Sehenswürdigkeiten Dresden

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Sehenswürdigkeiten in Dresden

Schon der Spitzname Dresdens - Elbflorenz - lässt vermuten, dass die Metropole im Osten der Bundesrepublik einiges zu bieten hat. Unmittelbar nach dem Krieg noch stark von den Bomben gezeichnet, hat sich die sächsische Landeshauptstadt zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Deutschlands mit vielen Sehenswürdigkeiten entwickelt.

Dresden Zwinger

Der berühmte Schriftsteller Erich Kästner beschrieb Dresden schon als Elbflorenz. Diese Bezeichnung ist nicht aus der Luft gegriffen, denn die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sieht der Kathedrale von Florenz sehr ähnlich. Die barocke Frauenkirche gilt heute als das Wahrzeichen Dresdens. 1743 zum ersten Mal fertiggestellt, zerstörten Bomben die Kirche im Zweiten Weltkrieg, bis ihr Wiederaufbau im Jahr 2005 abgeschlossen war. Seitdem können Besucher den protestantischen Sakralbau und die beeindruckende Sandsteinkuppel bewundern. Im Inneren lassen sich die alten, übrig gebliebenen und die neuen Steine farblich unterscheiden. Nach wie vor werden in der Kirche evangelische Gottesdienste gehalten, die man besuchen kann. Besonders an den Wochenenden finden sich Hunderte Besucher im Gebäude ein. Eine weitere sehenswerte Kirche ist die Kreuzkirche, die Heimat des berühmten Knabenchors Kruzianer. Eine andere barocke Kirche ist die katholische Hofkirche, die als Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen dient.

Dresden Semperoper Dresden Fürstenzug

An der Außenfassade finden sich insgesamt 78 Statuen des italienischen Bildhauers Lorenzo Matielli, der im 18. Jahrhundert wirkte. In der direkt am Altmarkt im Zentrum Dresdens gelegenen Kirche tritt der Kreuzchor regelmäßig am Samstagabend ab 17 Uhr auf. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der in seiner Art einzigartige Dresdner Zwinger, eine Garten- und Gebäudeanlage im barocken Stil. Der Zwingerhof dient schon mehrere Jahrhunderte lang als Grünanlage der Stadt, in den Gebäuden waren kurfürstliche Kunstsammlungen untergebracht. Auch heute gibt es dort mehrere Galerien, darunter die Gemäldegalerie Alte Meister, eine Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon. Reisende können in dem wissenschaftlichen Museum einen Hohlspiegel besichtigen, der Temperaturen bis zu 1500 °C erreicht und damit Metall schmelzen kann. Die Semperoper ist heute das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden. Ursprünglich Anfang des 19. Jahrhunderts von Gottfried Semper als königliches Hoftheater erreicht, brannte sie mehrmals ab. Schließlich konnte im Jahr 1985 der originalgetreue Nachbau eröffnet werden. Interessierte Besucher können Führungen durch die Oper buchen, die sich am aktuellen Programm orientieren.

Große Parkanlagen in Dresden

Der Große Garten im Südosten der Stadt ist ein Park, der auf zahlreichen Wegen und Grünflächen zum Spazieren, Flanieren, Ausruhen, Laufen und Fahrradfahren einlädt. Besonders für Kinder ist die Schmalspur-Parkbahn spannend, die im südlichen Teil des Gartens abseits der Wege fährt. Im Großen Garten befindet sich neben einem Zoo das Carolaschlösschen am Carolasee, in dem es ein Café gibt. Zentrum des Gartens ist das Palais, das als Vorzeigebauwerk des sächsischen Barocks gilt. In dem Palais finden Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Dank zahlreicher Bus- und Bahnhaltestellen rund um den Garten ist der Bau von allen Seiten gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Sehenswert ist auch die Dresdner Schwebebahn, die älteste Bergschwebebahn der Welt. In nur drei Minuten gelangt man auf die Aussichtsplattform an der oberen Station, von der man einen weiten Blick über das Dresdner Elbtal genießen kann. Nur zwei Minuten Fußweg von der Talstation der Schwebebahn entfernt startet die Standseilbahn ihren Weg nach oben. Auf der fünfminütigen Fahrt legen die Besucher fast hundert Höhenmeter zurück, um im noblen Villenvorort Weißer Hirsch anzukommen.

Blick auf die Moritzburg in Dresden, Deutschland Goldener Reiter, Denkmal in Dresden, Deutschland Blick durch den Garten auf die Frauenkirche in Dresden, Deutschland

Die Stadt Dresden bietet zahlreiche Führungen an den Sehenswürdigkeiten entlang an, darunter eine Erkundungstour mit dem Fahrrad, einen nächtlichen Rundgang, eine kulinarische Stadtführung und auch Stadtrundfahrten mit dem klassischen Touristenbus. Das Dresdner Umfeld kann man hingegen auf einer Elbtour mit dem Schaufelraddampfer sehr gut entdecken und erkunden.