Einreisebestimmungen Italien

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Einreise nach Italien

Für einen entspannten Urlaub im sonnigen Italien sollte man sich vorab den Bedingungen der Einreise vertraut machen. Diese sind für alle Einreisearten identisch und unkompliziert.

Man kann auf verschiedenen Wegen nach Italien einreisen. Der bequemste ist wahrscheinlich per Flugzeug. Italien verfügt über zahlreiche Flughäfen, und auch die beiden größten Inseln Sizilien und Sardinien werden direkt angeflogen. Viele Urlauber reisen jedoch auch mit dem eigenen Auto über Land ein, um vor Ort flexibel zu bleiben. Da der deutsche Führerschein auch in Italien seine Gültigkeit behält, ist das Führen des eigenen Fahrzeugs oder eines Mietwagens in Italien ohne weitere Vorbereitungen möglich. Man sollte sich lediglich vor Antritt der Reise mit den örtlichen Verkehrsregeln vertraut machen. Über Nachbarländer wie beispielsweise Frankreich oder Kroatien ist auch eine Einreise mit dem Schiff möglich.
Deutsche Staatsbürger sollten einen Personalausweis oder einen Reisepass mit sich führen. Sie können sich ohne Anmeldung bei den örtlichen Behörden bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Wird kurz vor der Reise festgestellt, dass der Ausweis oder der Reisepass bereits abgelaufen ist, gibt es noch keinen Grund zur Panik: Ist er seit weniger als einem Jahr abgelaufen, darf trotzdem eingereist werden. Auch eine Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ist möglich. Kinder sollten über einen Kinderreisepass verfügen. Wird ein Kind darüber hinaus alleine auf Reisen geschickt, sollte es eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten bei sich haben. Wenn Hund oder Katze mit auf Reisen gehen, sollte das Tier gechipt sein und einen EU-Heimtierausweis vorliegen, aus dem auch die aktuelle und gültige Impfung gegen Tollwut hervorgeht. Eine weitere Untersuchung durch einen Tierarzt findet bei der Einreise nach Italien nicht statt.

Das darf zollfrei ein- oder ausgeführt werden

Für einige Dinge des eigenen Bedarfs müssen die örtlichen Einfuhr- und Zollbestimmungen beachtet werden. Für eine Einreise nach Italien ist die Liste erfreulich kurz und unkompliziert. Lebensmittel und Pflanzen für den persönlichen Gebrauch können zollfrei nach Italien eingeführt werden und auch Tabak und Alkohol werden erst zollpflichtig, wenn die übliche Menge des Eigenbedarfs überschritten wird. Das ist beispielsweise ab 800 Zigaretten oder 10 Litern Spirituosen oder 60 Litern Wein der Fall. Bargeld und Schecks ab einer Höhe von 10.000 Euro müssen bei Nachfrage deklariert werden. Hierbei entstehen keine weiteren Kosten, es muss jedoch angegeben werden, woher das Geld stammt und zu welchem Zweck es ins Land eingeführt werden soll. Medikamente für den Eigenbedarf dürfen ebenfalls zollfrei eingeführt werden. Die gleichen Mengen gelten in allen Bereichen später auch für die Ausreise aus Italien, sodass nahezu bedenkenlos Mitbringsel im Gepäck verstaut werden können.

Das ist bereits vor der Reise zu bedenken

Vor der Reise in das Land der Pizza und Pasta müssen nur wenige Vorbereitungen getroffen werden. Wie in Deutschland ist auch in Italien seit 2002 der Euro die Landeswährung. Das Umtauschen von Bargeld vor der Reise entfällt somit. Geldautomaten sind vor Ort nahezu überall vorhanden, sodass nicht die komplette Urlaubskasse bereits bei der Einreise mitgeführt werden muss. Vorab sollte man sich bei der eigenen Hausbank erkundigen, ob mit der jeweilige EC-Karte im Ausland Geld abgehoben werden kann. Es empfiehlt sich, eine Kreditkarte mit nach Italien zu nehmen, mit der vor Ort vielerorts bargeldlos bezahlt werden kann. Eine Auslands- bzw. Reisekrankenversicherung empfiehlt sich generell für Reisen ins Ausland, so auch für Italien. Gesonderte Impfungen sind für Italien nicht vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt rät bei Reisen in südliche Regionen jedoch zur Impfung gegen Hepatitis A.

