Reisetipps Rom

Tipps für einenUrlaub

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise

Reisetipps für Rom

Mit etwa zehn Millionen Besuchern pro Jahr ist Rom eines der weltweit beliebtesten Ziele für Städtereisen. Anhand der richtigen Planung ist es aber dennoch möglich, den Menschenmassen zu entgehen und dabei den besonderen Charme der Stadt auf den sieben Hügeln zu genießen.

Dank des milden Mittelmeerklimas ist Rom ganzjährig ein hervorragendes Reiseziel. Lediglich während der Zeit zwischen November und Februar kann es kühl und regnerisch sein. Wem diese Witterungsbedingungen nichts ausmachen oder wer ohnehin bevorzugt Museen besuchen möchte, sollte diese Monate nutzen, da im Winter nur wenige Touristen in der Ewigen Stadt anzutreffen sind. Besonders romantisch ist die Vorweihnachtszeit, wenn viele Kirchen und auch der Petersplatz festlich geschmückt sind. Am belebtesten ist Rom dagegen in der Oster- und der Pfingstzeit, wenn zusätzlich zahlreiche Pilger zu einem Papstbesuch anreisen. Wer nicht an die Schulferien gebunden ist, sollte die großen christlichen Feste deshalb nach Möglichkeit meiden. Auch die Sommerferienzeit ist nicht unbedingt optimal, denn neben den Touristenmassen können Besuchern die häufig weit über 30 °C erreichenden Sommertemperaturen zu schaffen machen. Da viele Römer im August selbst in den Urlaub fahren, sind zudem zahlreiche Geschäfte geschlossen.

Zeit sparen durch geschickte Planung

Rom ist zwar eine Großstadt, die weit über ihre antiken Grenzen hinausgewachsen ist, aber die weltbekannten Sehenswürdigkeiten befinden sich alle vergleichsweise nahe beieinander. Deshalb ist es sinnvoll, eine Unterkunft im Innenstadtbereich auszuwählen, von der aus viele Wege zu Fuß zurückgelegt werden können. Außerdem lassen sich alle Ziele mithilfe des hervorragend ausgebauten Nahverkehrsnetzes erreichen. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass die Fahrscheine nicht in den Bussen, sondern in Tabakläden erhältlich sind. Für häufigere Bus- und Metrofahrten lohnt sich ein Mehrtagesticket. Bei dem online erhältlichen Romapass können nicht nur öffentliche Verkehrsmittel genutzt, sondern auch verschiedene Museen besucht werden. Auch andere Einzel- und Kombitickets für Museen und Ausgrabungsstätten sowie für das Kolosseum und den Petersdom können online gebucht werden. Das ist besonders empfehlenswert, da dadurch das oft stundenlange Schlangestehen vor dem Einlass entfällt. Insbesondere bei den antiken Foren und dem Kolosseum ist es zudem sinnvoll, den Besuch auf den frühen Morgen zu legen, wenn die Tore geöffnet werden. Zu dieser Zeit hält sich der Besucherandrang noch in Grenzen und die Stimmung bei den Ruinen hat etwas Mystisches. Museen sind dagegen häufig nachmittags überraschend leer. Bei Besichtigungen des Petersdoms und anderer Kirchen muss zusätzlich bedacht werden, dass hier, wie in Italien allgemein üblich, angemessene Kleidung erforderlich ist. Auch bei sommerlichen Temperaturen sollten Männer deshalb keine kurzen Hosen und Frauen keine ärmellosen Oberteile oder Miniröcke tragen.

Rom abseits der ausgetretenen Pfade entdecken

Wer etwas länger in Rom verweilt oder die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten bereits von früheren Besuchen kennt, sollte es sich nicht nehmen lassen, auch die etwas unbekannteren Ecken der Altstadt zu erkunden. Bei einem Spaziergang durch die engen Gässchen rund um den Campo de' Fiori oder im Trastevere lassen sich viele interessante kleine Geschäfte und hervorragende, auch von Einheimischen frequentierte Cafés und Restaurants entdecken. Außerdem sind fast überall antike Überreste, reich geschmückte Kirchen und Renaissance-Paläste zu finden, die weitgehend unbekannt, aber dennoch äußerst sehenswert sind. Um sich von einer anstrengenden Besichtigungstour zu erholen, bieten sich die zahlreichen großzügigen Parks der Stadt an. Besonders sehenswert ist der Park der Villa Borghese. Auch bei einem Spaziergang entlang der Via Appia Antica lassen sich Sightseeing und Erholung hervorragend verbinden, denn die alte Römerstraße mit ihren Grabmälern, Kirchen und Katakomben liegt eingebettet in eine grüne Landschaft und kann sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad erkundet werden.