Kanufahren Hamburg

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Kanufahren in Hamburg

"Hamburg meine Perle" - so bezeichnen viele Hamburger ihre geliebte Hansestadt im Norden von Deutschland. Viele Freizeitaktivitäten können sowohl Einheimische als auch Besucher hier erleben, wie zum Beispiel das Kanufahren auf Elbe und Alster.

Der Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg Mitte ist komplett von Wasser umschlossen. Er wird von Norder- und Süderelbe umrandet und zusätzlich von vielen Kanälen durchzogen, perfekt also für eine ausgiebige Kanufahrt mit tollem Ausblick. Von imposanten Industriebauten über grüne Ruheoasen bis hin zu den architektonisch ansprechenden Geländen der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau können Kanufahrer hier auf ihrer Tour viel zu sehen bekommen. Los geht es von der Bootsvermietung "Zum Anleger" am Ernst-August-Kanal aus, immer weiter über den 30 Meter breiten Assmannkanal und den Inselpark über den Kuckucksdeich bis zum Kükenbrack. Auf dieser Route kann man idyllische, grüne Landschaften, spektakuläre Neubauten und niedliche Wohnhäuser auf Stegen entdecken. Entlang des Kurses können sich die Paddler in diversen Cafes und Restaurants eine kleine Pause gönnen.
Im Bezirk Bergedorf kann auf den Seitenarmen der Elbe, wie Gose- und Dove-Elbe, gepaddelt werden. Dabei kommt man an schönen Naturschutzgebieten und großen, landschaftlich genutzten Feldern vorbei. Außerdem gibt es einzelne Reetdachhäuser, Mühlen, Schleusen und Werften zu sehen. Gestartet wird an der Bootsvermietung "Paddel Meier" in Kirchwerder. Von dort aus geht es weiter über die Gose-Elbe, die mit wunderschönen Teichrosen bestückt ist. Danach gelangt man über den Neuengammer Durchstich zur Dove-Elbe, einem Seitenarm der Elbe mit einem 90 Hektar großen Naturschutzgebiet.

Kanufahrt, Egoperspektive

Ganz im Osten von Hamburg verläuft die Bille, die ein Nebenfluss der Elbe ist. Hier treffen Romantik und das pure Abenteuer aufeinander. Von dem Bootshaus Bergedorf aus können sich Besucher aus zwei Touren die passende auswählen. Zum einen gibt es die Tagestour nach Reinbek zum Mühlenteich am Schloss, die etwa 5 Stunden dauert und von vielen grünen Wäldern und Wiesen gesäumt wird. Abenteuerlich wird es, wenn in den kurvigen Kanälen kleinere Hindernisse wie Baumstämme auftauchen, die man geschickt umfahren muss. Zum anderen wäre da noch die kurze Tour von ungefähr 2 Stunden, die bis zur Pionierbrücke führt. Dort lässt es sich auch wunderbar Picknicken.

Die Hamburger Alster - ein Paradies für Kanufahrer

Der wohl bekannteste Ort, um in Hamburg Kanu zu fahren, ist der Osterbekkanal, von dem aus man wunderbar die Alsterkanäle erreichen kann. Von der bekannten Bootsvermietung Dormheim aus geht es weiter nach links in Richtung Stadtpark. Dort angekommen, können die Paddler sich im Cafe Sommer Terrassen ordentlich stärken, um weiter zum Stadtparksee zu fahren. Von da aus hat man einen tollen Blick auf das berühmte Hamburger Planetarium. Fährt man weiter am Goldbekkanal entlang, gelangt man zum Rondeelteich. Hier grenzt der Teich an diverse beeindruckende weiße Jugendstilvillen, alte Bäume und gepflegte Gärten. Weiter über den Leinpfadkanal gelangen die Kanufahrer auf den Alsterlauf, der schlussendlich in die Außenalster mündet. Imposante Villen des Stadtteils Harvestehude und Uhlenhorst erwarten einen hier. Letzte Station ist dann der Osterbekkanal, wo ebenfalls schicke Villen und bunte Gärten zu sehen sind.

Gruppe beim Kanufahren, Wald, grün

An der Alten Alster im Haynspark, vom Bootshaus Silwar aus, geht es los mit der Alsterlauf Kanutour. Von der Alten Alster bis zur Ohlsdorfer Schleuse kann man hier paddeln. Vorbei an dem Eppendorfer Mühlenteich, dem Winterquartier der Alster-Schwäne, unter insgesamt 7 Brücken hindurch bis zur beeindruckenden Ohlsdorfer Schleuse. Der Hinweg ist besonders schweißtreibend, da man entgegen der Strömung paddelt. Dafür ist der Rückweg um so angenehmer. Er steht im absoluten Kontrast zur Hinfahrt, da den Kanal hier verschiedene alte Bäume, schöne Gärten und kleine Bootsstege säumen.