an ihren Automaten berechnen. Diese werden dann oft einfach an den Kunden weitergegeben. Wo und wie oft man kostenlos Geld abheben kann, erfährt man auf Nachfrage bei der eigenen Hausbank.
Beim Geld abheben mit einer Kreditkarte bestimmt in der Regel nicht die Bank, der der Geldautomat gehört, sondern das Kreditinstitut, das die Karte ausgegeben hat, über die Höhe der Gebühren. Lediglich an einigen Geldautomaten der Sparkassen kann es zu zusätzlichen Nutzungsgebühren oder gar dem Versagen der Kreditkarte kommen, weil diese dort nicht angenommen wird. Meistens empfiehlt es sich trotzdem, mit der EC-Karte Geld abzuheben, weil die Gebühren dafür meistens geringer als die Gebühren für Abhebungen mit der Kreditkarte sind.

Richtig Trinkgeld geben

Klar ist, dass man mit einer Arbeit als Servicekraft in der Gastronomie oder dem Tourismusgewerbe nicht reich wird. Trotzdem sind die Bedienungen nicht unbedingt auf die Einnahmen aus Trinkgeldern angewiesen und somit ist es in Ordnung, in Deutschland auch überhaupt kein Trinkgeld zu geben. Üblich ist es trotzdem, dabei sollte die Frage, ob Trinkgeld gegeben wird oder nicht und wie hoch dieses ausfällt, vor allem davon abhängen, wie zufrieden man mit dem Service war. Dass bei schlechtem Service das Trinkgeld ausfällt, ist klar. Eine freundliche und tadellose Bedienung honoriert man am besten mit einem kleinen Obolus in Höhe von 5 bis 10 % der Rechnungssumme. Wer sehr zuvorkommend und herzlich umsorgt wurde, kann auch noch großzügiger sein.
Neben der Gastronomie ist es auch in anderen Branchen in Deutschland üblich, ein Trinkgeld zu geben. Dazu gehören Taxifahrer, Servicekräfte in Hotels, etwa an der Rezeption, im Zimmerservice oder Reinigungsdienst sowie Friseure und andere Dienstleister, die nah am Kunden arbeiten.

Weiterführende Links