Reisetipps für Italien

Italien ist weiterhin eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Worauf sollte man nun bei einer Reise nach Italien achten?

Für die Einreise nach Italien wird von deutschen Staatsbürgern ein gültiges Personaldokument, das maximal ein Jahr abgelaufen ist, verlangt. Dies kann unter anderem ein Personalausweis, ein Reisepass oder bei Minderjährigen ein Kinderreisepass sein. Reisepass oder Personalausweis dürfen auch vorläufig ausgestellt sein. Da Italien dem Schengen-Abkommen beigetreten ist, werden Grenzkontrollen eher selten und nur stichprobenartig durchgeführt. Bei der An- oder Abreise mittels Flugzeug finden allerdings strengere Kontrollen statt. Grundsätzlich ist es ratsam, eine Kopie des Personaldokumentes im Hotel-Safe zu hinterlegen. Im Falle eines Verlustes entgeht man so der zeitaufwendigen Identitätsprüfung in Deutschland und kann problemlos seinen Rückflug antreten. Bei Einreise mit einem Haustier sollte man einen EU-Heimtierausweis dabei haben, auf dem ein Impfnachweis des Tieres gegen Tollwut vermerkt sein muss. Durch das Schengen-Abkommen finden auch nur noch stichprobenartige Zollkontrollen statt. Bei der Ein- und Ausfuhr gelten die Bestimmungen der Europäischen Union. Das bedeutet, dass maximal 800 Zigaretten und zehn Liter alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 22 Vol.-% mitgenommen werden dürfen. Bargeld muss ab einer Summe von 10.000 Euro beim Zoll angemeldet werden.
Italien ist bekannt für seine vielen historischen Bauten. Um die oft langen Wartezeiten vor den einschlägigen touristischen Höhepunkten zu vermeiden, empfiehlt es sich, im Vorfeld der Reise über das Internet die notwendigen Eintrittskarten zu erwerben. Oft kommt man so an der Warteschlange bequem vor, um zur jeweiligen Attraktion zu gelangen.
Gerne wird etwas Sand von den Stränden als Souvenir mit nach Hause genommen. Allerdings sollte man sich in Italien als Urlaubserinnerung etwas anderes suchen, da das Mitnehmen von Sand an keiner der Küsten erlaubt ist.

Sprache, Medizin

Als Tourist in Italien ist die Kommunikation mit den Einheimischen oft nicht schwer. In Südtirol ist Deutsch sogar regionale Amtssprache. Aber auch in allen anderen touristischen Gebieten funktioniert die Verständigung zumindest auf Englisch in der Regel sehr gut. Grundsätzlich sind die Italiener freundlich und empfangen Gäste sehr hilfsbereit.
Besondere Impfvorschriften gibt es für Italien nicht. Reisende sollten vor Urlaubsbeginn beim Hausarzt die Standardimpfungen überprüfen und bei Bedarf auffrischen lassen. Bei Reisen in südliche Landesteile wird zudem ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B empfohlen. Aufpassen muss man in Italien vor bestimmten fiebrigen Erkrankungen, die durch Stechmücken übertragen werden. Daher sollte in Risikogebieten auf alle freien Körperflächen Insektenschutzmittel aufgetragen werden oder helle, lange Kleidung getragen werden.

Verkehr

Viele Urlauber reisen mit dem Auto nach Italien. Allerdings sollte man dabei bestimmte Punkte berücksichtigen: Neben dem bekannten dichten Verkehr in den größeren Städten ist vor allem auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu achten. Daneben gibt es in vielen Innenstädten verkehrsberuhigte Zonen, für deren Befahren man eine Sondergenehmigung benötigt. Weitere Informationen zu den Regelungen teilt auch der ADAC mit.
Wer nicht mit dem Auto durch Italien reisen will, für den gibt es noch einen Tipp: die Reise per Bahn kann für Italien absolut empfohlen werden. Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Neapel und Rom und Rom und Florenz verkürzen die Reisedauer zwischen den Metropolen auf gut eine Stunde. Dazu ist die italienische Bahn pünktlich und günstig.

Währung in Italien

Obwohl seit der Einführung des Euros im Jahr 2002 bei einer Reise nach Italien kein Geldwechsel mehr nötig ist, gibt es trotzdem einige Eigenheiten im italienischen Zahlungsverkehr zu beachten. Mit dem richtigen Wissen vorbereitet, steht einem entspannten Italienurlaub nichts mehr im Weg.

