Sehenswürdigkeiten Leipzig

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Sehenswürdigkeiten in Leipzig

Die traditionelle Messestadt Leipzig besticht nicht nur durch eine junge und quirlige Kreativszene, sondern auch durch eine historische Bausubstanz, die ihresgleichen sucht.

Blick auf den MDR Tower und die Universität auf dem Augustusplatz in Leipzig, Deutschland

Schon der Hauptbahnhof nimmt Besucher und Besucherinnen mit einer eindrucksvollen Architektur in Empfang. Das großzügige Gebäude mit der imposanten Bahnhofshalle lädt in den integrierten Promenaden zu einer ersten Shoppingtour ein. Von hier aus sind es nur wenige Schritte zur Innenstadt, die von der Geschichte Leipzig als Messestadt lebt. Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden unzählige Messehäuser, in denen zum Beispiel Juwelierwaren ausgestellt wurden. Viele der einst prächtigen Handelshöfe wurden aufwendig restauriert, sodass Leipzig über ein weitläufiges Passagensystem verfügt, das zum Bummeln in den meist kleinen Geschäften einlädt. Am bekanntesten ist die Mädlerpassage, in der sich Auerbachs Keller befindet – eine Gastwirtschaft, die schon Goethe kannte und die er in seinem ersten Faust-Band erwähnt. Im nahe gelegenen Barfußgässchen reiht sich eine Bar an die nächste, sodass gerade abends eine quirlige Ausgehstimmung entsteht.

Leipzig hat von allem etwas: geschichtsträchtig und jugendlich-erfrischend

Von der in der Innenstadt gelegenen Nikolaikirche gingen 1989 die Montagsdemonstrationen aus, die kurze Zeit später das Ende des SED-Regimes bedeuten sollten. Auf unzähligen Schautafeln in der Innenstadt können sich Interessierte an den Schauplätzen der friedlichen Revolution über die damaligen Entwicklungen informieren. Auch der musikalischen Bedeutung der Stadt lässt sich im Zentrum nachspüren. In der Thomaskirche war Johann Sebastian Bach mehr als 25 Jahre als Kantor tätig. Der Thomanerchor mit seiner 800-jährigen Geschichte ist weltweit bekannt. Auch das unweit ansässige Gewandhausorchester ist international renommiert. Freitags und samstags zur Motette können Musikbegeisterte regelmäßig für kleines Geld dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester in der Thomaskirche lauschen. Wer es rockiger mag, sollte sich die besondere Stimmung um Pfingsten nicht entgehen lassen, dann nämlich tauchen Zehntausende Besucher des Wave-Gotik-Treffens die Stadt in Schwarz.

Blick auf das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, Deutschland Gothicstyle Leute Blick auf das alte Rathaus in Leipzig, Deutschland

Im Museum der bildenden Künste findet sich unter anderem eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke aus dem Umfeld der Neuen Leipziger Schule und deren bekanntesten Vertreter Neo Rauch. Eine ganze Reihe an Galerien und alternativen Kunsträumen befindet sich im Gelände der Baumwollspinnerei, die im jungen Stadtteil Plagwitz gelegen ist. Alternative Clubs, originelle Cafés und Bars machen die Umgebung zum Szeneviertel. Beliebtes Ausgehviertel ist auch die südlich der Altstadt gelegene Südvorstadt, die unzählige Restaurants und Cafés beherbergt.

Erfrischendes Grün, monumentale Denkmäler und eine weitläufige Seenlandschaft

Der sich durch die Stadt ziehende Auwald lädt Spaziergänger und Fahrradfahrer zu ausladenden Touren ein. Von der Innenstadt aus lassen sich über den Auwald die südlich gelegenen Seen erreichen, die aus ehemaligen Braunkohlestätten entstanden sind. Ein weitverzweigtes Kanalsystem verbindet die zahlreichen Wasserstraßen der Innenstadt mit einer Seenlandschaft im Süden, die sich am besten im Boot erkunden lässt. Wassersportfans kommen hier ganz auf ihre Kosten. Familien können sich derweil im Leipziger Zoo vergnügen, der nordwestlich der Innenstadt gelegen ist. In der riesigen Tropenhalle “Gondwanaland” erkunden Besucher zu Fuß oder im Boot die tropische Fauna Südamerikas, Asiens und Afrikas.

Blick auf den Cityturm vom Johannapark in Leipzig statue von j. s. bach in leipzig Frau auf einer Hängebrücke im Gondwana Land im leipziger Zoo, Deutschland

Gänzlich besinnlich geht es dagegen auf dem historischen Südfriedhof zu, der Ende des 19. Jahrhunderts eingeweiht wurde. Das weitläufige Gelände wartet mit einer vielfältigen Flora und historischen Grabstätten auf, die von bedeutenden Künstlern wie Max Klinger gestaltet wurden. Unmittelbar in der Nachbarschaft befindet sich das imposante Völkerschlachtdenkmal, das 1913 in Gedenken an die Völkerschlacht von Leipzig im Jahr 1813 eröffnet wurde. Das über 90 Meter hohe Monument mit dem vorgelagerten “See der Tränen” beeindruckt sowohl von außen wie auch von innen. Vom Hauptsims aus bietet sich außerdem ein großartiger Blick auf die grüne Stadt und ihre Umgebung.