Surfen Sardinien

Die besten Surfspots der italienischen Mittelmeerinsel entdecken.

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Surfen auf Sardinien

Die traumhaften Strände Sardiniens bieten hervorragende Wasser- und Windbedingungen zum Surfen, Windsurfen oder Kiten.

Die im Mittelmeer gelegene italienische Insel wird rundum von malerischen Stränden gesäumt. Im Norden und Osten liegen zahlreiche weiße Sandstrände mit karibischem Flair und ruhigem bis keinem Wellengang. Im Süden und Westen trifft man hingegen häufiger kleinere, etwas wildere Küstenabschnitte an. An den meisten dieser Strände kann man Windsurfen oder Kiten, und einige Surfschulen halten vor Ort die passende Ausrüstung bereit. Doch auch das Surfen auf hohen Wellen ist möglich. Sardinien ist hierfür sogar einer der besten Orte des gesamten Mittelmeers. Vor allem der Mistral, ein rauer Nordwestwind, sorgt im Spätsommer und Herbst für stetigen Wellengang an der Westküste Sardiniens. Um die schönsten Ecken zum Surfen einfach zu erreichen, empfiehlt sich eine Entdeckungstour mit dem Mietwagen. Vor allem die weniger touristischen Strände bieten ein entspanntes Surferlebnis, sind jedoch selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Surfen ist auf Sardinien grundsätzlich das gesamte Jahr über möglich, die Sommer- und Herbstmonate bieten vielerorts jedoch die besten Bedingungen – auch die angenehmen Wassertemperaturen von teilweise über 25 Grad Celsius laden in dieser Zeit dazu ein, die Wellen zu bezwingen. Für die unterschiedlichen Arten des Surfens bieten sich einzelne Gegenden oder Orte der sonnenverwöhnten Insel besonders gut an.

Wellenreiten im Südwesten Sardiniens

Zum Bezwingen hoher Wellen eignet sich vor allem der Westen der Insel. Je nach Stärke des Wellengangs kann dort zwischen langen, offenen Sandstränden und geschützteren Buchten gewählt werden. Da die Surfbedingungen auf Sardinien von verschiedenen Winden beeinflusst werden und sich daher schnell ändern, sollten Reisende sich vorab genau über die jeweiligen Bedingungen zum geplanten Reisezeitpunkt informieren. Während in den Herbstmonaten der Nordwesten dank des aus Frankreich kommenden Mistral-Windes noch ideal ist, wird der Wellengang in den Wintermonaten dort immer unberechenbarer. Gerade Surfanfänger sollten vor allem südlichere Regionen bevorzugen, die vom sanfteren, aus Afrika kommenden Scirocco-Wind beeinflusst werden. Aber auch erfahrenen Surfern bietet diese Gegend je nach Ort und Windbedingung einige Herausforderungen. Bei Surfern beliebt ist dort vor allem der nach Norden gut abgeschirmte Strand von Portixeddu. Aufgrund des stetigen Wellengangs ist der weiße Sandstrand bei Familien mit Kindern eher unbeliebt und bietet Wassersportlern somit ausreichend Freiraum im kristallklaren Wasser. Weitere beliebte Orte an der Südwestküste sind Buggerru, Calasetta oder Porto Pino.

Windsurfen und Kiten im Norden und Süden

Zum Windsurfen und Kiten bietet sich vor allem die Nordküste der Insel an. Da der Mistral dort keinen so großen Einfluss hat, ist der Wind sanfter und weniger böig. Einer der beliebtesten Orte im Norden Sardiniens ist Porto Pollo. Der lange Sandstrand ist leicht zu erreichen und einzelne Strandbereiche sind exklusive für Windsurfer reserviert. Eine Windsurf-Schule bietet dort Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene an. Für Wiedereinsteiger eignen sich vor allem geschützte Strandabschnitte wie in Valledoria an der Nordküste. Eine lange Sandbank grenzt ein seichtes Wasserbecken zum Meer hin ab und bietet somit perfekte, ruhige Wasserbedingungen. Aber auch an den restlichen Küsten Sardiniens gibt es zahlreiche geschützte Strandabschnitte oder Buchten, die je nach Windbedingung ein hervorragendes Kite-Erlebnis bieten. Am anderen Ende der Insel, am südwestlichen Zipfel, trifft man auf Punta Trettu. Auf einer Landzunge, die ins sanft abfallende Meer ragt, liegt das Kite Village Sardegna. An diesem idealen Surfspot tummeln sich das ganze Jahr über Kite-Surfer, die die Annehmlichkeiten des Kite Village nutzen. Neben einer Kite-Surf-Schule wird eine gute Infrastruktur (Duschen, Kite-Storage, Grillbereich etc.) geboten, die den Surfalltag angenehmer gestaltet und gegen eine kleine Tagesgebühr genutzt werden kann.

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