Klima Rom

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Klima in Rom

Die „Ewige Stadt“ kann auf eine über 3000-jährige Geschichte zurückblicken. Neben zahllosen Sehenswürdigkeiten locken aber vor allem die klimatischen Bedingungen Besucher in die heutige Hauptstadt Italiens.

Rom befindet sich im Verwaltungsgebiet Latium in unmittelbarer Nähe zum Tiber, der die Metropole durchfließt. Durchschnittlich 37 Meter erhebt sich die Region über den Meeresspiegel. Östlich von der mittelitalienischen Metropole befinden sich die Abruzzen. Weiter nördlich beeinflussen die Sabiner Berge und Albaner Berge die klimatischen Verhältnisse. Die Sabiner Berge sind ein waldreiches und teilweise landwirtschaftlich genutztes Gebiet, während die Albaner Berge vulkanischen Ursprungs sind. Die höchsten Gipfel erreichen knapp die 1000 Meter-Marke.

Typisch für Rom ist das mediterrane Klima. Im Winter ist es relativ feucht, während es im Sommer zumeist sehr trocken und heiß in der Gegend ist. Grund hierfür sind die Bewegungen des subtropischen Hochdruckgürtels, der sich zwischen dem 20. und 40. Breitengrad befindet. Die Zirkulation des Luftdrucks führt dazu, dass die zuvor aufgestiegene und ausgedehnte Luft wieder absinkt und sich komprimiert. Dadurch lösen sich die Wolken auf und die Luft erwärmt sich, da sich ihre Aufnahmekapazität erhöht. Als Nebeneffekt bilden sich an Land die sogenannten tropisch-subtropischen Trockengebiete. Im Verlauf eines Jahres wandert der Gürtel nach Süden, sodass sich dieser im Winter im Süden befindet. In Europa ist dieses Phänomen oft als Azorenhoch bekannt.

Blick auf den Tiber in Rom, Italien

Klima im Sommer und Winter

Die größte Stadt Italiens kann der gemäßigten Klimazone zugeordnet werden und ist deshalb auch als Ziel bei vielen Touristen beliebt. Der wärmste Monat ist der Juli. Dann überschreiten die Tageshöchstwerte oft die 30-Grad-Marke. In der Nacht ist es selten kühler als 20 Grad Celsius. Fast 11 Sonnenstunden dürfen Urlauber zu dieser Zeit täglich erwarten – gleichzeitig aber nicht mehr als 2 Regentage im Monatsverlauf. In den Sommermonaten können heiße und feucht Winde aus der Sahara (Afrika) – sogenannte Scirokko – zu längeren Hitzeperioden führen. Das ist übrigens auch der Grund, warum die alten Römer einst im Sommer die brüllende Hitze der Stadt mieden und sich auf ihre Landsitze zurückzogen, die in kühleren Regionen Italiens beheimatet waren.

Die niedrigsten Temperaturen werden in der Metropole im Januar gemessen. Dann erreicht das Quecksilber maximal 12 Grad Celsius am Tag und nachts selten weniger als 5 Grad Celsius. Im Dezember sind die wenigsten Sonnenstunden zu erwarten. Weniger als 4 Stunden am Tag sind dann realistisch. Die Anzahl der Regentage beträgt im Winter zwischen 6 und 8 Tagen. Schnee ist aufgrund der milden Verhältnisse so gut wie ausgeschlossen – genauso Frost und Kälteperioden unter dem Gefrierpunkt.

Die ideale Reisezeit

Rom kann ganzjährig von Touristen angesteuert werden. Im Frühling dürfen Urlauber bereits angenehme Temperaturen erwarten. So steigen die Höchstwerte von März bis Mai von 15 bis 24 Grad am Tag, während sich die täglichen Sonnenstunden von 7 auf 9 erhöhen. Ab Juni kommen Sommerurlauber voll auf ihre Kosten. Neben den heißen Temperaturen, die dann vorherrschen, beträgt die Wassertemperatur mehr als 20 Grad Celsius. Menschen mit Kreislaufproblemen sollten diese Zeit jedoch meiden und auf den Frühling oder Herbst ausweichen. In den Monaten September bis November scheint die Sonne durchschnittlich immer noch 6 Stunden am Tag, sodass Sightseeing ideal ist. Wenn es dann dunkel wird, betragen die Temperaturen noch 10 bis 15 Grad Celsius – ein optimaler Zeitpunkt, um sich das beleuchtete Kolosseum anzuschauen. Touristisch gesehen erfreuen sich die Frühlings- und Herbstmonate großer Beliebtheit. Besonders um Ostern und Pfingsten zieht es viele Gläubige in die Region. Zu beachten ist, dass im Sommer die Preise am höchsten sind und zugleich zahlreiche Geschäfte und Restaurants Sommerpause machen.

Brücke über den Tiber am Abend, Rom

Klima und beste Reisezeit für Rom

Rom hat ein mediterranes Klima. Aufgrund des subtropischen Hochdruckgürtels sind die Sommer heiß und trocken. Im Juli und August herrschen um die 30 Grad. Im Winter bringen außertropische Winde vom Westen Feuchtigkeit. Von November bis Januar liegen die Temperaturen meist zwischen fünf und zehn Grad - es kann aber auch wärmer sein. Die beste Zeit für eine Reise in die italienische Hauptstadt ist im Frühsommer oder im Oktober. Zu Ostern wird die Stadt von Touristen überströmt, sodass es schwer wird, eine Unterkunft zu finden und zu buchen. Wer um diese Zeit nach Rom fahren will, sollte sich möglichst früh darum kümmern, damit mit es noch einigermaßen günstig wird. Im August ist Ferienzeit. Die meisten Römer verlassen wegen der großen Hitze die Stadt und fahren ans Meer. Viel Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Museen sind geschlossen.