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Klima in Deutschland

Deutschland kann der gemäßigten Klimazone zugeordnet werden und ist längst nicht nur für Inländer – im gesamten Jahresverlauf – ein attraktives Reiseziel.

Deutschland befindet sich in einem Übergangsbereich zwischen zwei Klimazonen. So spielen kontinentale Einflüsse – aus Osteuropa – und maritime Faktoren – aus Westeuropa – eine bedeutende Rolle für die Wetterentwicklung. Durch die vorherrschenden Westwinde wird feuchte und warme Meeresluft aus der Golfregion (Mexiko) nach Zentraleuropa transportiert. Das führt dazu, dass vor allem die Wintermonate in Deutschland milder sind, als es die geografische Lage vermuten lassen würde. Je weiter man sich nach Osten begibt, desto geringer fällt dieser mildernde Effekt des Atlantiks aus. Im Südosten des Landes sind hingegen die kontinentalen Bedingungen besser spürbar. So sorgen die Ostwinde dafür, dass es im Sommer wärmer und im Winter kälter ist als in den Gebieten westlich des Rheins. In Ausnahmefällen führen die Winde sogar dazu, dass es auf den Nordseeinseln zu Dauerfrost kommt. Dieses Phänomen ist jedoch nur selten zu beobachten.
Im Jahresmittel liegen die Temperaturen in Deutschland etwa zwischen 8 und 9 Grad Celsius. Im Januar ist es am kältesten und die Werte liegen zwischen -0,5 und 0,5 Grad Celsius. Am wärmsten ist der Monat Juli. Dann sind Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad Celsius möglich. Je nach Region schwanken diese Werte – teilweise erheblich. Auf den Gipfeln in den Alpen herrschen so selbstverständlich völlig andere Bedingungen als im Wattenmeer. Die bisher tiefste Temperatur betrug knapp -46 Grad Celsius und wurde am „Funtensee“ in den Alpen – im Jahr 2001 – gemessen. Die höchste Wert wurde im Jahr 1929 in Hüll bei Pfaffendorf registriert. Dort stieg das Quecksilber auf nahezu 38 Grad Celsius. Die Vielseitigkeit der Landschaft hat einen entscheidenden Vorteil. Urlauber können sich nämlich eine Destination aussuchen, die am ehesten ihren klimatischen Vorstellungen entspricht.

Blick auf die Ostsee in der Nähe von Kühlungsborn

Sonnenstunden und Niederschläge

Grundsätzlich nimmt die Luftfeuchtigkeit ab, je weiter man sich vom Meer entfernt. Im Mittel sind hierzulande jährlich rund 800 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter zu erwarten. Wobei es im Frühjahr trockener ist als im weiteren Jahresverlauf. So sind die Monate Februar und April statistisch gesehen die trockensten der letzten Jahrzehnte. Sehr feucht ist es hingegen in den Sommermonaten. Dann kommt es nicht selten zu kurzen aber heftigen Schauern. Je nach Region zeigen sich auch hier Unterschiede. So sind in den Mittelgebirgen und Alpen durchschnittlich höhere Niederschlagsmengen zu registrieren als in den Gebieten, die sich im Regenschatten befinden. Im Zeitraum von Oktober bis April kann es bis ins Tiefland schneien. Die nachlassende Wirkung des Atlantiks führt dazu, dass die Schneewahrscheinlichkeit in östlicher Richtung zunimmt. Ob und wie lange der Schnee liegen bleibt, hängt zudem von der jeweiligen Höhenlage ab.
Besonders in den Wintermonaten, wenn die Sonne tief steht und die Tage kurz sind, sind verhältnismäßig wenig Sonnenstunden realistisch. Die dichte Wolkendecke sorgt zwar dafür, dass es nicht so stark auskühlt, gleichzeitig aber schafft es die Sonne kaum, die Wolkenfront zu durchbrechen. In Verbindung mit der feuchten Meeresluft aus dem Westen sind dann langwierige Nebellagen möglich. Teilweise sind in Deutschland auch Inversionswetterlagen zu beobachten. Dann sind die oberen Luftschichten wärmer, als die darunter befindlichen, weil es die Sonne nicht schafft, diese zu erhitzen. Erst die herbeiströmenden Luftmassen vom Atlantik können diese Verhältnisse beenden und zu einer Normalisierung beitragen. Wenn die Sonne aber in Deutschland scheint, dann zumeist im Norden – wie auf den Ostseeinseln – oder im Süden des Landes. So oder so – durch die Vielseitigkeit der Landschaft bietet Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, seinen Urlaub zu gestalten.

Klimatabelle für Deutschland

  • Sonnenstunden 5.2 Stunden
  • Regentage 8.8 Tage
  • Höchsttemperaturen 13.6 °C
  • Wassertemperaturen 2.2 °C

Klimatabelle

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperaturen 3481318212323231488
Tiefsttemperaturen -1-11368999522
Sonnenstunden 234688877433
Regentage 109888899991010

Details zum Klima

  • Lufttemperatur
  • Wassertemperatur
  • Sonnenstunden
  • Regentage

Wetter Deutschland - Überblick zur besten Reisezeit

Das Wetter in Deutschland wird durch die gemäßigte Klimazone bestimmt, in der sich Deutschland vollständig befindet. Die Winter sind kühl bis kalt und die Sommer warm und nur selten heiß. Die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterscheiden sich im Gegensatz zu anderen Klimazonen deutlich voneinander.

Die durchschnittlichen Temperaturen in Deutschland

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in den Frühlingsmonaten März bis Mai zwischen 7 und 13 Grad. Nur selten sinkt das Thermometer in dieser Jahreszeit auf den Nullpunkt. Das Wetter in Deutschland wird im Frühling durch viel Sonne bestimmt. Der wechselhafte Monat April sorgt allerdings auch für Niederschläge und kräftige Winde.
In den warmen Monaten Juni bis September liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 15 und 20 Grad. Viele Sommer sind von wechselhaftem Wetter bestimmt, sodass die Sonnenstunden durch Regenfälle und Gewitter unterbrochen werden können.
Der Herbst beginnt in Deutschland meist sonnig und mild. Nur selten ist im Oktober mit grauem Wetter und heftigen Niederschlägen zu rechnen. Dafür zeigt sich der November oft von seiner dunklen Seite. Zugezogene Wolkendecken und Nieselregen sind keine Seltenheit. Die durchschnittliche Temperatur liegt in den Herbstmonaten zwischen 5 und 12 Grad. 
Das Wetter in Deutschland wird auch im Winter durch die gemäßigte Klimazone bestimmt. Es gibt viele Sonnenstunden von Dezember bis Februar, aber auch viele graue Tage mit Regen- und Schneefällen. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 2 bis 4 Grad.

Die beste Reisezeit für Deutschland

Das Wetter in Deutschland eignet sich ganzjährig für eine Reise. Die Wintermonate bieten in den Gebirgslagen häufig eine Schneegarantie, sodass Wintersportler ganz auf ihre Kosten kommen. Für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber sind die Frühlingsmonate, die Sommermonate und der Oktober geeignet. Es gibt gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, die auch einem überraschenden Regen standhalten. Für einen Badeurlaub an deutschen Seen, der Ostsee oder der Nordsee empfehlen sich die Monate Juli und August. Oftmals ist erst in diesen Monaten das Wasser angenehm warm.