Wandern Griechenland

Mediterranes Flair und beeindruckende Natur erleben.

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Wandern in Griechenland

Griechenland ist eine der Top Ferienregionen für deutsche Urlauber. Nicht nur das Festland, sondern vor allem auch die zahlreichen berühmten Inseln machen das Land zu einem wahren Paradies für Wanderer.

Neben eindrucksvollen Schluchten, weitläufigen Buchten und imposanten Gebirgszügen bietet Griechenland auch idyllische Strände mit azurblauem Wasser. Viele der Wandertouren kombinieren diesen Anblick mit dem Besuch der berühmten antiken Stätten. Eine wenig bekannte, aber sehr sehenswerte Tour führt durch die Vikos-Schlucht zum Kloster Paraskevi. Die Strecke ist knapp 19 Kilometer lang und innerhalb von sieben Stunden zu bewältigen. Die Schluchtwanderung führt an einer großen Karstquelle mitten im Bachbett vorbei und bietet eine tolle Möglichkeit für eine Erfrischung im Sommer. Vom Kloster Paraskevi aus genießt man einen einmaligen Blick auf den Canyon hinunter. Wer möchte, kann auch auf einer Art Balkon ohne Geländer an der Felswand in 400 Metern Höhe Nervenkitzel spüren. Die Schlucht ist 20 Kilometer lang und an der tiefsten Stelle 1000 Meter tief. Sie wird im Guinnes Buch als tiefste Schlucht der Welt geführt. Im Kloster sind besonders die aus dem 15. Jahrhundert stammenden Fresken eindrucksvoll. Wer vom Wandern noch nicht genug hat, findet in der Region zahlreiche Wanderwege mit gut erhaltenen Fußwegen und Steinbrücken. Ein Abstecher zum Bergsee Drakolimni ist ebenfalls sehr lohnend. Eine weitere beeindruckende Schlucht ist die Asfendou-Schlucht. Die neun Kilometer lange Wanderung hindurch schafft man in 4,5 Stunden. Die Tour startet in Agios Nektarios und führt nach Norden in das Bergdorf Asfendou. Früher war das Bergdorf nur im Sommer bewohnt. Heute gibt es hier ganzjährige Bewohner, die Kartoffeln, Obst und Wein anbauen sowie Viehzucht betreiben. Wer nach der Tour Lust auf ein Café oder eine Taverne hat, sollte sich zum netten Hafen Chora Sfakion aufmachen, der dafür zahlreiche Möglichkeiten bietet.
Eine weitere, anspruchsvolle Tour ist die 11 Kilometer lange Steilküstenrunde über Loutro, die innerhalb von fünf Stunden bewältigt wird. Startpunkt ist das einsame Bergdorf Livaniana im Südwesten Kretas. Es folgt ein Abstieg zum ehemaligen antiken Hafen Finix. Anschließend wird eine imposante Ruine einer venezianischen Festung besichtigt, bevor zum idyllischen Dorf Loutro gewandert wird. Von dort aus geht es an der Steilküste bis zur Kapelle Agia Ekaterini bei Anopolis weiter, welche einen herrlichen Blick über die Küste und hinein in die Weißen Berge gibt. Es empfiehlt sich zudem, in einer der zahlreichen Tavernen Loutros einzukehren und den Ausblick über die Bucht zu genießen.

Leichte Wanderungen für Genuss-Wanderer

Wer etwas weniger trainiert ist oder eine leichte Wanderung sucht, wird in Griechenland ebenfalls fündig. Empfehlenswert ist beispielsweise die 3 Kilometer lange Tour zum Katholiko Kloster und zur Höhle des Heiligen Johannes, auf der man ca. 1,5 Stunden unterwegs ist. Startpunkt ist das ebenfalls sehenswerte Gouverneto Kloster, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Es kann nur zu bestimmten Zeiten und gegen eine geringe Eintrittsgebühr besichtigt werden. Auf einem gepflasterten Weg gelangt man anschließend in nördlicher Richtung zur Bärenhöhle und zur Höhle des Heiligen Johannes. Direkt neben den zahlreichen Höhlen, die früher von Mönchen bewohnt waren, liegt das Kloster Katholiko, das seit dem 16. Jahrhundert verlassen ist, dessen Bau aber nach wie vor zu begeistern weiß.
Eine etwas längere, aber ebenfalls leichte Tour ist die Rundtour zu den Wassermühlen der Mili-Schlucht. Die neun Kilometer lange Strecke wird durchschnittlich in 3,5 Stunden bewältigt. Im Hinterland von Rethymno trifft man in einer ursprünglichen Landschaft auf zahlreiche kleine Kirchen am Wegesrand. In der Mili-Schlucht selbst stehen mehrere Mühlen, die mittlerweile aber nicht mehr betrieben sind. Wen es interessiert, der kann in Chromonastiri anschließend noch das bekannte Heeresmuseum besichtigen.