Sehenswürdigkeiten Cuxhaven

Die schönsten Hotspots der Stadt

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Sehenswürdigkeiten in Cuxhaven

Die Lage an der Elbmündung sorgt dafür, dass Cuxhaven nicht nur für Sonnenanbeter interessant ist. Neben zahlreichen Stränden hat die kleine Stadt nämlich auch großen Schiffsverkehr und interessante Einblicke in ihre Geschichte zu bieten.

Das tosende Meer

Die Nordsee bestimmt das Geschick, das Klima und die Lebensweise der Einwohner von Cuxhaven. Am einfachsten kann der Besucher die See an einem der Sand- und Grasstrände genießen, die teils noch an der Elbe, meist aber am Meer liegen. Etwas näher kommt man dessen Natur bei einem Wattspaziergang. Zwanzig Kilometer weit hinaus kann man hier bei Ebbe wandern. Wer gut zu Fuß ist, schafft es bis zur kleinen Insel Neuwerk, wer nicht so weit laufen möchte, fährt mit dem Wattwagen. Im Wattenmeer-Besucherzentrum bietet eine große Ausstellung viel Wissenswertes über dieses spannende Stück Weltnaturerbe.

Blick auf die Ostsee mit Leuchtturm in Cuxhaven, Deutschland

Nach Neuwerk kommt man übrigens bequem auch per Schiff. Wen es weiter hinaus zieht, der fährt ebenfalls mit dem Schiff oder mit einem schnellen Katamaran nach Helgoland. Apropos, Schiffe: Die gibt es in der Hafenstadt Cuxhaven natürlich reichlich zu entdecken! Sowohl im hübschen alten als auch im eher sachlichen neuen Fischereihafen bringen Kutter ihren Fang an Land. Der Seglerhafen und die Marina zeigen ein buntes Durcheinander von Jachten und kleinen Booten, während man am Steubenhöft gelegentlich Kreuzfahrtschiffe anlegen sieht. Die historischen Abfertigungshallen für Amerikareisende heißen noch heute deren Passagiere willkommen. Am beeindruckendsten aber sind wohl die Containerriesen, die auf der Fahrt nach und von Hamburg an Cuxhaven vorbeiziehen. Von der Alten Liebe aus, deren Ursprünge als Schiffsanleger ins Jahr 1733 zurückreichen, lassen sie sich ganz besonders gut beobachten. Ein Ansagedienst informiert hier per Lautsprecher über Herkunft, Größe und Ziel der Schiffe.

Die Stadt Cuxhaven

Seine Lage an der Elbmündung hat schon oft das Schicksal Cuxhavens bestimmt. Eines der Zeugnisse ist das Fort Kugelbake im Stadtteil Döse. Hier haben seit den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts weit reichende Geschütze unerwünschten Gästen die Einfahrt in die Elbe versperrt. Neben dem restaurierten Gelände gibt auch ein kleines Museum Auskunft über die Geschichte des Forts. Die namensgebende Kugelbake, die das Ende des Flusses und den Beginn des Meeres markiert, findet sich nur wenige Meter entfernt von hier am Strand. Ein bisschen weiter südlich kann der Besucher die „Dicke Berta“ erklimmen. Dieser Leuchtturm aus dem Jahr 1897 ist für die Sicherheit der Schiffe schon lange nicht mehr nötig. Heute bietet er Interessierten neben der Aussicht von der Plattform eine kleine Ausstellung zu seiner Geschichte.
Das alles bestimmende Meer und die dazugehörige Schifffahrt kann der Besucher besonders ausführlich im Wrack- und Fischereimuseum „Windstärke 10“ erkunden. Nicht nur Exponate, sondern auch Filme und Hörstationen dokumentieren Gefahren und Alltag der Hochseefischerei. An vielen Stellen darf selbst Hand angelegt werden, was das Museum für einen Besuch mit Kindern besonders attraktiv macht. Während Erwachsene und größere Kinder die Ausstellung erkunden, amüsieren sich die Kleinen im zum maritimen Thema passend gestalteten Spielbereich.

Blick auf die Burg Bederkesa in Cuxhaven, Deutschland

Auch auf der dem Meer abgewandten Seite der Stadt hat Cuxhaven einiges zu bieten. Schloss Ritzebüttel wurde im 14. Jahrhundert für den jeweiligen Amtmann der Stadt Hamburg errichtet, denn die Verwaltung des strategisch wichtigen Standorts erforderte ein geeignetes Gebäude. Der damals erbaute Turm ist erhalten geblieben. Ihn umgibt heute ein Gebäude, das teils aus dem 17., teils aus dem 18. Jahrhundert stammt. Im angrenzenden Park kann man ein hübsches, als Teehaus für den damaligen Amtmann gebautes „Schweizerhäuschen“ aus dem Jahr 1847 bewundern. Gegenüber dem Schloss haben die Bilder eines berühmten Schriftstellers ein Zuhause gefunden. Das Joachim-Ringelnatz-Museum stellt nicht nur Zeichnungen und Gemälde, sondern auch Handschriften und Fotografien des Künstlers aus.