Wandern Köln

Die Region rund um die Domstadt erkunden.

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise

Wandern in Köln

Auch wenn man es zunächst nicht unbedingt vermutet, gibt es in und um Köln zahlreiche Möglichkeiten, im Grünen wandern zu gehen. Besonders im Königsforst im Osten, aber auch innerhalb des Stadtgebiets bieten sich für Wanderinnen und Wanderer viele schöne Wege.

Kurze Wanderungen innerhalb der Stadt

An vielen Ecken Kölns kann man im Grünen einfach drauflos wandern und seine Zeit in der Natur genießen. So findet man mit dem Stadtwald, dem Decksteiner Weiher und vielen Parks teils überraschend große Flächen, in denen man stundenlang unterwegs sein kann. Am Decksteiner Weiher etwa kann man eine entspannte Runde um den angelegten Kanal drehen und am Ende in der Gastwirtschaft „Haus am See“ einkehren. Entlang dieser kleinen Runde, die man an der Bushaltestelle Deckstein beginnt, kann man den Felsengarten besuchen. Der kleine Waldabschnitt ist in den 1920er Jahren entstanden und besteht aus einer künstlich erbauten Schlucht und kleinen Wegen, die auf das Plateau führen. Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf den Weiher und den anliegenden Stadtwald. Zwar sind die Wege schmal, aber dennoch nicht anspruchsvoll und mit ordentlichem Schuhwerk für jedes Alter gut zu begehen. Während der Wanderung kommt man auch am Fort VI vorbei, einem Teil der alten Stadtbefestigung. Eine ebenfalls nicht allzu anspruchsvolle Runde führt die Wanderinnen und Wanderer am Rhein entlang. Direkt am Hauptbahnhof geht man am Dom vorbei und überquert die Hohenzollernbrücke. Am rechten Rheinufer geht es dann in Richtung Norden direkt am Fluss entlang. Von der anderen Seite, über die Rheinterrassen wandernd, hat man einen schönen Blick auf den Dom und die Brücke - hier kann man mit der Kamera ein klassisches Postkartenmotiv schießen. Im Norden überquert man wieder die Zoobrücke und läuft am linken Rheinufer entlang auf der Promenade wieder zurück zum Dom und Hauptbahnhof.

Längere Touren im Grün

Eine etwas anspruchsvollere Wanderung führt von der Haltestelle Königsforst im Osten der Stadt durch den gleichnamigen Wald. Hier sollte man seine Route so planen, dass man nach ein paar Kilometern durch den flachen Teil des Forstes den Monte Troodelöh, mit 118 Metern höchsten Kölner Berg, erklimmt. Oben gibt es eine kleine Hütte und sogar ein Gipfelkreuz. Wer es bis nach oben geschafft hat, kann sich ins Gipfelbuch des Kölner Alpenvereins eintragen. Den Rückweg kann man gut über den Norden des Forstes planen und am Esther Weiher vorbeiwandern. Gegen Ende der Runde, wieder in der Nähe der Haltestelle, kommt man am Rather Lehrpfad vorbei, auf dem man viele interessante Fakten und Informationen über die Bäume und Tiere im Wald lernen kann – das ist auch für Kinder spannend.
Wenn man sich einen ganzen Tag Zeit für eine Wanderung nehmen möchte, kann man von Köln-Holweide aus eine Runde über die Schlackebergwerft und den Schlosspark Stammheim drehen. Die Schlackebergwerft war ursprünglich eine Anliegestelle für Schiffe, die jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute ist es eine schöne Aussichtsplattform. Nur kurze Zeit später erreicht man den Stammheimer Schlosspark, in dem eigentlich gar kein Schloss steht. Das ursprüngliche Schloss wurde ebenfalls im Krieg zerbombt, in den 1950er Jahren riss die Stadt schließlich die Ruine ab. Nun sieht man im Park zahlreiche Skulpturen. Jedes Jahr an Pfingsten wird die Saison eröffnet und neue Kunstwerke finden ihren Weg in den Park. Über den nördlichen Stadtteil Flittard, der an die Stadt Leverkusen grenzt, bahnt sich der Weg am Flugplatz Kurtekotten vorbei zur Kirche Sankt-Nikolas, die früher das Kloster Dünnwald war. Von der Kirche aus gelangt man bald wieder zum Startpunkt.