Klima Italien

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Klima in Italien

Italien lockt jedes Jahr viele Touristen mit seinem Klima an, das in allen Regionen des Landes milde bis warme Temperaturen verspricht. Das Land erstreckt sich über knapp 1200 Kilometer und ungefähr zehn Breitengrade von Norden nach Süden mit einem starken Höhenunterschied zwischen Berg- und Flachlandgebieten, weshalb zwischen den Alpen und der Südspitze des Landes die Wettersituation sehr unterschiedlich ist.

Wintersport und milde Temperaturen im Norden

Der Norden ist der alpinen Klimazone zuzuordnen. Die nördlichen Bergregionen werden durch die sie einrahmenden Höhenzüge vor den Einflüssen anderer Klimazonen geschützt, sodass sich dort eine ganz eigene Wettersituation ergibt. Im Norden wirken die Alpen als Blockade gegen die kalten Nordwinde, während im Süden die Dolomiten feuchte Luftmassen abhalten. Dadurch werden die Niederschlagsmengen auf durchschnittlich sieben Regentage im Monat reduziert. In den Sommermonaten fällt ein wenig mehr Regen als in den Wintermonaten. Die wärmsten Temperaturen werden im Juli erreicht. Dann können Reisende angenehme Temperaturen um die 27 Grad genießen. Seen bieten dann viele Wassersportmöglichkeiten.

Blick auf das verschneite St. Magdalena, Südtirol, Italien
Wanderer finden in Wäldern und höher gelegenen Orten mildere Temperaturen, die ideal für einen Ausflug in die Natur sind. Im Winter fallen die Temperaturen häufig unter den Gefrierpunkt, sodass besonders in den auf dem Berg gelegenen Regionen Schnee garantiert ist. Wintersportfreunde kommen in der Zeit von November bis April deshalb voll auf ihre Kosten. Durchschnittlich scheint die Sonne für fünf Stunden am Tag, im Sommer sogar acht Stunden. Sowohl Skifahrer als auch Wanderer können deshalb mit freundlichem Wetter auf ihrer Reise rechnen. Ein Städteausflug nach Mailand oder Venedig ist wegen des milden Klimas zu jeder Jahreszeit möglich. Im Juli und August steigen die Temperaturen jedoch auch dort auf 30 Grad, sodass in jedem Fall auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten ist.

Heißer Sommerurlaub im Süden

Die mittleren bis südlichen Regionen Italiens unterscheiden sich klimatisch stark vom Norden. Hier vollzieht sich der Übergang von der gemäßigten Klimazone in die mediterrane bzw. subtropische Zone. Besonders in den Küstengebieten kann es im Sommer sehr heiß werden. Eine Städtereise nach Rom bietet sich das ganze Jahr über an, denn selbst im Winter fallen die Temperaturen meist nur knapp unter zehn Grad. Schnee ist deshalb sehr selten. Der Frühling und der Herbst eignen sich mit sehr mildem Wetter bei einer Lufttemperatur von um die 18 Grad am besten für einen Sightseeing-Ausflug in die italienische Hauptstadt. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf durchschnittlich 28 Grad, aber auch die 30-Grad-Grenze wird nicht selten überschritten. Das nicht weit entfernte Tyrrhenische Meer lädt deshalb mit 23 Grad Wassertemperatur zum Baden ein. Bei lediglich drei Regentagen im Monat und zehn Sonnenstunden am Tag bieten sich außerdem optimale Konditionen zum Sonnenbaden. In den südlichsten Regionen Italiens, vor allem Sizilien, ist die Wetterlage etwas wechselhafter. Während die Winter sehr feucht sind und in den Höhenlagen sogar Schnee fallen kann, herrschen dort bereits im März über 20 Grad. Im Sommer steigen die Temperaturen auf weit über 30 Grad. Grund dafür sind Winde aus der Sahara, die sehr heiße und trockene Luft mit sich bringen. Dann können auch Temperaturen über 40 Grad auftreten. Sogar die Wassertemperaturen steigen dann auf 26 Grad, sodass selbst ein Badeurlaub für den einen oder anderen Reisenden um diese Zeit zu belastend ist. Empfehlenswerter sind daher die Monate Juni und September, wo Urlauber mit perfektem Badewetter rechnen können. Ab Oktober treten dort oft starker Regen und heftige Stürme auf.

Blick auf ein kleines Segelboot auf Sardinien

Klimatabelle für Italien

  • Sonnenstunden 7.7 Stunden
  • Regentage 5.3 Tage
  • Höchsttemperaturen 20.1 °C
  • Wassertemperaturen 17.5 °C

Klimatabelle

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperaturen 121214182226282826211717
Tiefsttemperaturen 668111419212119151111
Sonnenstunden 4568101111119755
Regentage 876543134788

Details zum Klima

  • Lufttemperatur
  • Wassertemperatur
  • Sonnenstunden
  • Regentage

Verschiedene Klimazonen in Italien

Das Klima in Italien variiert von Norden nach Süden stark. So herrscht im Norden beziehungsweise zwischen den Alpen sowie dem toskanisch-emilianischen Apennin ein strenges Klima. Hier können heiße Sommer sowie sehr kalte Winter erwartet werden. Dabei ist eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben. Im Zentrum Italiens, etwa zwischen dem Gebiet das Rom zugeordnet ist und Ligurien, fällt das Klima gemäßigter aus. Die Temperaturunterschiede zwischen dem Winter und Sommer sind hier geringer, als das im Norden des Landes der Fall ist. So ist die kalte Jahreszeit kürzer und weniger stark als in den nördlichen Gegenden. Dafür dauert der Sommer länger an und es tritt nicht so oft eine schwüle Wetterlage auf. Dagegen ist der Winter im Süden Italiens sowie auf den Inseln beständig mild. Außerdem herrschen hier im Frühjahr sowie im Herbst noch Temperaturen, die andere Regionen des Landes im Sommer aufweisen.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Urlaub in Italien?

Aufgrund der abwechslungsreichen Klimazonen des Landes variieren die besten Reisezeiten für einen Urlaub in Italien je nach Region. Hier kommt es auch darauf an, was für eine Reise bevorzugt wird, wie etwa, ob man beispielsweise am Strand liegen oder dem Wintersport nachgehen möchte. In Italien gibt es das passende Ziel für jede Jahreszeit. Für Wintersportler bietet sich zum Beispiel die italienische Skisaison an, die Ende November beginnt und im April endet. Hierfür empfehlen sich beispielsweise die Skigebiete in den Abruzzen und Alpen. Wer dagegen die Sonne genießen möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch im März in Sizilien. Zu dieser Jahreszeit herrschen dort oftmals zwanzig Grad, zudem stehen die herrlichen Pflanzen dann in ihrer vollen Blüte. Ähnlich verhält es sich für die Gegenden an den oberitalienischen Seen. Wer einen Strandurlaub buchen möchte, der kann in Italien von Juni bis August den Hochsommer genießen. Regen wird in der Regel erst ab September erwartet. Im November empfiehlt sich dagegen der milde Herbst in Südtirol und Sardinien.