Der Euro löste bei seiner Einführung die Lire als offizielles Zahlungsmittel Italiens ab. Die Banknoten und Vorderseiten der Münzen sind beim Euro europaweit einheitlich gehalten, während die Münzrückseiten von jedem Land selbst gestaltet werden. Italien wählte für seine nationalen Münzseiten berühmte Bau- und Kunstwerke, wobei jedes Motiv von einem anderen Künstler entworfen wurde:
- 1 Cent: Castel del Monte, ein apulisches Schloss, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde
- 2 Cent: Mole Antonelliana, der Turm ist das Symbol der Stadt Turin und eine beliebte Sehenswürdigkeit
- 5 Cent: das Kolosseum in Rom, eins der berühmtesten antiken Bauwerke
- 10 Cent: eine Figur aus dem Gemälde „Die Geburt der Venus″ von Sandro Botticelli
- 20 Cent: die Skulptur „Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum″ von Umberto Boccioni
- 50 Cent: Reiterstatue des römischen Kaisers Marcus Aurelius mit dem von Michelangelo geschaffenen Kapitolspflaster
- 1 Euro: die Zeichnung „Der vituvianische Mensch″ vom Universalgenie Leonardo da Vinci
- 2 Euro: Porträt von Dante Alighieris aus dem Wandfresko des Apostolischen Palastes

Geld abheben und Zahlungsmittel in Italien

Das Geld abheben ist in Italien genauso einfach möglich wie in Deutschland. Geldautomaten findet man meist bei Banken, in großen Einkaufscentern oder an Bahnhöfen und Flughäfen. Wie fast überall im Ausland werden für die Transaktionen mit der EC- oder Kreditkarte meist Gebühren von der Hausbank erhoben. Wie hoch diese genau sind, sollte man bereits im Vorfeld der Reise klären und seine Reisekasse daran anpassen. Manche Banken, wie etwa die Deutsche Bank oder die Hypovereinsbank, haben auch in Italien einige Filialen, in denen das Geld abheben für die Kunden dieser Banken dann kostenlos ist.
Neben Bargeld ist auch die bargeldlose Zahlung mit EC- und Kreditkarte in Italien weit verbreitet. Größere Hotels und Geschäfte akzeptieren in der Regel alle gängigen Kreditkarten sowie EC-Karten mit dem Maestro- oder Cirruszeichen. Auch hier können allerdings für jede Transaktion Gebühren fällig werden, über die man sich vorher bei der Hausbank informieren sollte.

Richtig Trinkgeld geben in Italien

Für die Einheimischen selbst ist es eher unüblich, im Restaurant oder Café ein Trinkgeld zu hinterlassen. Stattdessen kann man auf der Rechnung oft den Punkt „coperto″ finden, was eine Art Grundgebühr ist für das Gedeck und das Brot, das zum Essen gereicht wird. Wer mit dem Service und der Bedienung zufrieden war, kann trotzdem eine kleine Aufmerksamkeit von ein oder zwei Euro vor dem Verlassen des Lokals liegen lassen. Zum Beispiel in Espressobars gibt es dafür meist ein kleines Tellerchen oder ein Sparschwein, das sich über ein kleines Trinkgeld freut. Das Aufrunden der Rechnung im Restaurant ist in Italien unbekannt und kann unter Umständen sogar als unhöfliches Touristenverhalten eingestuft werden. Auch das Fordern nach getrennten Rechnungen kann für Verwirrung bei der Bedienung sorgen, denn so etwas ist in Italien quasi unbekannt. Speist eine größere Gruppe zusammen, gibt es für den ganzen Tisch nur eine Rechnung. Getrennt zahlen heißt dann maximal, dass die Rechnungssumme durch die Zahl der Gäste geteilt wird, aber nicht, dass jeder nur das zahlt, was er konsumiert hat.
Im Hotel sind kleine Trinkgelder für die Zimmermädchen weit verbreitet und angebracht. Je nach Zufriedenheit sind Beträge um die fünf Euro pro Woche angemessen. Auch beim Fahren mit dem Taxi kann man ein kleines Trinkgeld hinterlassen, indem man den zu zahlenden Betrag einfach aufrundet.

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